28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025
Ossietzky und ein junger Linkssozialist
von Fritz Petrick Nachdem das Nobelkomitee des norwegischen Parlaments beschlossen hatte, den Friedenspreis für 1935 vorerst nicht zu vergeben, erschien in der Zeitschrift des sozialdemokratischen Arbeiterjugendverbandes Norwegens „Arbeider-Ungdommen“ (Nr. 24 vom 18. Dezember 1935) folgender Artikel: „Ossietzky war Kandidat für den … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025
Der Publizist Ossietzky
von Helmut Reinhardt Ossietzky war mit Leib und Seele Publizist. Das wird oft erwähnt und selten beherzigt. Wir sind – nüchtern betrachtet – in der Ossietzky-Rezeption bisher bei der Verehrung stehengeblieben. Auch, weil zu wenige seiner schriftstellerischen Arbeiten allgemein bekannt … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025
Gedanken zur Europaidee Ossietzkys
von Fritz Klein Im September 1920 nahm Ossietzky zu der in der USPD, der linken Massenpartei der deutschen Arbeiterbewegung, damals leidenschaftlich geführten Auseinandersetzung Stellung, ob man sich, wie die Mehrheit wollte, der Kommunistischen Internationale anschließen solle oder nicht. Die SPD … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025
Der „Rote-Hilfe-Anwalt“
von Andreas Gängel Auf dem berühmten Foto aus dem Jahre 1932, das Carl v. Ossietzky mit seinen Freunden vor der Haftanstalt in Berlin-Tegel zeigt, steht er unmittelbar neben Ossietzky, der Rechtsanwalt Dr. Alfred Apfel. Sein Name ist eng mit der Geschichte der … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025
Friedrich Wolf und Carl von Ossietzky
von Hans-Jürgen Stephan Wäre der Ankläger ein besserer Psychologe, so würde er wissen, daß es diesem Mann nicht auf ein paar Wochen oder Monate Gefängnis ankommt, daß er nichts für sich will, sondern sich nur als Soldat der Menschheit fühlt, … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Dezember 2025
Das Erfurter Urteil
von Dieter Fricke Der Vorfall selbst war banal und höchstens für eine kurze Meldung in der Lokalpresse geeignet. Sieben Arbeiter aus der Gemeinde Wolkramshausen hatten am 16. April 1913 an einer Kontrollversammlung teilgenommen, zu der sie als Angehörige der Landwehr, das … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025
Bemerkungen
IOJ-Ehrung für die Weltbühne Das Generalsekretariat der Internationalen Organisation der Journalisten hat die Redaktion der Weltbühne am 80. Jahrestag der Gründung des Blattes in Anerkennung von „außerordentlichen Verdiensten im Sinne des Friedens, der internationalen Zusammenarbeit und der Verständigung zwischen den Völkern“ … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025
Postumer Geburtstagsbrief
von Ursula Madrasch-Groschopp Bruno Frei – mehr als sechs Jahrzehnte war sein kämpferfülltes Journalistenleben mit unserem Blatt eng verbunden. Nun hat er endgültig die Feder aus der Hand gelegt, die zeitlebens seine blitzende Waffe war im leidenschaftlichen Einsatz für die … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025
Carl v. Ossietzky. Helles Lachen, verhaltenes Weinen
von Rudolf Arnheim Es ist nur natürlich, daß der entsetzliche Tod eines von den Faschisten Ermordeten zurückwirkt auf unser Bild von seiner ganzen Persönlichkeit. Zunächst ist da oft der Widerspruch zwischen der grauenhaften Gewaltsamkeit des Endes und dem gänzlich andersgearteten … Weiterlesen
28. Jahrgang | Sonderausgabe | 1. September 2025
Ossietzky und Tucholsky
von Roland Links Zwei Wege – ein Ziel, so lautet der Titel des Buches, von dem ich hier berichten will und doch wohl auch berichten muß, weil ich mich dazu verpflichtet fühle – Untertitel: „Tucholsky, Ossietzy & Die Weltbühne“. Die Autorin … Weiterlesen
21. Jahrgang | Nummer 7 | 26. März 2018
Bemerkungen
An mich Wenn dir ein Schaden am Leibe frißt, Jammre nicht, sondern handle; Und wenn du glücklich gewesen bist, Nimm dein Bett und wandle. Ärgert dein Aug dich, so reiß es aus, Sonst ärgert es dich an beiden; Und keift … Weiterlesen
19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016
Bemerkungen
Der unbequeme Fragesteller Der Journalist und Publizist Eckart Spoo ist am Donnerstag, dem 15. Dezember, in Berlin gestorben, vier Tage vor seinem 80. Geburtstag. Als Kind erlebte er Krieg und Faschismus in seiner Geburtsstadt Mönchengladbach und im Fluchtort im Harz; … Weiterlesen
18. Jahrgang | Nummer 12 | 8. Juni 2015
Antworten
Arno Klönne†, ein nun fehlender Streiter – Im Alter von 85 Jahren sind Sie, der unnachgiebige Publizist des Widerspruchs gegen die uns umgebende Inhumanität des Kapitalismus, aber auch gegen linke Abirrungen, von uns gegangen. Langjährig haben Sie als „Linksaußenseiter“ der SPD angehört, bis … Weiterlesen
16. Jahrgang | Nummer 21 | 14. Oktober 2013
Vergangenheit – nicht besonnt
von Arno Klönne Die klassische deutsche Jugendbewegung ist jetzt noch einmal ins Blickfeld der Publizistik geraten, ein Jubiläum steht an: Vor einhundert Jahren trafen sich auf dem nordhessischen Meißner ein paar tausend junge Leute zum „Freideutschen Jugendtag“, zur ersten Präsentation … Weiterlesen

