Schlagwort-Archiv: Christoph Hein (in 7 Beiträgen)

19. Jahrgang | Nummer 9 | 25. April 2016

Bemerkungen

Klaus, der Rote Er war Autor der Weltbühne wie in frühen Jahren sein Vater, der Völkerrechtler Peter Alfons Steiniger (1904-1980). Auch Klaus Steiniger, geboren 1932, merkte man die juristische Schule an, wenn er seine Texte wie Plädoyers nach Stichpunkten in … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 8 | 11. April 2016

Der Schatten des Vaters

von Erik Baron „Erinnere dich!“, insistierte der tote Horn Mitte der achtziger Jahre in Christoph Heins Roman „Horns Ende“, ohne jedoch selbst in Erscheinung zu treten. Nur als Schatten zwischen den Kapiteln brachte er sich in die Handlung ein. Der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 24 | 23. November 2015

Querbeet (LXIV)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Gottsucher, Gerechtigkeitskrieger, Freiheitsfanatiker, alte Nazis, neue Stalinisten… *** Wenn einer aus 1200 Druckseiten Weltliteratur knapp sechs Stunden Theater macht (plus Pause), dann ist das eigentlich nicht zu lang. Es sei denn, man … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 8 | 14. April 2014

Geburtstag eines Ausgegrenzten

von Wolfgang Brauer Jürgen Kuczynski äußerte einmal, dass man aus Honoré de Balzacs „La Comédie humaine“, wie überhaupt der schönen Literatur jener Zeit, mehr über die seinerzeitigen französischen Zustände erfahre als aus den meisten gelehrten Büchern. Das trifft auch auf … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 22 | 28. Oktober 2013

Ein überflüssiger Mensch und Faust

von Ulrich Kaufmann Im Weimarer E-Werk wurde Christoph Heins Roman „Weiskerns Nachlass“ uraufgeführt. Enrico Stolzenburg, der neue Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar, erzählt zum Auftakt des neuen Spieljahres die Geschichte seines Namensvetters, der allerdings auf den Vornamen Rüdiger hört. Dieser … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 24 | 26. November 2012

Tilla Durieux wiederauferstanden

von F.-B. Habel Ich höre in der „Jungfrau von Orleans“, wie die Dürjöh mit den Füßchen aufstampft, weil sie nicht alle Rollen zugleich spielen kann. Ignaz Wrobel, Schaubühne, Nr. 39/1913 „Tout Berlin“ kannte sie, alle fanden sie aufregend – in … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 20 | 3. Oktober 2011

Schöne neue Bibliothekswelt

von Wolfgang Brauer Am jeweiligen Stand des „technischen Fortschritts“ messen moderne Industriegesellschaften ihren Zivilisationsgrad. Der technische Fortschritt – also das Überflüssigmachen menschlicher Arbeit, anderes ist nicht gemeint – macht auch vor Einrichtungen nicht halt, von denen man bislang nicht glaubte, … Weiterlesen