Schlagwort-Archiv: Geschichtspolitik (in 8 Beiträgen)

22. Jahrgang | Nummer 18 | 2. September 2019

Polens nationalsouveränes Erinnern

von Jan Opal, Gniezno Kein anderes Thema treibt die Nationalkonservativen Polens geschichtspolitisch so um wie der Zweite Weltkrieg. Natürlich wurde heuer der 80. Jahrestag des Ausbruchs am 1. September entsprechend in Szene gesetzt. Da zudem heiße Wahlkampfzeiten sind, wird auch … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 17 | 13. August 2018

Kaczyński gegen Rosa Luxemburg

von Jan Opal, Gniezno Im März dieses Jahres wurde in Zamość die 1979 eingeweihte Gedenktafel für Rosa Luxemburg entfernt, weil sie angeblich der Gesetzeslage in Polen widerspreche. Denn Propaganda des Kommunismus sei jetzt strikt verboten, heißt es in den nationalkonservativen … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 13 | 18. Juni 2018

Polens historische Wahrheit

von Jan Opal, Gniezno Polens Hochschulminister Jarosław Gowin, zugleich stellvertretender Ministerpräsident, hat nach Gesprächen in Israel und in den USA eingeräumt, das sogenannte Holocaustgesetz vom Januar dieses Jahres müsse geändert werden. Im Ausland, so Gowin jüngst in der Presse, werde … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 7 | 27. März 2017

Was ist mit deinen Polen los?

von Stephan Wohanka … das fragte man mich an einer Kaffeetafel im Familienkreis. Die Frage folgte aus dem Eklat um die Wiederwahl von EU-Ratspräsident Donald Tusk. Polens nationalkonservative Regierungspartei PiS hatte sich strikt gegen die Wiederwahl des Polen Tusk gewandt, … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 7 | 28. März 2016

Zäher Marsch mit Smolensk als Symbol

von Holger Politt, Warschau Der nächste Höhepunkt im politischen Kalender von Jarosław Kaczyński fällt auf den 10. April 2016. Zum sechsten Mal jährt sich dann die Flugzeugkatastrophe, bei der in Smolensk Lech Kaczyński als amtierendes Staatsoberhaupt Polens den Tod fand. … Weiterlesen


17. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. August 2014

Deutungsschlachten zur Geschichte des Ersten Weltkrieges

von Stefan Bollinger Kriege sind keine Naturereignisse Nicht überraschend hat Deutschland einen neuen Platz in der Geschichte zugewiesen bekommen. Sönke Neitzel und seine Kollegen triumphieren in der Welt (04. Januar 2014): Sie verstehen nicht, warum sich Deutschland mit der Erinnerung … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 16 | 8. August 2011

„Gefühlte Opfer“

von Günter Hayn Die deutsche Romantik lebte in Traumlandschaften, derweil die Stiefel der napoleonischen Grenadiere durch Europa dröhnten. Die Baumeister des realen Sozialismus lebten in visionär-kommunistischen Landschaften, die umso heftiger beschworen wurden, je akuter der ganze Laden zusammenzubrechen drohte. Dann … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 14 | 11. Juli 2011

Imperiale Konsensbildung

von Erhard Crome Den Beschluss des Bundestages zum Atomausstieg kommentierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung als „Ende des dreißigjährigen Krieges“. Dreißig Jahre lang habe ein „Atom-Krieg“ im Lande geherrscht – jetzt wissen wir endlich, was das ist: nicht der Atombombenabwurf der … Weiterlesen