Liebe Leserinnen und Leser!
Erneut geht ein Jahr dem Ende zu, das es in vielerlei Sicht in sich hatte. Für Das Blättchen war es der 28. Jahrgang mit 22 regulären Ausgaben und drei Sonderheften. Ein viertes wird in wenigen Tagen erscheinen.
Diese Ausgaben haben Ihnen, unseren Lesern, hoffentlich Erkenntnisgewinn und Lesefreude gebracht. Viele Ihrer Reaktionen lassen uns jedenfalls darauf schließen. Aber natürlich gab es nicht nur solche erfreulicher Art. Nein, auch mit harscher Kritik und Widerspruch müssen wir bisweilen umgehen. So soll es sein. Ein Journal, das Lob und Tadel erfährt, ist allemal besser als eines, das kaum zur Kenntnis genommen wird.
Der vorige Absatz wurde aus dem letzten Heft des Jahres 2024 übernommen. Er ist nach wie vor gültig. Wir durften aber auch erfahren, dass Leser, die uns verlassen hatten, wieder zurückkehren, weil ihnen ohne Das Blättchen etwas fehle, was sie inzwischen bemerkt hätten. Das freut uns sehr und ist zugleich Ansporn für die Zukunft des Heftes.
Gleichzeitig haben wir viele neue Leser gewinnen können. Bis jetzt, zum Ende des Jahres 2025, sind es über 750.000 Besucher mit fast drei Millionen Seitenaufrufen. Das ist eine deutliche Steigerung, insbesondere seit dem Sommer dieses Jahres.
Wir werden weiter – ganz im Sinne von Jacobson, Tucholsky und Ossietzky – unsere Stimme für eine Ertüchtigung zum Frieden, für ein freundliches Zusammenleben aller Völker und Kulturen erheben. Und hoffen, dass die sprichwörtlichen „Silberstreifen am Firmament“ einlösen, was sie noch zart versprechen.
Bekanntlich ist es mitunter leichter Silvester zu feiern, als es richtig zu schreiben. Dieser Satz ist ausdrücklich nicht auf Theobald Tiger gemünzt, er bedarf nach 105 Jahren keiner Korrektur. An dieser Stelle sei aber auch all denen gedankt, die uns freundlich helfen, ein aus finanziellen Gründen fehlendes Korrektorat mit Hinweisen, wo nötig, zu kompensieren.
Wir danken all unseren Autoren, unserer Webmasterin und unseren Lesern, ohne die es Das Blättchen nicht gäbe.
Ihr Redaktionsteam:
Jürgen Hauschke
Detlef-Diethard Pries
Wolfgang Schwarz
PS: Bis zur Nr. 1/2026 am 12. Januar 2026 tritt eine etwas längere Pause ein. Wir bitten um Verständnis.
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