Schlagwort-Archiv: Siegfried Jacobsohn (in 40 Beiträgen)

29. Jahrgang | Nummer 2 | 26. Januar 2026

Was ein wollender Mensch will

von Heidemarie Hecht Unter dieser Überschrift hat die Autorin in unserer Sonderausgabe anlässlich 120 Jahre Schau-, respektive Weltbühne den Weg des ursprünglichen Theaterblattes zu einer „der berühmtesten Zeitschriften der Weimarer Republik“ nachgezeichnet. Jetzt sind wir darauf gestoßen, dass sie unter der … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025

Antworten von S.J.

In jenem Jahr 1913, in dem Tucholsky zur Schaubühne kommt, in dem das Blatt beginnt, politischer zu werden, führt Siegfried Jacobsohn eine neue Rubrik ein: die „Antworten“. Er hat diese kleine polemische Form nicht erfunden – andere Zeitungen hatten sie … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025

Jacobsohn an Tucholsky

von Kurt Zeisler Von Siegfried Jacobsohn weiß man gemeinhin ziemlich wenig. Natürlich, daß er 1905 die Schaubühne gründete und 1918 aus dem vorwiegend dem Theater vor und hinter den Kulissen zugewandten Blatt die Weltbühne machte. Das war sehr viel mehr … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025

„Die verruchte Lüge“

von Heidemarie Hecht Als die deutschen Bevollmächtigten am 28. Juni 1919 ihre Unterschrift unter den Versailler Friedensvertrag setzten, verpflichteten sie sich auch, die deutschen Kriegsverbrecher zu bestrafen. Doch ein „Nürnberg“ gab es nach diesem ersten Weltkrieg nicht. Denn während die … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Nummer 21 | 1. Dezember 2025

Antworten

Boris Kagarlizki, linker russischer Soziologe und Kriegsgegner – Wegen angeblicher „Rechtfertigung des Terrorismus“ zu fünfjähriger Lagerhaft verurteilt, haben Sie unlängst der von Ihnen mitgegründeten Plattform Rabkor ein Interview aus der Strafkolonie IK-4 gegeben. In der gebotenen zurückhaltenden Art beschreiben Sie … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025

Fünfundzwanzig Jahre

von Kurt Tucholsky Mein geronnenes Herzblut“ sagte Siegfried Jacobsohn, wenn er die rote Reihe der. Halbjahrsbände der Weltbühne betrachtete, die immer vor ihm standen. Seine Arbeit war darin, seine Liebe und sein ganzes Leben. Einundzwanzig Jahre hat er dem Blatt … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025

Was ein wollender Mensch will

von Heidemarie Hecht In einer schönen Frühlingsnacht des Jahres 1905 steht ein junger Mann in Rom am Fenster seines Hotelzimmers, zutiefst ergriffen und beglückt von den Volksmusikern, die auf der Straße singen und spielen. „Sie dürfen nicht aufhören. Und wenn … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025

Editorial

Am 7. September 1905, also bei Erscheinen dieser Sonderausgabe vor ziemlich genau 120 Jahren, erschien die erste Nummer von Siegfried Jacobsohns Schaubühne. Seine Intention hatte der Gründer und Herausgeber in einem Geleitwort niedergelegt, dem er folgendes Zitat von Friedrich Schiller voranstellte: … Weiterlesen →


28. Jahrgang | Nummer 10 | 26. Mai 2025

Bemerkungen

„Sechs. Setzen!“ Das AfD-Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) sollte geheim bleiben, und jeder Nicht-Schlapphut, der einen Blick hineinwirft, wird sehr schnell verstehen, warum. Es handelt sich um ein akribisches, über 1000 Seiten starkes Konvolut von Jägern und Sammlern im ersten, höchstens … Weiterlesen →


27. Jahrgang | Nummer 4 | 12. Februar 2024

Bemerkungen

Ukraine-Krieg – die Eskalation geht weiter … Das russische Staatsmedium RT DE hat am 8. Februar 2024 eine Mitteilung verbreitet, dass ein (bisher) seegestützter Hyperschall-Mittelstreckenmarschflugkörper vom Typ Zirkon erstmals gegen ein Ziel in der Ukraine eingesetzt worden sein soll. Die Mitteilung erfolgte … Weiterlesen →


25. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2022

25 Jahre Das Blättchen

Im Gespräch mit – Jörn Schütrumpf, Gründer und Blättchen-Verleger, 1997 bis 2009 Am 21. Dezember 1997, dem 62. Todestag von Kurt Tucholsky, erschien das Probeheft von Das Blättchen. Zweiwochenschrift für Politik Kunst Wirtschaft – im klassischen Format und Layout angelehnt an die … Weiterlesen →


23. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2020

Die beiden Bindelbands

von F.-B. Habel Die Überschrift ist von Peter Panter aus der Weltbühne 48/1919 geborgt. Er setzte sich darin polemisch mit dem künstlerischen Gebaren der Theaterunternehmer Rotter auseinander, nicht zum ersten Mal und nicht als einziger Weltbühnen-Autor. Wer sich mit dem … Weiterlesen →


21. Jahrgang | Nummer 25 | 3. Dezember 2018

Erinnerung

von Theobald Tiger Bei allem, was ich tu und treibe, denk ich an eine starke Hand; die lenkt mich heut noch, wenn ich schreibe, ob auch der Freund uns jäh entschwand. Der Freund – ich nannt ihn dann und wann: … Weiterlesen →


21. Jahrgang | Nummer 7 | 26. März 2018

4. April 2018 – 100 Jahre Die Weltbühne

Die Umbenennung der 1905 von Siegfried Jacobsohn aus der Taufe gehobenen Schaubühne erfolgte beiläufig, jedenfalls unspektakulär. Ohne Vorankündigung in der Ausgabe 13/1918, der letzten unter dem alten Titel, und, mit Ausnahme eines Gedichtes von Theobald Tiger*, ohne ein erklärendes Wort … Weiterlesen →


19. Jahrgang | Nummer 2 | 18. Januar 2016

Weltbühne-Autoren der Weimarer Republik und ihr geistiger Einfluss auf die Weltbühne ab 1946

von F.-B. Habel Solange die ›Weltbühne‹ die ›Weltbühne‹ bleibt, solange wird hier gegeben, was wir haben. Und was gegeben wird, soll der guten Sache dienen: dem von keiner Macht zu beeinflussenden Drang, aus Teutschland Deutschland zu machen und zu zeigen, … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 18 | 31. August 2015

Zum Geleit

von Siegfried Jacobsohn So gewiß sichtbare Darstellung mächtiger wirkt als toter Buchstabe und kalte Erzählung, so gewiß wirkt die Schaubühne tiefer und dauernder als Moral und Gesetze. Schiller So lange das Gefühl nicht ganz erstorben ist, daß der Geist eines … Weiterlesen →


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

Antworten

Klaus Bednarz, frisch dahingegangener Unbequemer – Sie werden so verdammt fehlen in der deutschen Medienlandschaft. In Ihrer langen Zeit als Gesicht und Seele des ARD-Magazins Monitor haben Sie gezeigt, was kritischer, investigativer Journalismus zu sein vermag. Sie haben es für … Weiterlesen →


17. Jahrgang | Nummer 16 | 4. August 2014

Antworten

Meinfried V., Leserbriefschreiber aus Auerbach im Vogtland – In Ihrer Epistel scheinen uns Zweifel nur mühsam verborgen, ob denn Das Blättchen auch außerhalb der fünf (immer noch) neuen Bundesländer gelesen werde. Wir wollen ja nicht aufschneiden, aber täten wir es, … Weiterlesen →


17. Jahrgang | Nummer 15 | 21. Juli 2014

Heftig gefrotzelt

von Alfons Markuske Über viele Jahre pflegte Siegfried Jacobsohn seinen Herausgeberpflichten in Sachen Weltbühne in den Sommermonaten von Kampen auf Sylt aus zu genügen. Unter anderem daher resultierte zu den betreffenden Zeiten ein nahezu ununterbrochener Briefwechsel zwischen ihm und seinem … Weiterlesen →


16. Jahrgang | Nummer 10 | 13. Mai 2013

Er hatte Glück in Berlin

von Renate Hoffmann Es hätte ihm gefallen, dem Christian Morgenstern, wenn man nicht seinen 150. Geburtstag oder den 100. Todestag (der im nächsten Jahr ansteht) befeiert, sondern den unspektakulären 142. Jubeltag im Mai. Von Ehrungen zum Lebensbeginn hielt er ohnehin … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 15 | 23. Juli 2012

Antworten

Siegfried Jacobsohn, Gründer und Herausgeber der Schaubühne und der Weltbühne – Herzlichen Dank für die Hilfestellung beim Umgang mit renitenten Autoren! Hat sich doch dieser Tage A. Z. beschwert, dass die Redaktion ihn – ebenso höflich wie bestimmt – bat, sein … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 14 | 9. Juli 2012

Antworten

Daniel Barenboim, Pianist, Dirigent und „Brückenbauer“ im Nahen Osten – In einem Spiegel-Interview beantworteten Sie kürzlich die Frage, ob Sie ein israelischer Patriot seien, folgendermaßen: „Was ist ein israelischer Patriot? Worauf kann man heute stolz sein? Wie wollen Sie Patriot … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 10 | 14. Mai 2012

Antworten

Wolfgang Schäuble, Oberkassenwart – Immer für eine Überraschung gut, haben Sie soeben und also mitten in den aktuellen Tarifrunden öffentlich für ein deutliches Lohnplus in Deutschland plädiert – surprise, surprise! Leider haben Sie sich dahingehend bedeckt gehalten, was Sie darunter … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 7 | 2. April 2012

Antworten

Max Uthoff, Kabarettist – Sie klärten uns kürzlich auf: „Europa war immer eine Kopfgeburt. Bedenken wir nur den mythologischen Ursprung: Europa, das war ja eine phönizische Königstochter, die von Zeus in Stiergestalt nach Kreta über-, äh, entführt und dort von … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 5 | 5. März 2012

Heftig gefrotzelt

von Alfons Markuske In den Sommermonaten pflegte Siegfried Jacobsohn seinen Herausgeberpflichten in Sachen Weltbühne von Kampen auf Sylt aus zu genügen. Unter anderem daher resultierte zu den betreffenden Zeiten ein nahezu ununterbrochener Briefwechsel zwischen ihm und seinem langjährigen Mann in … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 5 | 5. März 2012

Antworten

Jens Knorr, Autor – Sehr geehrter Herr Knorr, wir haben leider – und das ist natürlich unser Fehler – gerade erst realisiert, dass Sie Stamm-Autor der JUNGEN FREIHEIT sind. Toleranz ist uns ein hohes Gut, aber sie hat Grenzen. Hier … Weiterlesen →


15. Jahrgang | Nummer 1 | 9. Januar 2012

Antworten

Max Uthoff, Kabarettist – Sie resümierten kürzlich: „Helmut Kohl hat sich im Zuge der Finanzkrise auch wieder zu Wort gemeldet. Das ist das Bizarre an der Euro-Krise, dass ihr Schrecken alleine noch nicht ausreicht, nein, sie provoziert auch ständig Wortmeldungen … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 25 | 12. Dezember 2011

Dem Andenken Siegfried Jacobsohns

gestorben am 3. 12. 1926 von Theobald Tiger Die Welt sieht anders aus. Noch glaub ichs nicht. Es kann nicht sein. Und eine leise, tiefe Stimme spricht: „Wir sind allein.“ Tag ohne Kampf – das war kein guter Tag. Du … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 5. Dezember 2011

Im Wirbel von Unmöglichkeiten

von F.-B.Habel Schillers Satz, wonach die Nachwelt dem Mimen keine Kränze flicht, gilt heute nicht mehr unbedingt. Seit über einhundert Jahren ist es möglich, die Leistungen der Schauspieler medial festzuhalten, und so finden sich immer wieder neue Bewunderer darstellender Künstler, … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 24 | 28. November 2011

Antworten

Wolfgang Brauer, MdL-Linker im Berliner Abgeordnetenhaus und Blättchen-Redakteur – Wie es um das Selbstbewusstsein zeitgenössischer deutscher Nazis steht, lässt sich derzeit auch an Ihrem Namen festmachen. Statt dass dieses Pack angesichts der gesellschaftlichen Empörung über die Mordserie des sächsischen Nazi-Trios … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 23 | 14. November 2011

Antworten

Michael Sommer, Obergewerkschafter – Da hat man Sie also zum Jagen getragen, denn nur dank des Protestes in Ihren gewerkschaftlichen Reihen verzichten Sie nun darauf, beratendes Mitglied im SPD-Parteivorstand zu werden. Nicht, dass die Sozis gewerkschaftlichen Einfluss nicht gebrauchen könnten, … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 21 | 17. Oktober 2011

Antworten

Klaus Ulrich S., Leser – Der Beitrag von Hermann-Peter Eberlein über die Papst-Visite in unserer Ausgabe Nr. 20 „ent-motiviert“ Sie, sich dem gerade entdeckten Blättchen lesend nähern zu wollen, haben Sie uns mitgeteilt. Der Protestant Eberlein, regelmäßigen Blättchen-Lesern als alles … Weiterlesen →


Antworten

Dante Alighieri, Weitsichtiger – „Italien, Sklavin, Schlund voll Schmerz und Graus, Schiff ohne Steuer auf durchstürmten Meeren, nicht Herrscherin der Welt, nein, Hurenhaus“, haben Sie im Sechsten Gesang des „Fegefeuers“ Ihrer Göttlichen Komödie gedichtet, woran eine Titelstory des Spiegel jüngst … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 8 | 18. April 2011

Antworten

Mathias Döpfner, Bild-Imperialist – Mit einem Einkommen von zehn Millionen im Vorjahr haben Sie sogar den bestbezahltesten Dax-Konzernchef Martin Winterkorn von VW überboten – private Aktienerlöse sind da freilich noch nicht inbegriffen. Wir gratulieren jedenfalls; ist es doch ein weiteres … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 17. März 2011

Eine Liebe aus der Distanz

von Klaus Hammer Kurt Tucholsky, der in steter Auseinandersetzung mit den Zeitereignissen zwischen 1907 und 1932 fast 2.500 Kritiken, Feuilletons, satirische Skizzen, Polemiken und Pamphlete, Porträts, Gedichte und Chansons veröffentlicht hat, wurde nach1945 vor allem durch seine Sommergeschichte „Schloss Gripsholm“ … Weiterlesen →


14. Jahrgang | Nummer 3 | 7. Februar 2011

Maxim Gorki „Kinder der Sonne“

von Frank Burkhard „Sattheit enthält, wie jede andere Kraft, immer auch ein bestimmtes Maß an Frechheit, und dies äußert sich vor allem darin, daß der Satte dem Hungrigen Lehren erteilt.“(Anton Tschechow) Der Dramatiker Tschechow hatte ein feines Gespür für die … Weiterlesen →


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 11. Dezember 2006, Heft 25

Gedenken an Siegfried Jacobsohn

von Kurt Tucholsky Am 3. Dezember 1926 ist S. J. gestorben – das ist nun ein Jahr her, und wir wissen alle, was er uns gewesen ist. Tote leben fort – meist legendär; je länger ihr Scheiden zurückliegt, um so … Weiterlesen →


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 12. September 2005, Heft 19

Autoren der Weltbühne vor 1933

Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky, Alfred Polgar, Morus, Rudolf Arnheim, Kurt Hiller, Hellmuth von Gerlach, Johannes Fischart, Alfons Goldschmidt, Harry Kahn, Karl Schnog, Walter Mehring, Hans-Erich Kaminski, Erich Kästner, Heinrich Ströbel, Hans Reimann, Adolf Behne, Arthur Eloesser, Lothar … Weiterlesen →


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 12. September 2005, Heft 19

Zum Geleit

von Siegfried Jacobsohn So lange das Gefühl nicht ganz erstorben ist, daß der Geist eines Volkes und einer bestimmten Zeit eindringlicher als in der übrigen Literatur im Drama zum Ausdruck kommt, so lange wird immer von neuem der Wunsch lebendig … Weiterlesen →


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 13. September 2004, Heft 19

Antworten

von Siegfried Jacobsohn »Die Schaubühne« Siegfried Jacobsohns (1918 von ihm umbenannt in »Die Weltbühne«) wäre am 8. September 2004 in ihren 100. Jahrgang eingetreten. Bis zu ihrem 100. Geburtstag werden wir unregelmäßig aus alten Heften zitieren – als Erinnerung ebenso wie … Weiterlesen →