Schlagwort-Archiv: Ingeborg Ruthe (in 7 Beiträgen)

22. Jahrgang | Nummer 17 | 19. August 2019

Die geliebte Mäzenin

von Ingeborg Ruthe Rosa Schapire, die Herbschöne mit den markanten Gesichtszügen, war für den Brücke-Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff das, was die Sammlerin Gertrude Stein für Picasso gewesen ist: Vertraute, beste Freundin in jeder Lebenslage, verehrte, geliebte Mäzenin. Schmidt-Rottluff hat die emanzipierte … Weiterlesen


22. Jahrgang | Nummer 15 | 22. Juli 2019

Bilde, Künstler, rede nicht!

von Ingeborg Ruthe Dass der Kunstbetrieb launisch ist, Kunstkritik sehr subjektiv sein kann und die Nutzer der Social Media-Plattformen in Zeiten von politischen Spannungen und Fake-News bisweilen gereizt, höhnisch, bösartig bis absurd agieren, ist nicht neu. Und dass es mittlerweile … Weiterlesen


22. Jahrgang | Nummer 11 | 27. Mai 2019

Paris bei Regen

von Ingeborg Ruthe Da spielt zur Vernissage sogar das Wetter mit: Die Stadt im Regen. Das silbrige Grau über Berlins Dächern gleicht frappierend dem über den Giebeln von Paris, wie es sich auf dem Gemälde des einst gerade neuerbauten, bourgeoisen … Weiterlesen


22. Jahrgang | Nummer 9 | 29. April 2019

Neidlose Rivalen

von Ingeborg Ruthe Auf Renaissance-Stimmung stehen die Zeichen im United Kingdom derzeit eher nicht. Umso deutlicher werden Zeichen der Kooperation zwischen Londons National Gallery und der Gemäldegalerie Berlin für diese grandiose Bilderschau eigener Schätze und zahlreicher Leihgaben, etwa aus den … Weiterlesen


22. Jahrgang | Nummer 7 | 1. April 2019

Er hatte keine Visionen. Er las Zeitung

von Ingeborg Ruthe Der Haufen Aufständischer, marschierend, sich in den Straßen drängend, dargestellt in roter Tinte, besagt: Es geht um alles oder nichts. Es ist eine Demonstrationsszene vom 1. Mai 1848. Zum Feiertag der Arbeitenden wurde das Datum in Deutschland und … Weiterlesen


22. Jahrgang | Nummer 6 | 18. März 2019

Rembrandt – alles wollend, alles wagend

von Ingeborg Ruthe Wer hat, der hat. Und kann das von den Vä­tern Ererbte, das Erworbene, Gestiftete, Geschenkte, Gehegte und Gepflegte auch stolz zeigen. Weder ein sünd­haft teures Aus-aller-Welt-Leihgaben-Spektakel haben Schatz-Häuser wie das Amsterdamer Rijksmuseum und das Haager Mauritshuis nötig, … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 16 | 30. Juli 2018

Noch immer voller Emotionen

von Ingeborg Ruthe Wenn Kunst aus DDR-Zeiten gezeigt wird, gibt es jedes Mal heftige Debatten. Aber auch, wenn sie nicht gezeigt wird, ist etwas los. Ausgerechnet Dresdens Kunstsammlungen sind im Ost-West-Bilderstreit spät dran und holten die Werke endlich auch aus … Weiterlesen