Schlagwort-Archiv: Hajo Jasper (in 35 Beiträgen)

22. Jahrgang | Sonderausgabe | 25. Februar 2019

Ein Epos menschlichen Leidens

von Hajo Jasper Hier liegen Leningrader. Hier liegen Bürger – Männer, Frauen und Kinder. Neben ihnen Soldaten der Roten Armee. Mit ihrem Leben. Verteidigten sie Dich, Leningrad. Die Wiege der Revolution. Nicht alle ihre edlen Namen können wir hier nennen. … Weiterlesen →


22. Jahrgang | Nummer 1 | 7. Januar 2019

Bemerkungen

60 Jahre: Patria o muerte … Kuba hat zum Jahresbeginn den 60. Jahrestag des Sieges jener Revolution gefeiert, aus der sich der Weg des Landes hin zu einer sozialistischen Gesellschaft entwickelt hat. Die Feierlichkeiten sind diesmal auffallend und wohl auch … Weiterlesen →


21. Jahrgang | Nummer 25 | 3. Dezember 2018

Bemerkungen

Ein Träumer des Kinos „Die Ewigkeit des Menschengeschlechts sind seine Träume“, hat Bernardo Bertolucci einmal gesagt. Als letzter Vertreter der großen realistisch-poetischen Regie-Titanen des italienischen Kinos ist er, der unter seinen Kollegen und Vorbildern Antonioni, De Sica, Fellini, Pasolini, Rosselini … Weiterlesen →


21. Jahrgang | Nummer 22 | 22. Oktober 2018

Bedingt wehrhaft

von Hajo Jasper 70 Jahre ist es nun her, dass Experten aus Justiz und Politik im August 1948 auf der Herreninsel im Chiemsee zusammenkamen, um dem (west-)deutschen Volk den Entwurf einer Verfassung zu erarbeiten. Das später vorgelegte Grundgesetz mit 149 … Weiterlesen →


21. Jahrgang | Nummer 11 | 21. Mai 2018

Bemerkungen

Über allen Wipfeln herrscht Ruh’ Die letzte Nachricht, die man via Google zum Thema Giftmord an Skripal findet, stammt vom 12. April. Sie verweist auf das Untersuchungsergebnis der „Organisation für ein Verbot chemischer Waffen“ (OPCW), das den Einsatz des Nervengiftes … Weiterlesen →


21. Jahrgang | Nummer 9 | 23. April 2018

Allüberall lange und spitze Nasen

von Hajo Jasper Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht. (Mark Twain) Über die Rolle der Lüge in der Politik zu reflektieren, ist gewiss reizvoll, auch wenn die Unzahl der Belege … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 20 | 28. September 2015

Das Kind im Brunnen

von Hajo Jasper Ein Kind ist in den Brunnen gefallen. Mehrere, die das bemerken, bauen sich am Rand der Zisterne auf und schauen gebannt in die Tiefe. Dass das Kind gerade am Ertrinken ist, so ihre übereinstimmende Auffassung, hat Ursachen, … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Bemerkungen

Ultima Ratio Militärische Lösungen dürfen für jemanden, der mit klarem Menschenverstand operiert, immer nur eine Ultima Ratio sein, um Konflikte aufzulösen und zu beenden; gar keine Frage Schließlich bedeutet der Einsatz von Waffen – gegen wen und mit welch noch … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 16 | 3. August 2015

Europa

von Hajo Jasper Das Projekt Europa befindet sich in schwerer See, dies zu bestreiten wäre hirnrissig. Allerdings auch, den Ausgang dessen voraussagen zu wollen, was sich derzeit vollzieht; immerhin ist Geschichte offen, wie wir allein aus der jüngeren und eigenen … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 15 | 20. Juli 2015

Bemerkungen

Völkermord – ja, Entschuldigung – Fehlanzeige Es ist erst wenige Wochen her, dass sich das offizielle Deutschland nach langen Jahren der „Zurückhaltung“ dazu durchgerungen hat, den im Jahre 1915 begonnenen Genozid der Türkei an den Armeniern als das zu bezeichnen, … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 11 | 25. Mai 2015

Bemerkungen

Schiffe versenken Man kann (nicht nur) unseren Politikern vorwerfen, was man will: An Ideenarmut und Tatkraft mangelt es ihnen nicht. Nachdem sich das Retten von Boatpeople – wenn es denn gelingt – zur nachhaltigen Lästigkeit entwickelt hat, soll es nun … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

Bemerkungen

Ein afrikanischer Deutscher Seit Roland Gräfs Adaption von Günter de Bruyns Roman „Märkische Forschungen“ 1982 als Entdeckung der DDR-Filmklubbewegung in Karl-Marx-Stadt mit einem „Findling“ ausgezeichnet wurde, konnte der Preis kontinuierlich vergeben werden – gerade auch, weil der 1990 gegründete Interessenverband … Weiterlesen →


17. Jahrgang | Nummer 5 | 3. März 2014

Bemerkungen

Ein Zwiespalt Herr M. ist in der Stadt unterwegs. Am S-Bahnhof Walzerheide erblickt er einen kleinen Auflauf samt Geschrei. Herr M. wird rasch gewahr, was vor sich geht: Zwei Männer prügeln sich. Wobei – wenn es denn dabei je paritätisch … Weiterlesen →


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Bemerkungen

Annelies Laschitza 80 Ihren Namen hörte ich das erste Mal, als ich 18 war. Damals, 1974, herrschte unter meinen älteren Freunden aus dem ISKRA-Klub Berlin helle Aufregung. Denn Annelies Laschitza und der – früh verstorbene – Günter Radczun hatten soeben … Weiterlesen →


16. Jahrgang | Nummer 23 | 11. November 2013

Bemerkungen

In memoriam 9. November 1918* […] Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert. So wie gewisse Naturvölker Schwachsinnigen göttliche Ehren entgegenbringen, so verehren die Deutschen den politischen Schwachsinn und holen … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Oktober 2012

Im Mahlwerk seiner Genossen

von Hajo Jasper Dieses Buch ist wichtig, wie – jedenfalls – viele jener Bücher wichtig sind, die sich mit dem auseinandersetzen, was gemeinhin unter Stalinismus verstanden wird: Repression und Rückgratbrechung von Millionen, und Vernichtung von abermals Millionen – im Wesentlichen … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Oktober 2012

Im Narzissmus-Spiegel

von Hajo Jasper Manche Einband-Ideen von Editoren folgen dem simplen Muster, auf irgendeine optische – welche auch immer – Weise Aufmerksamkeit zu erzielen, manchmal auch um den Preis jedweden Geschmacksverzichts. Das nun war die Intentionen jener Gestalter nicht, die den … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 21. Mai 2012

Brüder im Geiste?

von Hajo Jasper Von beklemmender Eindrücklichkeit ist ein weiteres Buch zum Thema totalitärer Gewaltherrschaft aus den Hause C. H. Beck. Nur dass es darin nicht allein das Massenmorden Stalins, sondern korrespondierend auch um das weitgehend zeitgleiche des Hitlerfaschismus geht – … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 21. Mai 2012

Stalinismus

von Hajo Jasper „Als N.I. (Nikolai Iwanowitsch Bucharin, H.J.) während der Kollektivierung durch die Ukraine fuhr, standen an den Bahnstationen viele Kinder mit vom Hunger aufgeblähten Bäuchen. Sie bettelten um Almosen. N.I. verteilte sein ganzes Geld an sie. Das war … Weiterlesen →


Die Gedanken sind frei – Denkste!

von Hajo Jasper Als 1949 George Orwells „1984“ erschien, hatte es die lesende Welt vor dieser Anti-Utopie gegruselt, obwohl das Prinzip der totalitären Überwachung da bereits existent war. Am höchsten entwickelt groteskerweise in einem Staat, der die Menschenliebe und -befreiung … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 26 | 26. Dezember 2011

Bemerkungen

Ach, Karl Kraus … In der deutschen Bildung nimmt den ersten Platz die Bescheidwissenschaft ein. Sozialpolitik ist der verzweifelte Entschluß, an einem Krebskranken eine Hühneraugenoperation vorzunehmen. Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 23 | 14. November 2011

Bemerkungen

Ein deutsches Künstlerleben In der Nacht vom 5. zum 6. April 1944 erhängte sich der Zeichner Erich Ohser in seiner Zelle. Am 6. April sollte vor Roland Freislers „Volksgerichtshof“ gegen ihn und seinen Freund, den Schriftsteller Erich Knauf, verhandelt werden. … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 10 | 16. Mai 2011

Parteichef Sisyphos

von Hajo Jasper Also: Ich habe den Beitrag von Günter Hayn („Krach im Liebknecht-Haus“ im Blättchen 9/11) nicht nur mit Interesse gelesen, sondern mit jener inneren Bewegung, die man gemeinhin als – jedenfalls weitgehende – Übereinstimmung bezeichnet. Ja, die Lage … Weiterlesen →


13. Jahrgang | Nummer 12 | 21. Juni 2010

Die Lüge als Prinzip

von Hajo Jasper Eine Wohlfühlgesellschaft für jedermann ist der Kapitalismus nie gewesen; wie es ein solches Gemeinwesen bislang überhaupt nur in den Phantasien entweder vom jenseitigen Paradies oder dem irdisch für die Werktätigen geplanten existiert. Für die entwickelten kapitalistischen Staaten, … Weiterlesen →


13. Jahrgang | Nummer 5 | 15. März 2010

Unter Parasiten

von Hajo Jasper Niederlagenbedingt ist es bei Linken ziemlich aus der Mode gekommen, sich auf die ehemals so ikonisierten und namensgebenden Geistesheroen ihrer -ismen zu berufen. Außer bei Hardcore-Kommunisten, die von ihrer zur Religion erhobenen Weltanschauung samt deren Göttern nicht … Weiterlesen →


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 23. Juni 2008, Heft 13

Dauerauftrag für Sisyphos

von Hajo Jasper Es könnte das Wort des Jahres werden: Populismus. Kaum ein parteipolitischer Lautsprecher, der diesen Anwurf der Gegenseite nicht bitterböse und voll moralischen Abscheus um die Ohren schlägt. Allen voran muß Oskar Lafontaine den Watschenmann geben. Was immer … Weiterlesen →


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 26. Mai 2008, Heft 11

Wir Wellenbrecher

von Hajo Jasper Noch ein Text zum Film Die Welle? Ja, und angeregt hat mich dazu der Beitrag von Wolfgang Sabath im Heft 10 des Blättchens. Denn was man über Manipulation von Menschen und Manipulierer auch an »Objektivem« zusammentragen mag … Weiterlesen →


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 3. März 2008, Heft 5

Erklärter Krieg

von Hajo Jasper Unter einer Kriegserklärung stellt man sich üblicherweise einen formellen Akt vor: Abgesandte des einen Staates geben beim erklärten Feind eine entsprechende Note ab. Steif deuten alle Beteiligten zum ultimativen Abschied eine Verbeugung an und fortan beginnen die … Weiterlesen →


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 21. Januar 2008, Heft 2

Good governance

von Hajo Jasper Jean-Jacques Rousseau schrieb 1762 im Gesellschaftsvertrag: Wenn man unbedingt wissen will, welche Regierung die beste ist, so wirft man eine ebenso unlösbare wie unbestimmte Frage auf oder auch, wenn man will, eine Frage, die ebenso viele richtige … Weiterlesen →


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 24. Dezember 2007, Heft 26

Mittiges Tummeln

von Hajo Jasper In Monty Pythons grandiosem Leben des Brian erfragt ein federschmuckbehelmter Centurion unter einem Dutzend soeben Gekreuzigter, wer von ihnen wohl jener »Brian« sei, für den im letzten Moment doch noch eine Begnadigung ergangen wäre. Allesamt erklären sie … Weiterlesen →


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 25. Juni 2007, Heft 13

Nur zwei Meldungen?

von Hajo Jasper Die erste: Das Ordnungsamt im thüringischen Heiligenstadt wollte den Auftritt einer Gruppe von sechzehn Klezmer-Musikern an einem SPD-Stand verhindern. Begründung: Rechtsextremisten könnten sich bei ihrem genehmigten Aufmarsch durch die traditionelle jüdische Musik provoziert fühlen! Die lokale SPD … Weiterlesen →


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 19. Februar 2007, Heft 4

Kanonenfutter Kind

von Hajo Jasper Sie sind Kriegsveteranen. Die meisten sind kaum älter als zwanzig, maximal 25 Jahre. In Liberia zum Beispiel, in Angola, Moc˛ambique und Ruanda, der Elfenbeinküste, Kongo, Uganda oder Sierra Leone kann man sie antreffen. In Myanmar, den Philippinen … Weiterlesen →


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 8. Januar 2007, Heft 1

Mehr Staat wagen

von Hajo Jasper Sich heutzutage noch zum Staat zu bekennen, erfordert fast schon Mut zur Einsamkeit. Gar zu sehr weiß man sich umspült vom meinungshoheitlichen Mainstream, der mit liberaler Verachtung das Gesicht zur Faust ballt, wenn er diese Vokabel auch … Weiterlesen →


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 27. November 2006, Heft 24

Horror vacui

von Hajo Jasper Da Parteien auch nur Menschen sind, feiern sie sich gerne selbst. Insofern sie an aktuellen Anlässen dafür Mangel leiden, bieten Jubiläen allemal Gelegenheiten, um auf irgendetwas stolz zu sein. Die NPD, sonst betont »anders« als alle anderen … Weiterlesen →


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 30. Oktober 2006, Heft 22

Donnerstrunkshausen

von Hajo Jasper Schloß Donnerstrunkshausen liegt in Westfalen, jedenfalls ist das in Voltaires Candide so. Besagter Adelssitz hat, wie es sich gehört, auch einen Hofmeister, Magister Panglos. Als treuer Gefolgsmann des Gottfried Wilhelm Leibniz weiß und lehrt er unbeirrt von … Weiterlesen →