Schlagwort-Archiv: Ulrich Kaufmann (in 45 Beiträgen)

20. Jahrgang | Sonderausgabe | 30. Oktober 2017

„Wir müssen noch einmal ganz von vorn anfangen.“

von Ulrich Kaufmann Pünktlich zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution erschien der zweiaktige Dramentext „Von der Spiegelgasse in den Kreml – Lenins Reise nach Russland 1917“. Autor ist Matthias Steinbach, ein Braunschweiger Historiker mit Jenaer Wurzeln. Unter anderem hat sich … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 20 | 25. September 2017

„Jammer im Herzen“

von Ulrich Kaufmann Ende der 1960er Jahre saß Franz Fühmann, später ein enger Freund des Bildhauers Förster, fünfmal Modell für eine Bronze-Büste. Zögerlich legte Förster das Manuskript seines „Tunesien – Tagebuchs“ auf den Tisch, um den Gast als Leser zu … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 19 | 11. September 2017

Im rutschenden Jahrhundert

von Ulrich Kaufmann André Schinkel, ausgewiesen als Poet und Prosaiker, ist ebenso ein Essayist von Rang. Einen seiner essayistischen Texte hat er Gisela Kraft gewidmet, seiner 2010 verstorbenen Mentorin und mütterlichen Dichterfreundin. Dort verrät er, dass er das (hier zu … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 18 | 28. August 2017

Der doppelte Lenz

von Ulrich Kaufmann In der Intendanz Christian Holtzhauers widmet sich das Weimarer Kunstfest 2017 vorwiegend dem Jubiläum der Russischen Revolution und ihren Folgen. Eine der Ausnahmen bildet das Projekt „Camera obscura : : Lenz – Eine szenische Installation für je … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 13 | 19. Juni 2017

Gerhard Schaumann zum 90. Geburtstag

von Ulrich Kaufmann Vor einem Jahrzehnt wurde der Jenaer Literatur- und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Schaumann Ehrenbürger seiner Gemeinde Tautenburg. Dies wurde er, weil er seit dem gesellschaftlichen Umbruch wie kein anderer die Geschichte und Kultur dieses Ortes – in … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 12 | 5. Juni 2017

Hommage an Sigrid Damm

von Renate Hoffmann Ulrich Kaufmann, promovierter Germanist, Verfasser zahlreicher Arbeiten zur deutschen Literatur, begleitete Sigrid Damm, die Schriftstellerin, Herausgeberin, Rezensentin, Erzählerin, Essayistin – an die dreißig Jahre. Aus der Nähe, aus der Ferne. In Zwiegesprächen, als Kenner und aufmerksamer Betrachter … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 11 | 22. Mai 2017

Harald Gerlachs Prosadebüt „Das Graupenhaus“ (1976)

von Ulrich Kaufmann „Keine Zukunft hat, wer ohne Vergangenheit kommt.“ (Harald Gerlach) Als Gerlachs erstes Prosawerk in der „Edition Neue Texte“ erschien, war der 1940 geborene Autor bereits 36 Jahre alt. Der Band „Das Graupenhaus“, bestehend aus fünf nicht nummerierten … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 10 | 8. Mai 2017

Poet und Polizist – der Jenaer Dichter der „Saalnixe“

von Ulrich Kaufmann Als Johann Heinrich Wilhelm Treunert am 27. Januar 1797 in Jena das Licht der Welt erblickte, stand sein Leben unter keinem günstigen Stern. Treunert war das uneheliche Kind eines unbekannten Studenten und einer unbemittelten Studentenaufwärterin. Schon als … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 4 | 13. Februar 2017

Bemerkungen

Film ab Lange nicht gehört, den Begriff – „Kundschafter des Friedens“. Dazu zählten aus DDR-Sicht etwa Günter Guillaume (der traurigerweise 1974 einem kanzlermüden Willy Brandt den Vorwand zum Rücktritt lieferte) und Rainer Rupp (der aus dem NATO-Hauptquartier 1983 möglicherweise die … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 2 | 16. Januar 2017

„ …so zerrann ihm sein Leben und sein Dichten“

von Ulrich Kaufmann „Frei blieb, wer keinen Herren fand.“ Harald Gerlach über Johann Christian Günther (1695–1723) Der Ruhm Johann Christian Günthers ebenso wie die Legenden, die sich um den schlesischen Poeten bildeten, hängen auch damit zusammen, dass Goethe in „Dichtung … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016

„Briefeschreiben ist Mist“
Christa Wolf als Briefschreiberin

von Ulrich Kaufmann Fünf Jahre nach ihrem Tode erschienen auf 1040 Seiten 483 Briefe von Christa Wolf. Dieser Briefband wurde postum zum opulentesten Buch der weltweit geschätzten Autorin. Die Herausgeberin Sabine Wolf (die mit dem namhaften Dichterpaar nicht verwandt ist) … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 23 | 7. November 2016

Neue Annäherungen an Franz Fühmann

von Ulrich Kaufmann Franz Fühmann – Erzähler, Essayist, Übersetzer, bis 1958 Lyriker und Kulturfunktionär der NDPD, Kinderbuchautor, Librettist, Verfasser kleiner dramatischer Texte, Szenarist und Förderer jüngerer Künstler (um nur an einige seiner Arbeitsfelder zu erinnern) – wäre im nächsten Jahr … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 20 | 26. September 2016

Volker Brauns „Handbibliothek der Unbehausten“

von Ulrich Kaufmann Im zurückliegenden Jahrzehnt schrieb Volker Braun vor allem Prosa, gelegentlich auch Theatertexte. Sein jüngster, „Die Griechen“, kommt nun, am Ende der Peymann-Ära, gar auf die Bretter des Berliner Ensembles, zumindest auf die Probebühne. Gedichte aber seien „der … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 19 | 12. September 2016

Horst Drescher – „eine tüftelnde existenz aus dem hörsaal 40“

von Ulrich Kaufmann Der Autor Horst Drescher, Jahrgang 1929 (wie die europaweit bekannten Schriftsteller Christa Wolf und Heiner Müller), ist selbst im östlichen Teil des eigenen Landes eher Insidern ein Begriff. Durch Vermittlung Günther Rückers gelang es, dass der wenig … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 15 | 18. Juli 2016

Bemerkungen

Wunschzettel Eine Schule hatte den lobenswerten Einfall, zum Jubelfest die Jüngsten unter den Schülern zu bitten, ihre Wünsche aufzuschreiben. Für die fernere Zukunft. Und für die Erwachsenen, um ihnen zur Kenntnis zu geben, was die Kleinen bewegt. Die Wunschzettel wurden … Weiterlesen


19. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Juli 2016

„Loadengeschichten“ und mehr aus Bossdom

von Ulrich Kaufmann Der Bohsdorfer Strittmatter-Verein hat ein Jubiläum zu vermelden, wird er doch im Sommer zwei Jahrzehnte alt. Dies bot Freunden, Lesern, Familienangehörigen des Dichterpaares, Literaten, Theaterleuten und bildenden Künstlern Anlass, sich auf vielfältige Weise an die Lyrikerin und … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 11 | 23. Mai 2016

Zwiegespräch mit der Romantik

von Ulrich Kaufmann Bekannt ist, dass Sigrid Damm 1979 eine Briefauswahl, ergänzt um einen Großessay zu der eng mit ihrer Heimatstadt Gotha verbundenen Caroline Schlegel-Schelling vorlegte. Etwas in Vergessenheit indessen geriet ihre Edition „Märchen der deutschen Romantik“, die 1982 im … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 4 | 15. Februar 2016

Ein Arbeitsleben für eine Literaturzeitschrift

von Ulrich Kaufmann Im Januar 1953 erschien das erste Heft der Neuen Deutschen Literatur (NDL), einer Zeitschrift, die zunächst von den aus dem Exil zurückgekehrten Schriftstellern Willi Bredel und Franz Carl Weiskopf geleitet wurde. Weiskopf starb jedoch bereits im September … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Glück und „anhaltendes Entsagen“ – Sigrid Damm über Goethe und Frau von Stein

von Ulrich Kaufmann Durch Kurt R. Eissler, Jochen Klaus, Helmut Koopmann, Rüdiger Safranski und nicht zuletzt durch den dramatischen Monolog „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn Goethe“ von Peter Hacks glaubten wir zu recht, einiges über die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 17 | 17. August 2015

Bemerkungen

Wanderers Gemütsruhe Übers Niederträchtige Niemand sich beklage! Denn es ist das Mächtige, Was man dir auch sage. In dem Schlechten waltet es Sich zu Hochgewinne, Und mit Rechtem schaltet es Ganz nach seinem Sinne. Wandrer! – Gegen solche Not Wolltest … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 17 | 17. August 2015

Thomas Manns Goethe

von Ulrich Kaufmann Der Exilroman „Lotte in Weimar“ dürfte vielen Freunden der Literatur – nicht zuletzt durch die DEFA-Verfilmung – in Erinnerung geblieben sein. Hingegen ist Torsten Ungers Bändchen „Thomas Mann in Weimar“ (aus der Reihe „Stationen“) eine Novität. Lediglich … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 14 | 6. Juli 2015

„Mitmenschen“ ist mein liebstes Graf-Buch geblieben

von Ulrich Kaufmann „Oskar Maria Graf ist bei uns (in der DDR – Anm. U.K.) durchaus aufgelegt worden. Viele Leute werden Grafs Geschichten über die ‚Mitmenschen’ gelesen haben; nur müssen Sie berücksichtigen, dass diese Leser kaum auf den Namen des … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

Fulminantes Prosa-Debüt des Lyrikers André Schinkel

von Ulrich Kaufmann Dreiundzwanzig Jahre hat es immerhin gedauert, bis der preisgekrönte Hallenser Lyriker, Essayist, Zeitschriften-Herausgeber und Lektor André Schinkel (Jahrgang 1972) seine Leserschaft mit einem eigenen Prosaband beschenkt hat. Dieses Buch mit achtundzwanzig Texten trägt den Untertitel „Erzählungen“. Der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

„Mein Herz, mein Löwe“

von Ulrich Kaufmann Katrin Lemke, eine Jenaer Publizistin und Gymnasiallehrerin im Unruhestand, hat im Vorjahr mit ihrer Huch-Biografie mehr als tausend Leser erreicht. Von Vielen wurde gewünscht, einige Texte der in Vergessenheit geratenen Autorin (die Thomas Mann einmal die „erste … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 1 | 5. Januar 2015

Liebe auf den ersten Biss

von Ulrich Kaufmann Die alte „Literatenweisheit“, wonach das zweite Buch eine besonders hohe Hürde sei, die schwer zu schaffen ist, kann hier nicht bestätigt werden: Nach dem Debüt mit den „Jenaer Tischgeschichten“ im Jahr 2012 wagt sich das Autoren-Duo, dem … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 22 | 27. Oktober 2014

Lenzens Tragikomödie als unterhaltsamer Bildungsdisput in Weimar

von Ulrich Kaufmann Am 3. Oktober, dem Nationalfeiertag, hatte im Weimarer Theater Jakob Michael Reinhold Lenzens berühmtestes Stück „Der Hofmeister oder die Vorteile der Privaterziehung“ in einer Neufassung Premiere. Lenz in Weimar zu spielen ist heraushebenswert, da der Dichter hier … Weiterlesen


Lenzens Tragikomödie als unterhaltsamer Bildungsdisput in Weimar

von Ulrich Kaufmann Am 3. Oktober, dem Nationalfeiertag, hatte im Weimarer Theater Jakob Michael Reinhold Lenzens berühmtestes Stück „Der Hofmeister oder die Vorteile der Privaterziehung“ in einer Neufassung Premiere. Lenz in Weimar zu spielen ist heraushebenswert, da der Dichter hier … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

Sigrid Damms Liebeserklärung an Gotha

von Ulrich Kaufmann Warum, fragt sich der Leser, überschrieb Sigrid Damm ihr drittes Buch, welches sie nun nacheinander über den Dichterfürsten vorlegt, nicht mit dem klingenden Stabreim „Goethes Gotha“? Stattdessen wählt sie die etwas sperrig wirkende Langvariante „Goethes Freunde in … Weiterlesen


17. Jahrgang | Sonderausgabe | 28. Juli 2014

„Viel zu stolz, um nicht mutig zu sein“

von Ulrich Kaufmann Als ich im Herbst 1970 meine Kommilitonin Katrin Lemke das erste Mal in ihrer Jenaer Wohnung Am Rähmen 21 besuchte, fielen mir mehrere großformatige, in Brauntönen gehaltene Originalgemälde auf. Geschaffen hatte diese Bilder in eben jenem Hause … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 12 | 9. Juni 2014

Briefgespräche mit Wulf Kirsten über Oskar Maria Graf

von Ulrich Kaufmann Ein Dutzend Jahre, zwischen 1974 und 1985, haben Wulf Kirsten und ich – meist zwischen Weimar und Jena – eine Korrespondenz über „unseren Schriftsteller“ Oskar Maria Graf (1894-1967) geführt. Von Kirsten, dem knapp eine Generation Älteren, wusste … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

„…ich singe mich selbst…“

von Ulrich Kaufmann In sein „Arbeitsbuch“ notierte Volker Braun im Sommer 1990: „seltsame übung, werk und tag aufzuschreiben, aber nicht nacht und neigung. das gerippe habe ich hier, nicht das fleisch des daseins. die knochen, um sie einmal zu zählen; … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 3 | 3. Februar 2014

„Mein Land, ein anderes“ – Gisela Krafts deutsch-deutsche Erinnerungen

von Ulrich Kaufmann Aus dem Nachlass Gisela Krafts (1937-2010) ist eine gut lesbare, locker komponierte Autobiografie erschienen, die sie selbst nicht mehr abrunden konnte. Das Werk des „bunten Weibes“ (wie sie sich selbst gern nannte) lässt sich schwer einordnen. Die … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 1 | 6. Januar 2014

Heimspiel eines versierten Vorlesers

von Ulrich Kaufmann Als der Autor und Kulturredakteur der Thüringischen Landeszeitung vor etwa einem Dutzend Jahren zunächst in der Tagespresse begann, sich an Dinge zu erinnern, die in unserer schnelllebigen Zeit mehr oder minder verschwanden, ahnte wohl auch er nicht, … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 22 | 28. Oktober 2013

Ein überflüssiger Mensch und Faust

von Ulrich Kaufmann Im Weimarer E-Werk wurde Christoph Heins Roman „Weiskerns Nachlass“ uraufgeführt. Enrico Stolzenburg, der neue Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar, erzählt zum Auftakt des neuen Spieljahres die Geschichte seines Namensvetters, der allerdings auf den Vornamen Rüdiger hört. Dieser … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 20 | 30. September 2013

Bertolt Brecht für die Generation Rap

von Ulrich Kaufmann Im Weimarer Bertuch-Verlag erschien in der Reihe „Weltliteratur für junge Leser“ ein Band  zu Bertolt Brecht. Bereits das originelle Cover regt an, das Buch genauer zu betrachten: Der junge B.B. schaut, gut gelaunt, aus einem Haifischmaul, die … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 16 | 5. August 2013

„Erst mit den Niederlagen stimmt die Biografie“

von Ulrich Kaufmann Unter dem Titel „Nicht ohne Utopie“ ist aus Anlass des 87.Geburtstages von Herrmann Kant, am 14. Juni 2013, im Bonner Bouvier-Verlag eine analytische Biografie erschienen. Geschrieben hat sie die ehemalige Dozentin Linde Salber, die durch Lebensdarstellungen über … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 10 | 13. Mai 2013

Brecht, Graf und die Bücherverbrennungen 1933

von Ulrich Kaufmann Im Gedenken an die Bücherverbrennungen vom Mai 1933 erschien ein halbes Jahrhundert später im Leipziger Kiepenheuer Verlag eine gründliche Dokumentation: Das seinerzeit auch in der „alten“ Bundesrepublik geschätzte Buch trägt den Titel „In jenen Tagen – Schriftsteller … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 7 | 1. April 2013

Ein Stück über Büchner – Eine Blasphemie?

von Ulrich Kaufmann Der Schreiber dieser Zeilen erinnert sich, dass ihm 1987 in der Rostocker Wohnung des Autors Ulrich Völkel Teile eines Büchner-Romans gezeigt wurden, damals bereits auf einem Computer geschrieben. Den Text hat Völkel lange ruhen lassen und ihn … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 6 | 18. März 2013

Wesselburen, Weimar und Wien

von Ulrich Kaufmann Das idyllische Städtchen Wesselburen in Norderdithmarschen nennt sich werbend „Hebbel-Stadt“. Streift man als kulturbeflissener Urlauber durch die Buchhandlungen Schleswig-Holsteins, so findet man ganze Regale über den Husumer Theodor Storm, jedoch wenig Literatur über den Landsmann Friedrich Christian … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 5 | 4. März 2013

Der Aufstand, der nicht stattfand

von Ulrich Kaufmann Der sprachgewaltige Dichter Volker Braun hat vor Jahrzehnten mit Dramen wie „Tinka“, „Großer Frieden“ und „Die Übergangsgesellschaft“ Theatersäle gefüllt. Im neuen Jahrtausend ging das Interesse an seinen Stücken auffallend zurück, und so schrieb er vor allem Prosa: … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 25 | 10. Dezember 2012

Ricarda Huch sehnte sich nach Nescafé

von Ulrich Kaufmann Ein Autorenduo tritt erstmals an die Öffentlichkeit: Barbara Kösling, vormals in einem Jenaer Glaswerk beschäftigt, sowie der Historiker und Kunstwissenschaftler Christian Hill hatten sich vor Jahren im Otto-Schott-Archiv kennengelernt. Schott ist einer der Protagonisten dieses Buches. Der … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 21 | 15. Oktober 2012

Eine letzte Erzählung von Christa Wolf

von Ulrich Kaufmann 35 Jahre nach dem Erscheinen des autobiographischen Romans „Kindheitsmuster“ (1976) kam Christa Wolf nochmals auf dieses Sujet zu sprechen: August, die Titelfigur ihrer späten Geschichte, gerät in der Endphase des Zweiten Weltkrieges in ein mecklenburgisches Schloss, das … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 19 | 17. September 2012

Bemerkungen

Günter Discher – eine Verneigung Er war der älteste DJ Deutschlands. Geboren am 20 März 1925 in Hamburg hatte er noch am 8. September Swing-Platten aufgelegt. Günter Discher gehörte zur „Swing-Jugend“, von Gestapo und HJ wegen ihres „undeutschen und zersetzenden“ … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 15 | 23. Juli 2012

Erwin Strittmatter – Eine Recherche zum 100. Geburtstag

von Ulrich Kaufmann Eine spannend zu lesende Erwin-Strittmatter-Monographie gilt es anzuzeigen: Erschienen ist nicht eine, sondern die Biographie über den großen Erzähler. Dies behauptet zu Recht der Berliner Aufbau-Verlag, dem Strittmatter über vier Jahrzehnte die Treue hielt. Annette Leo konnte … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 14 | 9. Juli 2012

Die Geheimwelt des listigen Schulzenhofers

von Ulrich Kaufmann „Einen Tag nicht geschrieben – einen Tag nicht gelebt“, notierte Erwin Strittmatter im Januar 1955 in sein Tagebuch, das mit dem ersten Julitag des Vorjahres einsetzt. Der Beginn dieses Diariums markiert eine Zäsur: Er fällt mit der … Weiterlesen