Schlagwort-Archiv: Werner Sohn (in 7 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 25 | 4. Dezember 2017

Falls Sie der Philosophin Martha Nussbaum im Flugzeug begegnen…

von Werner Sohn heben Sie unter keinen Umständen ihre Tasche in die Gepäckablage… Denn damit erregen Sie (als Mann) ihren Zorn, und es könnte sein, dass die gutgemeinte Aktion zu einer bissigen Erwähnung in einem Essay über den Zorn führt. … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 22 | 23. Oktober 2017

Vom Nutzen des Nutzers

von Werner Sohn In manchen Debatten wird man feststellen, dass es konservativen Diskutanten durchaus schwerfällt, grundlegende Merkmale der eigenen Haltung zu bestimmen. Dies ist auch der Förderstiftung „Konservative Bildung und Forschung“, die in Berlin eine „Bibliothek des Konservatismus“ (BdK) betreibt … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 20 | 25. September 2017

Das „Gelassenheitsgebet“

von Werner Sohn Es könnte sein, dass das „Gelassenheitsgebet“ des amerikanischen protestantischen Theologen, Predigers und Philosophen Reinhold Niebuhr (1892–1971), vermutlich Anfang der 1930er Jahre in der praktischen Seelsorge entstanden, das bekannteste Gebet nach dem „Vaterunser“ geworden ist. Im 2. Weltkrieg … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 24 | 21. November 2016

„Radikalisierung“ – propagandistische Dummheit oder kluger Schachzug?

von Werner Sohn Nur wenige Tage nach dem islamistischen Terroranschlag vom 13. November 2015 in Paris, der zum Ausnahmezustand in Frankreich führte, hat sich der bekannte Philosoph Alain Badiou in einem Vortrag im Théatre de la Commune, Aubervilliers, zu den … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 14 | 4. Juli 2016

Selbsterkenntnis? Nein, danke!

von Werner Sohn Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, behauptet ein Sprichwort. Man kann es als pragmatisches Echo jenes altgriechischen Mottos verstehen, das seit Jahrtausenden als Aufforderung an den nach Weisheit und Glück Strebenden durch die Philosophiegeschichte, mehr noch, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Plädoyer für die Meinungsfreiheit

von Werner Sohn Man gesteht es sich nicht gerne ein, aber eigentlich wissen es doch alle: dass unser Meinen über etwas, so „höchstpersönlich“ es sich auch bei Bedarf anzukündigen pflegt, nur in einem sehr vermittelten Sinne „von uns“ ist. Streng … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

„Die Näherin der Sterne … näht ohne Naht und Saum und Zwirn“.
Eine sprachphilosophische Betrachtung

von Werner Sohn „Für das Kind im Menschen“, lässt Martin Heidegger den Lehrer in den „Feldweggesprächen“ (1944) bemerken, „bleibt die Nacht die Näherin der Sterne.“ Auch ohne Gefühl für das Kind im Erwachsenen und ohne Kenntnis des vollständigen Gesprächs wird … Weiterlesen