Schlagwort-Archiv: Harald Kretzschmar (in 12 Beiträgen)

26. Jahrgang | Nummer 26 | 18. Dezember 2023

Was ich als jüdisches Leben wahrnahm

von Harald Kretzschmar Das meist benutzte Wort in den politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart ist der zum überwältigenden Schlagwort gewordene Antisemitismus geworden. Da werden die bittersten Wahrheiten mit überdimensionalen Legenden verwoben, die keiner kritischen Analyse standhalten. Die kolossalen Verfeindungen, die dort … Weiterlesen


26. Jahrgang | Nummer 25 | 4. Dezember 2023

Unsere nicht endende Weltbühne

von Harald Kretzschmar Es ist wohl an der Zeit, an das seit 1946 im intellektuellen Medienleben in Deutschlands Osten verankerte Publikationsorgan Die Weltbühne zu erinnern. Die im schwedischen Exil lebende Witwe Maud von Ossietzky und der dem Holocaust entkommene Hans … Weiterlesen


21. Jahrgang | Nummer 8 | 9. April 2018

Bemerkungen

„Drauf geschissen“ Keine Angst, das Blättchen sinkt jetzt nicht in die Niederungen anonymer Schmutzkampagnen im Internet hinab. Es ist auch nicht so, dass mit der Überschrift ein mögliches Denkmuster der regierenden Politikerkaste gegenüber kritischen Medien beschrieben werden soll. Nein, es … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 8. Dezember 2008, Heft 25

Paradies der Begegnungen

von Günter Wirth Harald Kretzschmar, der freche Zeichenstift des Eulenspiegels, der Porträtist des »Wer ist wer in der DDR (gewesen)?«, hat ein »Paradies der Begegnungen« observiert, der »Künstlerort Kleinmachnow«, in dem er seit mehr als fünfzig Jahren lebt und in … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 4. August 2008, Heft 16

Sachsenbrücke – Sachsenpleite

von Harald Kretzschmar Ach, war das romantisch. Als der Leipziger Helmut Richter dichtete »Über sieben Brücken mußt du gehen«, und erst Karat und dann Peter Maffay nach der Vertonung durch Ed Swillms daraus einen Hit machten – da gingen die … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 17. März 2008, Heft 6

Geschichte einholen und überholen

von Harald Kretzschmar Wenn man einen Standpunkt hat, pflegt man auf ihm beharrlich zu stehen. Oder man umkreist ihn kunstvoll in dialektischen Schwüngen. Man ist ja flexibel und läßt sich gelegentlich belehren. Ich habe meine persönliche Geschichte, und eine Meinung … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 23. Juli 2007, Heft 15

Ich frage mich manchmal …

von Harald Kretzschmar Mich fragt ja keiner, und das ist vielleicht gut so. Weil, wenn man mich fragen würde, wären meine Antworten gewiß so, daß sie fragwürdig erschienen. Obwohl ich sie sehr gern mit einem Ausrufezeichen versehen würde. Und zwar … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 28. Mai 2007, Heft 11

Vom Eingeholtwerden

von Harald Kretzschmar Die Macht des Faktischen kann manchmal übermächtig werden. Wer weiß das nicht. Im ganz privaten eigenen Leben wird man oft von plötzlichen Ereignissen oder späten, zu späten Erkenntnissen überrumpelt. Ein Trost liegt darin, daß es anderen Leuten … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 2. April 2007, Heft 7

Geld und/oder Leben

von Harald Kretzschmar Der weite Horizont einer neuen Weltoffenheit lockt. Doch die angeblich durchglobalisierte Gesellschaft nagelt ihre psychosozialen Opfer da fest, wo deren Geldmittel es ihnen gestatten. Nur die freiwildernden Täter des Geldmachens haben das Privileg, flexibel operieren zu dürfen. … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 5. Februar 2007, Heft 3

Kunst und Mühe des Weglassens

von Klaus-Dieter Schönewerk Das soll ihm erst mal einer nachmachen – auf einem Dilemma ein außerordentliches Lebenswerk zu gründen. Harald Kretzschmar, Jahrgang 1931, würde man landläufig – so wie er’s selber gerne tut – einen Karikaturisten nennen. Selbige kennen wir … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 20. Februar 2006, Heft 4

Nun werden sie ihn endlich los

von Harald Kretzschmar Ja, wer sind SIE eigentlich? Die Verächter und Belächler, die Beargwöhner und Todfeinde, die Mißversteher und Mißdeuter des Palastes der Republik? Sie sind zwar leicht zu personifizieren. Identifiziert sind sie damit noch nicht. Eine vage Antipathie wabert … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 6. Dezember 2004, Heft 25

Vom farbigen Bekennen

von Harald Kretzschmar Wieviel Künstlerisches darf man riskieren, wenn man gleichzeitig dem Populus, dem lieben Volk, gefallen will? Dem Maler Walter Womacka stellte sich die Frage so nie. Er malte und gestaltete, wie ihm zumute war. Kaum etwas empfand er … Weiterlesen