28. Jahrgang | Nummer 14 | 18. August 2025

Redaktionelles

Ein Problem jeder kleinen Redaktion, wie es die des Blättchens ist: Das am meisten Aufsehen erregende Ereignis, das die einen mit Hoffnung, andere mit Misstrauen, wieder andere mit unverhohlener Verärgerung, zumindest aber mit Unverständnis erwartet hatten, fand nach Redaktionsschluss statt. Wer im Interesse seiner Glaubwürdigkeit nicht in die Lage geraten will, nachher erklären zu müssen, warum einfach nicht geschehen konnte, was als unabwendbar vorhergesagt worden war, enthält sich lieber aller Prophetie. Zumal man nie weiß, ob die Hauptfiguren des Alaska-Gipfels am späten Freitagabend – davon geht hier die Rede – wirklich meinen, was sie sagen, oder sagen, was sie meinen. Deshalb fehlen in dieser Blättchen-Ausgabe weissagende Urteile zum Treffen in Anchorage.

Allerdings sind es nicht nur Termingründe, die uns Kopfzerbrechen bereiten. Das Blättchen-Team hat bereits wiederholt um Mitstreiter geworben. Und wenngleich sich ein erster Erfolg dieses Werbens andeutet, suchen wir weiter nach Verstärkung für die redaktionelle Fertigung unserer Ausgaben. Nach wie vor gilt, dass Erfahrungen im Journalismus, in der Germanistik oder einer vergleichbaren Sphäre keine unbedingte Voraussetzung für eine Mitarbeit wären, wohl aber die Beherrschung der deutschen Sprache sowie grundlegende Fertigkeiten in digitaler Textverarbeitung. Die Arbeitsweise der Redaktion erläutern wir gern im persönlichen Gespräch. Angemessene Einarbeitung ist garantiert. Weil dafür räumliche Nähe hilfreich wäre, bevorzugen wir Bewerbungen aus Berlin und dem Brandenburger Umland. Trauen Sie sich und melden sich bei Interesse per E-Mail an:
redaktion@das-blaettchen.de

 

Ihr Redaktionsteam
Jürgen Hauschke
Detlef-Diethard Pries
Wolfgang Schwarz