Schlagwort-Archiv: Staat (in 19 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 17 | 14. August 2017

Die sichtbare Hand des Staates. Innovationspolitik in Ostasien

von Peter Linke In entwickelten Industriestaaten, so ein im Westen weit verbreiteter Glaube, seien Neuunternehmen, sogenannte Startups, die ultimativen Impulsgeber für Innovation und Produktivität. Der Staat solle ihnen daher nicht in die Quere kommen, sondern sich auf die Schaffung „günstiger … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 10 | 9. Mai 2016

Verfassungskonform?

von Hermann-Peter Eberlein „Der Islam ist an sich eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“ – dieser Satz hat Beatrix von Storch, der stellvertretenden Vorsitzenden der AfD, heftigen Widerspruch eingetragen. In trauter Übereinstimmung haben muslimische Verbände, Vertreter … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 20 | 28. September 2015

Brot dringend, Wasser sehr dringend!

von Mely Kiyak Früher klickte ich zum Zwecke der Zerstreuung Nachrichtenportale an. Heute klicke ich mich durch Bedarfslisten verschiedener Berliner Flüchtlingseinrichtungen. Einen Tag später schaue ich die Listen an, um festzustellen, ob der Bedarf weiter besteht. Kinderärzte und Internisten werden … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2015

Bemerkungen

„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht! Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2015

Sätze über Bildung

von Heino Bosselmann Obwohl fortlaufend darüber geredet wird, ist über Bildung kein klares Gespräch mehr möglich, denn der Begriff erscheint mittlerweile pauschal so positiv konnotiert wie semantisch unklar. Sein politischer Dauergebrauch griff ihn ab. Diese grundsätzliche Schwierigkeit wird noch vergrößert … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 6 | 16. März 2015

Gesellschaftsvertrag und Radikalität

von Heino Bosselmann Das staatspolitische Denken des säkularen Europa gründet in der philosophisch geprägten, aber historisch kaum greifbaren Vorstellung des Gesellschaftsvertrages, also in der Annahme, kontraktualistische Handlungen hätten das „zoon politikon“ vom „status naturalis“ in den „status civilis“ geführt. Von … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 5 | 2. März 2015

Untergänge

von Heino Bosselmann Zu den einprägsamsten Erlebnissen einer Biographie mag es gehören, erlebt zu haben, wie ein Staat untergeht, der eben noch als fester Bau alles Gesellschaftlichen galt. Deutschland bot dafür im 20. Jahrhundert viermal das Terrain: Jeweils abrupt endeten im … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

Blick in ferne Zukunft

von Ignaz Wrobel … Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

PPP: Kaputtsparen als Anlagemodell

von Carl Waßmuth Die Infrastrukturen der Daseinsvorsorge in Europa beginnen zu verfallen. Erforderliche Investitionen in den Erhalt und Ausbau gehen seit Jahren zurück, gleichzeitig hat die Verschuldung der Staaten in Europa und vieler europäischer Städte und Gebietskörperschaften ein bedrohliches Niveau … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 6 | 17. März 2014

Zwischen Gerechtigkeit und Steuereffizienz

von Ulrich Busch Seinen wirtschaftlichen Aufstieg und stetig gewachsenen Wohlstand verdankt der Freistaat Bayern nicht einzig dem Fleiß seiner Bürger, deren Arbeitseifer, Umsicht und Sparsamkeit. Auch nicht allein dem Patriotismus seiner Politiker, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die … Weiterlesen


16. Jahrgang | Sonderausgabe | 16. Dezember 2013

Gleichheit des Besitzes*
(Auszüge)

von Thomas Morus „[…] Wenn ich freilich ganz offen meine Meinung kundgeben soll, mein lieber Morus, so muß ich sagen: ich bin in der Tat der Ansicht, überall, wo es noch Privateigentum gibt, wo alle an alles das Geld als … Weiterlesen


16. Jahrgang | Sonderausgabe | 16. Dezember 2013

Der alte Staat und die Revolution
(Auszüge)

von Alexis de Tocqueville Vorwort Das Buch, das ich hiermit veröffentliche, ist keineswegs eine Geschichte der Revolution; diese Geschichte ist auf zu glänzende Weise geliefert worden, als daß ich an eine Wiederholung denken könnte; es ist vielmehr eine Studie über … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 24 | 25. November 2013

Wohin mit dem vielen Geld?

von Heerke Hummel Dieser Frage ging der Finanzexperte Martin Hüfner, langjähriger Chefvolkswirt bedeutender Banken, kürzlich im Gespräch mit Anja Kohl bei „Börse vor acht“ im ARD-Fernsehen nach. Anlass war der Höhenflug des Deutschen Aktienindex‘ (DAX) über die Neuntausendpunktegrenze hinaus. Während … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 23 | 12. November 2012

Die Tafeln

von Ignaz Wrobel In Enghien – ganz recht: da, wo die großen Rennen stattfinden, in diesem pariser Vorort, der fiebernd darauf wartet, daß das große Kasino im See wieder eröffnet wird, wo jetzt das Spiel gesetzlich unterdrückt ist, wo es … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 21 | 17. Oktober 2011

Der Staat als Lakai

von Heerke Hummel Die Europäische Kommission hat sich nun (endlich!) dazu durchgerungen, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Europäischen Union vorzuschlagen. Diese soll sich – dem Vorschlag entsprechend – auf 0,1 Prozent für Aktien- und Anleihentransaktionen sowie 0,01 Prozent bei … Weiterlesen


Verträglichkeiten oder: Repression und Fürsorge

von Franz Schandl, Wien Man darf den Staat wohl zu Recht als den zentralen Garanten der bürgerlichen Gesellschaft interpretieren. Alle seine Werkzeuge und Instrumente, Institutionen und Apparate werden dafür eingesetzt, den Kapital- und Herrschaftsverhältnissen Bestand zu gewähren. Das Arsenal ist … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 9 | 2. Mai 2011

Die Demokratie

von Jean-Jacques Rousseau Wer das Gesetz erlässt, weiß besser als jeder andere, wie es vollzogen und ausgelegt werden soll. Es scheint demnach keine bessere Verfassung geben zu können als diejenige, in der die vollziehende Gewalt mit der gesetzgebenden verbunden ist. … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 1 | 10. Januar 2011

Blick in ferne Zukunft

von Ignaz Wrobel … Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 21 | 25. Oktober 2010

Vorwärts nach Europa

von Heerke Hummel Die Zeit der Rückblicke auf die vergangenen zwanzig Jahre ist vorüber und die Zukunft wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Diese ist für Menschen unserer Breiten in hohem Maße durch das „Projekt Europa“ bestimmt, jedenfalls wohl viel … Weiterlesen