Schlagwort-Archiv: Ignaz Wrobel (in 24 Beiträgen)

21. Jahrgang | Nummer 3 | 29. Januar 2018

Bemerkungen

Im kommenden Jahr werden die deutschen Militärs und die deutschen Wehrverbände weiter rüsten, und die deutschen Außenpolitiker werden es ableugnen. Im kommenden Jahr werden sich die deutschen Richter einbilden, ein bestandenes Assessorexamen berechtige sie, den lieben Gott zu spielen und … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

Blick in ferne Zukunft

von Ignaz Wrobel … Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

Die Verräter

von Ignaz Wrobel Na, Verräter eigentlich nicht. Ein Verräter, das ist doch ein Mann, der hingeht und seine Freunde dem Gegner ausliefert, sei es, indem er dort Geheimnisse ausplaudert, Verstecke aufzeigt, Losungsworte preisgibt … und das alles bewußt … nein, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

Requiem

von Ignaz Wrobel Am 24. Mai ist er sanft entschlafen, und am 27. Mai haben wir ihn begraben. Es war eine erhebende Feier. Es war so überraschend schnell gegangen. Am Mittwoch hatte er noch Spengler gelesen und andern Unfug getrieben, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 12 | 9. Juni 2014

Bemerkungen

Edward Snowden im Interview mit NBC am 27. Mai: „Das Problem mit der Massenüberwachung ist, dass wir noch mehr Heu auf den Heuhaufen, den wir ohnehin nicht mehr durchblicken, jenen Heuhaufen der Lebensumstände eines jeden Bürgers in unserem Land, auftürmen. Wenn … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 3 | 4. Februar 2013

Die Verräter

von Ignaz Wrobel Mit ThyssenKrupp ist wieder einer in die Kritik geraten: Der Industriekonzern hat seine Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zu teuren Auslandsreisen eingeladen – nach China, Brasilien, zur Formel 1. Ein Gewerkschafter räumt Fehler ein. Dies war – und alles … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 23 | 12. November 2012

Die Tafeln

von Ignaz Wrobel In Enghien – ganz recht: da, wo die großen Rennen stattfinden, in diesem pariser Vorort, der fiebernd darauf wartet, daß das große Kasino im See wieder eröffnet wird, wo jetzt das Spiel gesetzlich unterdrückt ist, wo es … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 1 | 9. Januar 2012

Standesdünkel und Zeitung

von Ignaz Wrobel „Sehr geehrte Redaktion! Bestelle hiermit Ihr Blatt ab,  da ich als Telegrafenbauobersekretär Anstoß nehme, wie unsre Belange …“ Der Berufsdünkel sitzt dem Deutschen tief im Blute – und statt nur über die Junker zu wettern, sollte er … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 25 | 12. Dezember 2011

Bemerkungen

Es gibt nichts Neues unter der Sonne Opel, so ist vor einigen Tagen bekannt geworden, hat bislang jedem seiner Betriebsräte monatlich einen finanziellen Zuschlag zwischen 300 und 1.500 Euro gezahlt. Selbstverständlich ist das kein Verstoß gegen das gesetzliche Gebot, dass … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 24 | 28. November 2011

Die Ebert-Legende. Antwort auf eine Antwort

von Ignaz Wrobel Diesem Beitrag war ein anderer Text vorausgegangen (Ignaz Wrobel, Abreißkalender), auf den ein vormaliger enger Mitarbeiter von Friedrich Ebert, Robert Breuer, der zwischen 1918 und 1927 auch regelmäßiger Autor der Weltbühne war, umfänglich repliziert hatte (Robert Breuer, … Weiterlesen


Friedrich Ebert und die Novemberrevolutiom

Abreißkalender von Ignaz Wrobel 8. Dezember Deutsch sein heißt eine Sache um ihrer selbst willen tun. Griesgrütze Falscher Hase Gedämpftes Apfelkompott Es gibt in Deutschland eine ganze Reihe gebildeter Abreißkalender – wenn nichts Besonderes dabeisteht, sind sie deutsch-national und fälschen … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 19 | 19. September 2011

Die Herren Wirtschaftsführer

von Ignaz Wrobel Stets hat die Menschheit ihre Helden gehabt: Priester oder Ritter, Gelehrte oder Staatsmänner. Bis zum 14. Juli 1931 waren es für Deutschland die Wirtschaftsführer, also Kaufleute. Die Kaufleute sind Exponenten des Erwerbsinnes; sie haben immer ihre Rolle … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 3 | 7. Februar 2011

Der Zeitsparer

von Ignaz Wrobel Am 27. Februar 1926 war es so weit. Die Herren in weißen Laboratoriumsmänteln erfüllten den großen Raum, bewegten sich unruhig, lachten, gestikulierten und sprachen aufgeregt durcheinander. Denn sie hatten zwei Stunden regungslos gehorcht, abwechselnd auf den ungefügen … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 1 | 10. Januar 2011

Blick in ferne Zukunft

von Ignaz Wrobel … Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 17 | 30. August 2010

Die Verräter

von Ignaz Wrobel Na, Verräter eigentlich nicht. Ein Verräter, das ist doch ein Mann, der hingeht und seine Freunde dem Gegner ausliefert, sei es, indem er dort Geheimnisse ausplaudert, Verstecke aufzeigt, Losungsworte preisgibt … und das alles bewußt … nein, … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 8 | 26. April 2010

Man kann auch zu Hause bleiben

von Ignaz Wrobel Da es keinen Staat gibt, für den es zu sterben lohnt, und erst recht keine Prestigefrage dieser größenwahnsinnigen Zweckverbände, so muß Symbol für Symbol, Äußerlichkeit für Äußerlichkeit, Denkmal für Denkmal umkämpft, erobert, niedergelegt werden. Es steht kein … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 8 | 26. April 2010

Die Tafeln

von Ignaz Wrobel In Enghien – ganz recht: da, wo die großen Rennen stattfinden, in diesem pariser Vorort, der fiebernd darauf wartet, daß das große Kasino im See wieder eröffnet wird, wo jetzt das Spiel gesetzlich unterdrückt ist, wo es … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 3 | 15. Februar 2010

Der bewachte Kriegsschauplatz

von Ignaz Wrobel Im nächsten letzten Krieg wird das ja anders sein … Aber der vorige Kriegsschauplatz war polizeilich abgesperrt, das vergißt man so häufig. Nämlich: Hinter dem Gewirr der Ackergräben, in denen die Arbeiter und Angestellten sich abschossen, während … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 28. September 2009, Heft 20

Blick in ferne Zukunft

von Ignaz Wrobel … und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 11. Mai 2009, Heft 10

Handelsteil

von Ignaz Wrobel Da lesen wir nun so viel über Bankkrachs, zerplatzte Versicherungsgesellschaften, Geschäfte, die ihre Zahlungen eingestellt haben . . . viel Geld ist da verloren gegangen, viel Geld der andern – ja. Und was, glauben Sie, wird uns … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 30. März 2009, Heft 7

Die Herren Wirtschaftsführer

von Ignaz Wrobel Stets hat die Menschheit ihre Helden gehabt: Priester oder Ritter, Gelehrte oder Staatsmänner. Bis zum 14. Juli 1931 waren es für Deutschland die Wirtschaftsführer, also Kaufleute. Die Kaufleute sind Exponenten des Erwerbsinnes; sie haben immer ihre Rolle … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 12. November 2007, Heft 23

Handelsteil

von Ignaz Wrobel Da lesen wir nun so viel über Bankkrachs, zerplatzte Versicherungsgesellschaften, Geschäfte, die ihre Zahlungen eingestellt haben … viel Geld ist da verloren gegangen, viel Geld der andern – ja. Und was, glauben Sie, wird uns da beschrieben? … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 3. April 2006, Heft 7

Berliner Geschäfte

von Ignaz Wrobel Berliner Geschäfte gehen so vor sich: Eines Tages klingelt dich eine Herrenstimme an. »Ja – Halloh? Ja, hier ist die Internationale Union-Zentrale – wir möchten Sie möglichst bald sprechen – aber möglichst bald! Wann dürfen wir Sie … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 23. Januar 2006, Heft 2

Die Verräter

von Ignaz Wrobel Na, Verräter eigentlich nicht. Ein Verräter, das ist doch ein Mann, der hingeht und seine Freunde dem Gegner ausliefert, sei es, indem er dort Geheimnisse ausplaudert, Verstecke aufzeigt, Losungsworte preisgibt … und das alles bewußt … nein, … Weiterlesen