Schlagwort-Archiv: Wolfgang Klein (in 9 Beiträgen)

24. Jahrgang | Nummer 12 | 7. Juni 2021

Der Hass

von Heinrich Mann Nicht zum ersten Mal verpestet der Hass Deutschland. Den folgenden Artikel schrieb Heinrich Mann Anfang Mai 1933 an der Côte d’Azur auf Französisch. Er erschien am 17. Mai 1933 in der Pariser Wochenzeitung Marianne; die schärfsten Charakterisierungen … Weiterlesen


24. Jahrgang | Nummer 7 | 29. März 2021

Ein erbitterter Idealist – Heinrich Mann

von Wolfgang Klein Von Heinrich Mann, der am 27. März vor 150 Jahren geboren wurde, wäre nicht mehr die Rede, hätte er seinem Vater gehorcht. Als ältester Sohn hätte er nach dessen Tod die „Johann Siegmund Mann Getreidehandlung. Kommissions- und … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 25 | 3. Dezember 2018

Imaginäre Ansprache im Deutschen Bundestag

von Wolfgang Klein Herr Präsident, meine Damen und Herren! Der Migrationspakt der Vereinten Nationen ist in diesem Haus mehrfach mit dem Hinweis verteidigt worden, er belasse die Souveränität über die Flüchtlingspolitik doch bei den einzelnen Staaten. Das ist richtig, und … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 22 | 22. Oktober 2018

Fremde? Heimat? Wanderung?

von Wolfgang Klein Kann man, in einem geschlossenen, ganz dunklen Kellerraum liegend, den Ort sehen, „an dem, ohne sich zu vermischen, alle Orte des Erdenrunds sind, von allen Ecken aus gesehen“? Jorge Luis Borges kann es: „Im unteren Teil der … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 15 | 16. Juli 2018

Flüchtlinge – heute und früher

von Wolfgang Klein Vom Februar 1933 bis zum August 1939 hat die in Toulouse erscheinende Zeitung La Dépêche, die den Radikalsozialisten, einer häufig an der Regierung beteiligten linksbürgerlichen Partei, nahestand, Flüchtlinge aus Deutschland regelmäßig auf ihrer Titelseite zu Wort kommen … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 1 | 2. Januar 2017

Zartheit in Zeitaltern des Hasses

von Wolfgang Klein „Zartheit“ ist die Forderung, die Carolin Emcke an den Beginn ihres Überlegens gegen einen Hass stellt, den sie in der hiesigen Gesellschaft noch vor kurzem „für ausgeschlossen gehalten“ hätte. Und eine „zarte Form der Macht“ ist ihr … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 13. Juli 2015

Schriftstellerkongress vor 80 Jahren

von Wolfgang Klein Eine ältere Zeitgenossin fragte sich und mich neulich: „Wo sind die Intellektuellen heute? Gibt es diese noch, wie damals 1935, als alle nach Paris eilten, im Sinne von Julien Benda: ‚Das Gesetz des clerc lautet – selbst … Weiterlesen


17. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. August 2014

„Überspannte Ideale“? Heinrich Mann 1914

von Wolfgang Klein Als alles vorbei war, verfasste Romain Rolland – einer der wenigen Kriegsgegner der ersten Minute und seit seinem Artikel „Au-dessus de la mêlée“ (Über dem Getümmel) vom September 1914 sicher der bedeutendste – eine „Unabhängigkeitserklärung des Geistes“. … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 8 | 14. April 2014

Ein liberaler Bildungsbürger 1933

von Wolfgang Klein Sehr zu Recht hat Wolfgang Brauer im letzten Blättchen („Hermann Sinsheimer – eine Wiederentdeckung“) anhand der endlich vollständig veröffentlichten Erinnerungen von Hermann Sinsheimer auf den Glanz des liberalen deutschen Bildungsbürgertums hingewiesen. Schaut man genauer auf ein Detail, … Weiterlesen