Es tröpfelt still und leise
auf Regentropfenweise.
Mal fällt das teure Nass,
aufs frisch gemähte Gras,
dann steigt ein irrer Duft
in die Luft.
Mal fallen dicke Tropfen
mit lautem Klopfen
aufs Dach.
Ach.
Wer bei einem wilden Guss
noch schnell zum Bäcker laufen muss,
um fürs Frühstück Brötchen zu holen,
denkt nur eines unverhohlen:
Ohne Schirm ist es kein Leben.
Eben.
Man sitzt verdrossen nun am Tisch
und ärgert sich.
Schuh und Strümpfe sind ganz feucht,
die Brötchen völlig durchgeweicht.
Es reicht!
Um der Unbill zu entkommen,
wird ein Wechselschirm genommen.
Mal ist er grau bei starkem Regen
und der Aufschrift UNGELEGEN!
Mal ist er himmelblau mit Sonne
und trägt die Aufschrift WONNE.
Ein Knopfdruck und das gewählte Geschehn
lässt sich leicht drehn.
Ist das nicht schön?
Schlagwörter: Atomschirm, Regen, Renate Hoffmann



