Schlagwort-Archiv: Weltbühne (in 30 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 16 | 31. Juli 2017

Kurt Hiller und die Frauen

von Hermann-Peter Eberlein Kurt Hiller und die Frauen – so lautete das Thema einer Tagung der Kurt-Hiller-Gesellschaft in Bremen 2016, deren Ergebnisse nun in einem Sammelband vorliegen. Das Thema ist ungewöhnlich und reizvoll, war doch der Weltbühne-Autor, Jurist und radikale … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 14 | 3. Juli 2017

Bemerkungen

In memoriam Hans Jendretzky Am 2. Juli ist sein 25. Todestag und am 20. Juli wäre sein 120. Geburtstag, Grund genug an Hans Jendretzky zu erinnern. Es geht dabei um eine Persönlichkeit, einen Jahrhundert-Zeugen, der an verantwortlicher Stelle die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung mitgestaltete. … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 2 | 16. Januar 2017

Zwanzig Jahre danach

von Jörn Schütrumpf Eine derart spannende Zeit hätten wir uns vor zwanzig Jahren gewünscht. Kein 9/11, kein Afghanistankrieg, auch noch kein Krieg in Irak, kein Hartz IV, kein Gabriel, kein Trump, nicht einmal ein Bush – stattdessen bleierne Zeit: Kohls … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 14 | 4. Juli 2016

Drei Biographien

von Peter Panter „Sie sind der ungeborene Peter Panter –?“ sagte der liebe Gott und strich seinen weißlichen Bart, der stellenweise etwas angeraucht war. Ich schwamm als helle Flocke in meinem Reagenzgläschen und hüpfte bejahend auf und nieder. „Für Sie … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 8 | 11. April 2016

Worauf man in Europa stolz ist

von Kaspar Hauser Dieser Erdteil ist stolz auf sich, und er kann auch stolz auf sich sein. Man ist stolz in Europa: Deutscher zu sein. Franzose zu sein. Engländer zu sein. Kein Deutscher zu sein. Kein Franzose zu sein. Kein … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 2 | 18. Januar 2016

Weltbühne-Autoren der Weimarer Republik und ihr geistiger Einfluss auf die Weltbühne ab 1946

von F.-B. Habel Solange die ›Weltbühne‹ die ›Weltbühne‹ bleibt, solange wird hier gegeben, was wir haben. Und was gegeben wird, soll der guten Sache dienen: dem von keiner Macht zu beeinflussenden Drang, aus Teutschland Deutschland zu machen und zu zeigen, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

Antworten

Klaus Bednarz, frisch dahingegangener Unbequemer – Sie werden so verdammt fehlen in der deutschen Medienlandschaft. In Ihrer langen Zeit als Gesicht und Seele des ARD-Magazins Monitor haben Sie gezeigt, was kritischer, investigativer Journalismus zu sein vermag. Sie haben es für … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 2 | 19. Januar 2015

Olle Germanen

von Theobald Tiger Papa ist Oberförster, Mama ist pinselblond; Georg ist Klassen-Oerster, Johann steht an der Front der Burschenschaft ›Teutonenkraft‹. Bezahlen tut der Olle. Was Wotan weihen wolle! Verjudet sind die Wälder, verjudet Jesus Christ. Wir singen über die Felder, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

„Hier bin ich Mensch, hier greif ich ein.
Was Schriftsteller bewirken können.“

von Daniela Dahn Geist und Macht – ein oft und immer wieder kontrovers diskutiertes Thema. Lässt sich schreibend auf Politik und Gesellschaft Einfluss nehmen? Wenn es dabei um die Wirkung von Büchern geht, dann sollten eigentlich Leser darüber befinden. Denn … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 20 | 29. September 2014

Kavaliere und Rundköpfe

von Carl von Ossietzky Wenn irgend etwas die Meinung über die neue Reichsregierung zu verwirren geeignet ist, so sind das die ersten Äußerungen von Zeitungen, die seit Jahren die Übertragung der Macht an die geeinte Rechte gefordert haben. In der … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 20 | 29. September 2014

Editorial

Carl von Ossietzkys Geburtstag jährt sich am 3. Oktober zum 125. Mal. Der große Publizist und Pazifist, Herausgeber der Weltbühne (von 1927 bis zu deren Verbot durch die Nazis im Jahre 1933) und Friedensnobelpreisträger von 1935 verstarb 1938, nicht einmal 50-jährig, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Als Eingesperrter am unbequemsten

von Jörn Schütrumpf Nördlich von Haifa, in Beit Lohamei, einem Ort, an dem ich es wirklich nicht erwartet hatte, stand ich dem Foto von Carl von Ossietzky gegenüber, aufgenommen 1934 im Konzentrationslager Esterwegen. Beit Lohamei, ein Kibbuz, gegründet von Widerstandskämpfern … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 6 | 17. März 2014

Gibt es doch fremdes Leid?

von Gerhard Röpcke Dass die Bibel nicht nur für Christen eine elementare kulturelle Bedeutung hat, ist vermutlich unstrittig. Das gilt auch dann, wenn die Heilige Schrift in diverser Hinsicht Widersprüchliches auszusagen weiß. Befürwortet zum Beispiel das Alte Testament das archaische … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 9 | 29. April 2013

Rechenschaft

von Carl von Ossietzky In diesen Tagen beziehe ich ein preußisches Gefängnis, um die achtzehn Monate abzusitzen, die mir der Vierte Strafsenat am 23. November vorigen Jahres wegen Landesverrats und Verrats militärischer Geheimnisse zudiktiert hat. Es ist also der Augenblick … Weiterlesen


16. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Februar 2013

Kurz & bündig

Bittere Erfahrungen Seit 1945 die „Farm der Tiere“ und vier Jahre später „1984“ erschienen, ist mit George Orwells (eigentlich Eric Arthur Blair) Namen literarischer Weltruhm verbunden. Und wiewohl schon zum Zeitpunkt ihres Erscheinens klar war, dass beide Bücher sich aus … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 10 | 14. Mai 2012

Antworten

Wolfgang Schäuble, Oberkassenwart – Immer für eine Überraschung gut, haben Sie soeben und also mitten in den aktuellen Tarifrunden öffentlich für ein deutliches Lohnplus in Deutschland plädiert – surprise, surprise! Leider haben Sie sich dahingehend bedeckt gehalten, was Sie darunter … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 5. Dezember 2011

Im Wirbel von Unmöglichkeiten

von F.-B.Habel Schillers Satz, wonach die Nachwelt dem Mimen keine Kränze flicht, gilt heute nicht mehr unbedingt. Seit über einhundert Jahren ist es möglich, die Leistungen der Schauspieler medial festzuhalten, und so finden sich immer wieder neue Bewunderer darstellender Künstler, … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 24 | 28. November 2011

Bemerkungen

Ehrenbezeigung Es pappte ihm an wie ein Markenzeichen, und es war – à la long gesehen – vielleicht weniger Segen, obwohl es ihn über Nacht bei einem großen Publikum bekannt gemacht hatte, als Fluch, und er hätte es möglicherweise kein … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 21 | 17. Oktober 2011

Antworten

Klaus Ulrich S., Leser – Der Beitrag von Hermann-Peter Eberlein über die Papst-Visite in unserer Ausgabe Nr. 20 „ent-motiviert“ Sie, sich dem gerade entdeckten Blättchen lesend nähern zu wollen, haben Sie uns mitgeteilt. Der Protestant Eberlein, regelmäßigen Blättchen-Lesern als alles … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 16 | 8. August 2011

Ein deutsches Volkslied

von Peter Panter „Das Volk ist dof, aber gerissen.“ In deutschen Landen ist augenblicklich ein Lied im Schwange, das den vollendetsten Ausdruck der Volksseele enthält, den man sich denken kann – ja, mehr: das so recht zeigt, in welcher Zeit … Weiterlesen


Antworten

Dante Alighieri, Weitsichtiger – „Italien, Sklavin, Schlund voll Schmerz und Graus, Schiff ohne Steuer auf durchstürmten Meeren, nicht Herrscherin der Welt, nein, Hurenhaus“, haben Sie im Sechsten Gesang des „Fegefeuers“ Ihrer Göttlichen Komödie gedichtet, woran eine Titelstory des Spiegel jüngst … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 11 | 31. Mai 2011

Vor 90 Jahren

Ihr „Blättchen“ haben Weltbühnen-Begründer Siegfried Jacobsohn und sein produktivster und prägendster Autor, Kurt Tucholsky, die ziegelrote Wochenschrift liebevoll genannt, wenn sie sich mündlich oder schriftlich über sie verständigten. Das Blättchen heißt nicht zuletzt deshalb jene Publikation, die – wenn auch … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 17. März 2011

Eine Liebe aus der Distanz

von Klaus Hammer Kurt Tucholsky, der in steter Auseinandersetzung mit den Zeitereignissen zwischen 1907 und 1932 fast 2.500 Kritiken, Feuilletons, satirische Skizzen, Polemiken und Pamphlete, Porträts, Gedichte und Chansons veröffentlicht hat, wurde nach1945 vor allem durch seine Sommergeschichte „Schloss Gripsholm“ … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 1 | 10. Januar 2011

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, hiermit meldet sich Das Blättchen zurück – in veränderter äußerer Gestalt, mit neuer redaktioneller Mannschaft, aber in der traditionellen 14-tägigen Erscheinungsweise und vor allem im bisherigen, der Weltbühne und den vergangenen 13 Blättchen-Jahren verpflichteten Geiste! Dabei … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 17 | 30. August 2010

Wolfgang Harichs Reise in die Sowjetunion

von Andreas Heyer 1948 war die Aufregung in der SBZ groß. Immer wieder gab es da diese Gerüchte aus dem Westen, daß in der Sowjetunion die Freiheit von Kunst und Kultur unterdrückt werde. In aller Eile wurde eine Kommission einberufen, … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 31. August 2009, Heft 18

Teutschland und Deutschland

von Frank Burkhard Der unbedingten Solidarität aller Geldverdiener muß die ebenso unbedingte Solidarität der Geistigen gegenüberstehen. Es geht nicht an, daß man feixenden Bürgern das Schauspiel eines Kampfes liefert, aus dem sie nur und ausschließlich heraushören: Dürfen wir weiter schachern, … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 18. August 2008, Heft 17

Die Weltbühne im Netz

von Katja Dallibor Germanicus nimmt Abschied‹, mit diesem Artikel vom 5. Dezember 1918 verabschiedete er sich von seinem wichtigsten Pseudonym und gleichzeitig vom Herausgeber Siegfried Jacobsohn – allerdings nur als »Germanicus«. Als Robert Breuer hielt er bis 1931 dem Blatt … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 12. September 2005, Heft 19

Die Weltbühnenchronik

7. September 1905 – in Berlin erscheint die erste Ausgabe der Schaubühne. Herausgeber der zunächst reinen Theaterzeitschrift ist Siegfried Jacobsohn. 1. April 1918 – Von der Ausgabe 14 an trägt die Wochenschrift den Namen Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik, Kunst, … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 12. September 2005, Heft 19

Autoren der Weltbühne vor 1933

Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Alfred Polgar, Morus, Rudolf Arnheim, Kurt Hiller, Hellmuth von Gerlach, Johannes Fischart, Alfons Goldschmidt, Harry Kahn, Karl Schnog, Walter Mehring, Hans-Erich Kaminski, Erich Kästner, Heinrich Ströbel, Hans Reimann, Adolf Behne, Arthur Eloesser, Lothar … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 12. September 2005, Heft 19

Nach hundert Jahren

Heute gilt es als chic, für die Weltbühne zu schwärmen. Jüngst ist sogar der Konzernwirtschaft ein Blatt entsprossen, dessen Macher die Weltbühne für sich reklamieren. Dabei ist dieses Schrifttum alles andere als aufklärerisch und emanzipatorisch, auch wenn man sich einige … Weiterlesen