Schlagwort-Archiv: Hannah Arendt (in 10 Beiträgen)

23. Jahrgang | Nummer 10 | 11. Mai 2020

Hannah Arendt in Berlin

von Mathias Iven Endlich ist es soweit. Nach coronabedingter Auszeit öffnet der Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums Berlin seine Pforten für die Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“. Auf zwei Etagen und gut 1.000 m² Ausstellungsfläche werden rund 300 Objekte … Weiterlesen


23. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2020

Totalitarismus und kulturelle Elite

von Stephan Wohanka Hannah Arendt sprach 1955 davon, dass totalitäre Bewegungen wie der Nationalsozialismus auf künstlerische und geistige Eliten hohe Anziehungskraft ausübten. Arendt formulierte ihre These in Kenntnis dessen, was der Nationalsozialismus für sie persönlich – als Jüdin emigrierte sie … Weiterlesen


23. Jahrgang | Nummer 1 | 6. Januar 2020

Hannah Arendt, eine politische Denkerin

von Mathias Iven Im Jahre 1952 schrieb Hannah Arendt an ihren Lehrer Karl Jaspers: „Ich war von Hause aus einfach naiv; die sogenannte Judenfrage fand ich langweilig.“ Es war der in der Zeit der Weimarer Republik aufkommende Antisemitismus, der ihre … Weiterlesen


22. Jahrgang | Nummer 9 | 29. April 2019

Bemerkungen

AKK besser nicht! Den Saarländern wird im Allgemeinen eine ausgeprägte Heimatliebe nachgesagt. Die wird jedoch offenbar von ihrer Bereitschaft, ihrem Bundesland den Rücken zu kehren, noch übertroffen: Unter allen westdeutschen Bundesländern war das Saarland nämlich das einzige, dessen Bevölkerungszahl zwischen … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 5 | 26. Februar 2018

Neues von Hannah Arendt

von Mathias Iven Ob analog oder digital – noch immer gilt das geschriebene Wort als ein Ausdruck unserer Gedankenwelt. Mehr als heute spielten in früheren Jahren Briefe eine wichtige Rolle, enthielten sie neben dem Austausch über Privates und Alltägliches doch … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 18 | 29. August 2016

„Eichmann in Jerusalem“

von Hannes Herbst Dieses Buch von Hannah Arendt trägt den Untertitel „Ein Bericht von der Banalität des Bösen“. Es erschien erstmals 1963, nachdem die Autorin für das Magazin The New Yorker über den Jerusalemer Eichmann-Prozess im Jahre 1961 berichtet hatte. … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 8 | 11. April 2016

Mensch oder Staat – der Bezugspunkt des Politischen

von Stephan Wohanka Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter. Mirza Abdul Hassan Khan, nach Goethes West-Östlichem Divan 1819 Schon die Präambel des Grundgesetzes zieht Lehren aus den „Erfahrungen“ mit dem Dritten Reich, indem es der Staatssouveränität … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 4 | 15. Februar 2016

Bemerkungen

Natürlich warn’s die Russen Man hatte es ja geahnt, seit die erfolgreiche Hacker-Attacke auf die IT-Infrastruktur des Bundestages im vergangenen Jahr publik wurde: Die Russen warn’s. Jetzt machte es Spiegel online offiziell: Nach „Überzeugung deutscher Sicherheitsbehörden“ erfolgte der Angriff „im … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 4 | 18. Februar 2013

Der Stellvertreter

von Hermann-Peter Eberlein „Das Schweigen des Papstes zugunsten der Mörder bürdet der Kirche eine Schuld auf, die wir sühnen müssen. Und da der Papst, doch auch nur ein Mensch, auf Erden sogar Gott vertreten kann: … so wird ein armer … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 5. Dezember 2011

Denken ohne Geländer

von Regina Kohler „Wir machen uns viel zu selten einen Begriff davon, wie viel Freiheit dazu gehört, den kleinsten eigenen Gedanken frei zum besten zu geben“, hat Walter Benjamin einmal eigene Erfahrungen resümiert. „Jede inhaltliche Befangenheit raube dem Autor auch … Weiterlesen