Schlagwort-Archiv: Ulrich Busch (in 67 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 16 | 31. Juli 2017

Modellwelt und monetäre Realität

von Ulrich Busch Theorien ändern sich gewöhnlich nicht, indem sie aus sich selbst heraus infrage gestellt und erneuert werden, sondern weil sie irgendwann nicht mehr in der Lage sind, die sich wandelnde Realität korrekt abzubilden und überzeugend zu erklären. Als … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 12 | 5. Juni 2017

Geldreform? Bundesbank winkt ab

von Ulrich Busch Es vergeht kaum ein Jahr, ohne dass eine neue Idee für eine Geldreform geboren wird. In unserer krisengeschüttelten Zeit ist die Kreativität auf diesem Gebiet besonders hoch. Mit einer Geldreform würde aber nicht das Ziel verfolgt, das … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 11 | 22. Mai 2017

Martin Luther und die Reformation der Finanzmärkte

von Ulrich Busch Als Martin Luther 1517 Erzbischof Albrecht seine 95 Thesen zur Reformation der christlichen Kirche übersandte, hatte er eine klare Vorstellung davon, was er wollte und wogegen er sich wandte: Die Thesen richteten sich gegen den religiösen und … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 9 | 24. April 2017

Schuldenbremse und Staatsschuld

von Ulrich Busch 2009 hatten sparwütige Finanzdogmatiker mit der „Schuldenbremse“ eine verfassungsrechtliche Regelung zur Begrenzung der Staatsschulden in Deutschland durchgesetzt. Im Grundgesetz wurde festgeschrieben, dass die Haushalte von Bund und Ländern künftig „grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen“ seien – … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 7 | 27. März 2017

Geld im Konkurs

von Ulrich Busch 1978 startete der Verlag Claudia Gehrke die Reihe „konkursbuch“. Der erste Band trug den Titel „Vernunft und Emanzipation“. Inzwischen sind 52 weitere Bände erschienen, 2017 zuletzt Band 53: „Geld“. Ein solches Thema erwartet man nicht unbedingt in … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 5 | 27. Februar 2017

Ein Grundeinkommen für die Leistungselite

von Ulrich Busch Eigentlich war die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle von der Politik bereits ad acta gelegt und unter der Rubrik „unrealistische Utopien“ oder „nicht finanzierbare Konzepte“ abgelegt worden. Nun aber ist sie wieder da und spielt im … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 3 | 30. Januar 2017

Über den Umgang mit Zahlen

von Ulrich Busch Kürzlich berichtete eine große sozialistische Tageszeitung darüber, wie in Griechenland unter dem Druck der Euro-Gruppe drastische Einsparungen im Bildungswesen durchgesetzt worden sind. Insgesamt, so die Meldung, seien die staatlichen Gelder für Universitäten innerhalb von fünf Jahren um … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 1 | 2. Januar 2017

Digitale Ambivalenz

von Ulrich Busch „Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die Digitaltechnik zu einem Fundament einer technisch orientierten Zivilisation geworden ist“, so Raimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Andere sehen die Digitalisierung sogar als Kernprozess einer vierten industriellen Revolution, als Quantensprung der … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016

Trump als Globalisierungsgegner

von Ulrich Busch Nachdem die Welt das Schockerlebnis der Wahl halbwegs verkraftet und sich damit abgefunden hat, dass der künftige Präsident der USA Donald Trump heißen wird, wendet man sich den damit verbundenen Folgen, Lehren und Konsequenzen zu. Das gilt … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 25 | 5. Dezember 2016

Die Zinswende

von Ulrich Busch Das Zinsniveau gilt in der Volkswirtschaftslehre als Spätindikator für die konjunkturelle Entwicklung. Das heißt es sinkt, wenn die Konjunktur erlahmt, der Abschwung begonnen hat und eine Rezession bevorsteht und es steigt, wenn die Erholung beendet ist, der … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 23 | 7. November 2016

Immobilienpreisblase – nun auch in Deutschland

von Ulrich Busch Man erinnere sich: 2007 kollabierte der Immobilienmarkt in den USA. Dadurch gerieten Banken, Versicherungen und andere Immobilienfinanzierer gehörig unter Druck, was schließlich eine Banken- und Finanzkrise bisher unbekannten Ausmaßes auslöste. Der Kollaps des Weltfinanzsystems konnte damals nur … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 21 | 10. Oktober 2016

Alternative Triade

von Ulrich Busch Würde man heute eine Liste mit den populärsten ökonomischen Ideen, Einfällen und Lösungsvorschlägen zusammenstellen, so wäre der Wunsch nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ganz sicher darunter. Wahrscheinlich würde er sogar ganz oben auf der Liste stehen. Obwohl die … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 20 | 26. September 2016

Der morgendliche Flug der Eule der Minerva

von Ulrich Busch Wir kennen die im Titel anklingende Metapher Hegels und wissen sie richtig zu deuten. Wir verstehen aber auch, dass die praktische Um- und Neugestaltung einer Gesellschaft, ihre Transformation, theoretischer Vorleistungen bedarf. Die Eule kann ihren Flug also … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 18 | 29. August 2016

Donald Trumps Steuererklärung

von Ulrich Busch Ein Präsidentschaftskandidat wie Donald Trump hätte in Belgien, Deutschland, Frankreich oder einem anderen europäischen Staat kaum eine Chance, demokratische Wahlen zu gewinnen und dadurch an die Macht zu kommen. In den meisten europäischen Staaten wäre er nicht … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 15 | 18. Juli 2016

Brexit – und was danach kommt

von Ulrich Busch Jetzt, wo das Fußball-Spektakel vorüber ist, rücken – Gott sei Dank – auch wieder ernstere Themen in den Blick: An vorderster Stelle der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, der Brexit. Nachdem klargestellt wurde, dass das … Weiterlesen


19. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Juli 2016

Kapitale Fehlerdiskussion

von Ulrich Busch Mit den Büchern „Der größte Raubzug der Geschichte“ (2014) und „Der Crash ist die Lösung“ (2015) legten die beiden Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich bereits zwei Bestseller vor. Mit ihrem neuesten Titel „Kapitalfehler“ gelingt ihnen dies … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 12 | 6. Juni 2016

Wissenschaft und Kunst als Unterhaltung

von Ulrich Busch Wissenschaft und Kunst stehen für unterschiedliche Formen der Wahrnehmung, der Erkenntnis, der Aneignung und des Umgangs mit der Realität, der Auseinandersetzung mit Natur und Gesellschaft, des Denkens und Fühlens der Menschen. Dies ist bekannt und bedarf daher … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 11 | 23. Mai 2016

Neofeudalismus oder Finanzkapitalismus?

von Ulrich Busch Die prominente Politikerin, Ko-Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und erfolgreiche Publizistin Sahra Wagenknecht hat ein neues Buch veröffentlicht: „Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“. Darin rechnet sie, wie nicht anders zu erwarten, … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 9 | 25. April 2016

Wirtschaftswachstum – marxistisch interpretiert

von Ulrich Busch Das Wirtschaftswachstum gehört seit langem zu den umstrittensten Themen in der Politik. Während die einen es für unverzichtbar halten und jedes zusätzliche Prozent Wertschöpfung euphorisch feiern, sehen andere hierin die Quelle ökologischer Missstände und fordern deshalb den … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 8 | 11. April 2016

Plurale Ökonomie

von Ulrich Busch Zwecks Fundierung wirtschafts- und sozialpolitischer Maßnahmen greift die politische Klasse gerne auf ökonomische Theorien zurück. Für den derzeit dominierenden Neoliberalismus erweist sich dafür als besonders geeignet die unter anderen auf William Stanley Jevons, Alfred Marshall und Léon … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 4 | 15. Februar 2016

Demokratie oder Plutokratie?

von Ulrich Busch Die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert sich von Jahr zu Jahr. Allen Sonntagsreden und moralischen Appellen zum Trotz wächst die soziale Ungleichheit in Deutschland, vertieft sich die Spaltung der Gesellschaft in Reiche und Arme, Besitzende und … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 2 | 18. Januar 2016

Der Reichtum ist westlich

von Ulrich Busch Ist von Armut die Rede, so muss auch vom Reichtum gesprochen werden. Nimmt die Armut zu, so wächst auch der Reichtum. Dies ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass Armut und Reichtum zwei Seiten ein und … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Armut – Stachel im Fleisch unseres Wohlstands

von Ulrich Busch Armut passt nicht in eine Wohlstandsgesellschaft wie die Bundesrepublik Deutschland. Sie ist ein Skandal. Dementsprechend ist der Umgang mit ihr auch durch Wegsehen, Beiseiteschieben, Schönreden, Ignorieren, Relativieren, Bagatellisieren und Leugnen gekennzeichnet. Dies gilt keineswegs nur für die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 26 | 21. Dezember 2015

Die Zinswende

von Ulrich Busch Das Zinsniveau gilt in der Volkswirtschaftslehre als Spätindikator für die konjunkturelle Entwicklung. Das heißt es sinkt, wenn die Konjunktur erlahmt, der Abschwung begonnen hat und eine Rezession bevorsteht, und es steigt, wenn die Erholung beendet ist, der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 24 | 23. November 2015

Vernunft versus Verstand

von Ulrich Busch Ganz erstaunlich, ja geradezu umwerfend ist, dass es so etwas wie das hier zu rezensierende Buch heutzutage überhaupt noch gibt – in einer Zeit, in der Arbeitsteilung und Spezialisierung nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Wissenschaft … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 22 | 26. Oktober 2015

Gefährliche Überlegenheit

von Ulrich Busch Dass Deutschland – volkswirtschaftlich betrachtet – unter seinen Verhältnissen lebt, ebenso wie die USA, Italien und Griechenland darüber, ist allgemein bekannt und deshalb keine Erörterung wert. Weniger bekannt jedoch sind das Ausmaß der jährlichen Verzichtsleistung der deutschen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 20 | 28. September 2015

Anhaltendes Niveaugefälle zwischen Ost und West

von Ulrich Busch Unterzieht man die Wirtschaftsdaten Ostdeutschlands einer Langzeitanalyse, so ist, bezogen auf den Gesamtzeitraum von 1990 bis 2015 und komparativ zu Westdeutschland, durchaus eine positive Entwicklung zu konstatieren. Diese äußert sich für die ostdeutsche Wirtschaft als Aufbau- und … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Ist die ganze Welt bald pleite?

von Ulrich Busch So lautet der Titel eines Büchleins, das die beiden Wirtschaftsjournalisten Stephan Kaufmann und Ingo Stützle zwecks Aufklärung bildungsbedürftiger Leser verfasst und publiziert haben. Den Autoren geht es dabei um die Zurückweisung von verbreiteten Vorurteile und medienwirksamen Falschdarstellungen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 17 | 17. August 2015

Die griechische Lektion

von Ulrich Busch Noch sind die Verhandlungen nicht gänzlich abgeschlossen, gleichwohl aber scheint das Ergebnis bereits festzustehen: Griechenland bekommt ein drittes „Hilfspaket“ und die Euro-Staaten bürgen für weitere rund 85 Milliarden Euro. Im Gegenzug wird die griechische Regierung einige Reformen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 16 | 3. August 2015

Griechenland – der Grexit wird vertagt

von Ulrich Busch Erhard Crome und Stephan Wohanka haben Recht: Die griechische Tragödie, die gegenwärtig in Europa aufgeführt wird, ist ein politisches Stück, zudem ein ziemlich brutales und schauriges. In ihm geht es aber um Kredite und Zinsen, um Verträge, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 13 | 22. Juni 2015

Fünf vor zwölf

von Ulrich Busch Wenn die Uhr fünf Minuten vor zwölf anzeigt, bedeutet dies noch lange nicht, dass damit unwiderruflich das Ende eingeläutet sei, meinte Gregor Gysi am 18. Juni 2015 mit Blick auf die griechische Schuldenproblematik. Schließlich komme danach noch … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 12 | 8. Juni 2015

Bargeldlose Geldwirtschaft

von Ulrich Busch Als Spätfolge der Finanzkrise der Jahre 2007ff. ist jetzt eine Diskussion darüber entbrannt, welchen Stellenwert künftig das Bargeld in den entwickelten Volkswirtschaften haben soll. In Dänemark ist bereits eine Entscheidung gefallen: Der Annahmezwang für Bargeld wird demnächst … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

Piketty kontrovers

von Ulrich Busch 2013 veröffentlichte der französische Wirtschaftshistoriker Thomas Piketty ein dickleibiges Buch mit dem Titel „Le capital au XXIe siècle“. Bald darauf erschien das Werk in englischer Sprache in den USA und machte sofort Karriere. Inzwischen liegt es in … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 7 | 30. März 2015

Yanis Varoufakisʼ bescheidener Vorschlag

von Ulrich Busch Finanzminister Yanis Varoufakis ist der zweitmächtigste Mann in Griechenland und einer der umstrittensten Politiker Europas. Grund dafür sind nicht nur seine vielen Interviews und mitunter provozierenden Äußerungen und Gesten vor der Kamera, sondern auch seine als „ketzerisch“ … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 6 | 16. März 2015

Solidarität und Ökonomie

von Ulrich Busch Im Wirtschaftsleben gibt es keine Solidarität. Bei dieser apodiktischen Aussage handelt es sich um eine Feststellung, die sich für eine marktwirtschaftliche Ordnung theoretisch schlüssig begründen lässt. Von größerer Überzeugungskraft aber ist der praktische Beweis dafür, der ungeachtet … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 4 | 16. Februar 2015

„Liebe deutsche Leser ….“
– Kommentar zu einem bemerkenswerten Brief

von Ulrich Busch Alexis Tsipras hat Deutschland bisher keinen Staatsbesuch abgestattet, dafür aber einen Brief geschrieben, worin er versucht, den Deutschen seine Position zu erklären und für einen „europäischen New Deal“ zu werben. Dies ist ein ungewöhnlicher Vorgang, der aber … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 3 | 2. Februar 2015

Drei Finanzschocks als Jahresauftakt

von Ulrich Busch Kaum hat das neue Jahr begonnen, da wurde die Finanzwelt gleich von drei tektonischen Erschütterungen heimgesucht: Erstens von der Ankündigung der Schweizerischen Notenbank, die Kopplung des Franken an den Euro mit sofortiger Wirkung aufzugeben, zweitens von der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 2 | 19. Januar 2015

Wenn die Preise fallen …

von Ulrich Busch Deflation und Inflation sind monetäre Phänomene. Dies besagt, dass sie eine Veränderung der in Geld ausgedrückten Preise oder, reziprok dazu, eine Veränderung der Kaufkraft des Geldes begrifflich abbilden. Ist diese Veränderung derart, dass die Preise steigen, und … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 25 | 8. Dezember 2014

Schwarze Nullen und rote Zahlen

von Ulrich Busch Nicht nur der IWF und die EZB, auch die Deutsche Bundesbank, der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und die Wirtschaftsforschungsinstitute haben in den letzten Wochen ihre Konjunkturprognosen für das laufende Jahr und für 2015 nach unten … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 23 | 10. November 2014

Die Aktualität von John Stuart Mill

von Ulrich Busch Karl Marx hielt ihn für einen „geistlosen Eklektiker“ und „albernen Sophisten“, der sich sein Leben lang vergeblich bemüht hat, „Unversöhnbares zu versöhnen“. Eduard von Hartmann kritisierte sein Harmoniestreben als „unglaubliche Verwirrung und Gedankenlosigkeit“, worin jede Klarheit fehle … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 22 | 27. Oktober 2014

Geldpolitische Grenzüberschreitung

von Ulrich Busch Als am 01. Januar 1999 elf Staaten den Euro als gemeinsame Währung einführten und damit die Europäische Währungsunion begründeten, existierte die Europäische Zentralbank (EZB) bereits einige Monate. Inzwischen sind es 19 Staaten, die den Euro haben, und … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 21 | 13. Oktober 2014

Was bleibt?

von Ulrich Busch Irgendwann treibt diese Frage einen jeden von uns um, spätestens beim Eintritt ins Rentenalter stellt man sie sich und fängt an, ernstlich darüber nachzudenken, was von einem bleibt, wenn das Leben zu Ende ist – und ob … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

Piketty und die Verteilungsdebatte

von Ulrich Busch Die Verteilung von Einkommen und Vermögen gehört zu den Themen, die sich unabhängig von Zeit und Raum großer Beliebtheit erfreuen und die deshalb immer wieder die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen. Dies ist offenbar darauf zurückzuführen, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Virtuelle oder reale Transformation?

von Rolf Reißig Mit seinem Beitrag „Große virtuelle Transformation“ (Das Blättchen 14/2014) hat Ulrich Busch vor allem aus Sicht eines Finanzwissenschaftlers einige Aspekte der aktuellen Transformationsdebatte kritisch beleuchtet. Das ist allein schon deshalb verdienstvoll, da der Transformationsdiskurs weitgehend von Soziologen, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Argentinien oder die Angst vor Staatspleiten

von Ulrich Busch Privatinsolvenzen, Unternehmenspleiten und Bankenzusammenbrüche – das kennt man und weiß damit umzugehen. Die Folgen für die Betroffenen sind schmerzhaft, aber überschaubar. Sie gehören gewissermaßen zum kapitalistischen Alltag. Anders verhält es sich mit Weltwirtschafts- und Finanzkrisen, Währungsreformen und … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 14 | 7. Juli 2014

Große virtuelle Transformation

von Ulrich Busch Bei der Beurteilung der Umgestaltungen in Mittel- und Osteuropa Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre überwog anfangs die Auffassung, dass es sich hierbei um Reformen handele, um Prozesse also, die eher zur Systemstabilisierung denn zur Systemveränderung führen … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 12 | 9. Juni 2014

Die kalte Enteignung der Sparer

von Ulrich Busch Die Rechnung ist einfach: Legt man Geld auf ein Konto, so gewinnt oder verliert man dadurch die Differenz zwischen der Verzinsung und der Teuerung. Hält man sein Geld dagegen in bar, so verliert man immer, sofern die … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 10 | 12. Mai 2014

Berlin: Wachstum fast ohne Industrie

von Ulrich Busch Die Veröffentlichung der neuesten statistischen Daten über Berlin signalisiert so etwas wie eine Trendwende: Berlin wächst wieder! Die Einwohnerzahl ist auf mehr als 3,5 Millionen gestiegen und die wirtschaftliche Leistungskraft der Hauptstadt hat sich in den letzten … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 6 | 17. März 2014

Zwischen Gerechtigkeit und Steuereffizienz

von Ulrich Busch Seinen wirtschaftlichen Aufstieg und stetig gewachsenen Wohlstand verdankt der Freistaat Bayern nicht einzig dem Fleiß seiner Bürger, deren Arbeitseifer, Umsicht und Sparsamkeit. Auch nicht allein dem Patriotismus seiner Politiker, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Nichts ist Nichts, auch nicht das Geld.
Anmerkungen zu Ulrich Buschs Verständnis vom Geld

von Heerke Hummel Im Blättchen, Ausgabe 2/2014, hat Ulrich Busch über das Geld in der heutigen Gesellschaft geschrieben („Geld: NICHTS, geschöpft aus NICHTS“). Um die „Natur“ des Geldes zu beleuchten, beruft er sich auf Karl Marx. Für den sei „Geld … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Politische Sackgasse: Alternative Wachstumskritik

von Ulrich Busch Ein streitbarer Politologe meinte kürzlich, die heutige Linke sei mehrheitlich eine bloße „Umverteilungslinke“ – sie wolle den „Kuchen“ (das Bruttoinlandsprodukt) nur anders aufteilen als die Bürgerlichen, ihn ansonsten aber so lassen wie er ist. Die „Transformationslinke“ dagegen … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 2 | 20. Januar 2014

Geld: NICHTS, geschöpft aus NICHTS

von Ulrich Busch Die Deutsche Bundesbank verlagerte zum Jahresende 37 Tonnen Gold von New York und Paris nach Frankfurt am Main. Die Firma Degussa wirbt mit einem Slogan, wonach nur Gold wertbeständig sei, alles Papiergeld dagegen wertlos und vergänglich. Die … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 26 | 23. Dezember 2013

Kritik neoliberaler Vereinigungspolitik

von Ulrich Busch Die bevorstehenden großen Jubiläen, der 25. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR und der 25. Jahrestag des Vollzugs der deutschen Einheit, werfen bereits heute ihre Schatten auf dem Büchermarkt voraus. Dabei zeichnen sich gegenüber früher einige … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 25 | 9. Dezember 2013

Wurst, Fußball und Steuerbetrug: Der Fall Hoeneß

von Ulrich Busch Steuerbetrug gehört zu den am meisten vorkommenden Straftaten in Deutschland und in der Welt, aber auch zu den mit Abstand am wenigsten verfolgten und geahndeten kriminellen Handlungen. Dafür muss es Gründe geben, wenn schon keine guten, so … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 24 | 25. November 2013

Konstruktive Kritik statt unprofessioneller Krittelei

von Ulrich Busch Es ist eine allseits bekannte Tatsache, dass die Ökonomie heutzutage in hohem Maße mathematisiert ist und dass in ihr komplizierte Formeln, mathematische Beweisführungen und ökonometrische Modelle gegenüber verbalen Ausführungen und deskriptiver Prosa überwiegen. Aber ist sie deshalb … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 22 | 28. Oktober 2013

Fortwährende Zielkorrektur

von Ulrich Busch Als die Ostdeutschen vor 24 Jahren, im Herbst 1989, für Reformen in der DDR auf die Straße gingen, am 9. November die Öffnung der Mauer erzwangen und 1990 schließlich die Vereinigung mit der Bundesrepublik Deutschland durchsetzten, stand … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 17 | 19. August 2013

Fußballkultur

von Ulrich Busch Am 10. August begann die 51. Saison der Bundesliga. Über alle Spiele wird im Fernsehen ausführlich berichtet werden. Die Berliner Zeitung titelte aus diesem Anlass: „Fußball auf allen Kanälen“ und im Text ist von „Grundversorgung“ mit Fußball … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 16 | 5. August 2013

Solidarische Irreführung

von Ulrich Busch Eines muss man Theo Waigel, Bundesfinanzminister zur Zeit der Wende und in den Jahren danach, lassen: Er hat es geschafft, allein durch die Wortwahl bei der Benennung zweier Finanzinstrumente für bis heute anhaltende Irritationen und Missverständnisse zu … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 12 | 10. Juni 2013

Piratengeld

von Ulrich Busch Es gibt geniale Ideen, herausragende, großartige und bemerkenswerte Einfälle sowie brauchbare Vorschläge, aber bekanntermaßen auch fixe Ideen, idiotische Einfälle, verrückte Projekte, Irrtümer und Flops. Welcher Rubrik das Bedingungslose Grundeinkommen, im Folgenden BGE, zuzurechnen ist, bleibt Ansichtssache und … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 11 | 27. Mai 2013

Schuldenlegenden

von Ulrich Busch Mit der Interpretation der Krise als Schuldenkrise, genauer Staatsschuldenkrise, rückt der Schuldenbegriff in den Fokus der politischen Auseinandersetzung. Aber, was sind in einer Geldwirtschaft wie der unsrigen eigentlich Schulden? Und warum sind Staatshaushalte in aller Regel defizitär? … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 10 | 13. Mai 2013

Steuererhöhungseuphorie

von Ulrich Busch Die Steuerpolitik gehört bekanntlich zu den sensibelsten Bereichen des politischen Handelns. Dies gilt besonders in Wahljahren, wo es für die Parteien darauf ankommt, die Wählerinnen und Wähler nicht zu verprellen, sondern bei Laune zu halten und für … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 4 | 18. Februar 2013

Banken-Bashing als Systemkritik?

von Ulrich Busch Das 21. Jahrhundert erweist sich in ökonomischer Hinsicht bisher nicht gerade als Erfolgsstory. Dies gilt zumindest für Europa, Japan und Nordamerika. Erst platzten weltweit die Telekommunikations- und Internetblasen und scheiterte die „New Economy“ als Hoffnungsträger postindustriellen Wachstums. … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 3 | 4. Februar 2013

Wagner – Ein Jahrhundertgenie

von Ulrich Busch Am 13. Februar 1883, acht Tage nach dem Besuch des Venezianischen Karnevals und drei Monate vor Vollendung seines 70. Lebensjahres, verstarb Richard Wagner an den Folgen eines Herzinfarkts. Sein Leichnam wurde nach Bayreuth überführt und im Garten … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 25 | 10. Dezember 2012

Ökonomischer Analphabetismus

von Ulrich Busch Es gibt unzählige Publikationen, die sich mit der Frage beschäftigen: In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Die Antworten reichen von „Bürgergesellschaft“, „Verantwortungsgesellschaft“ und „Konsumgesellschaft“ über „Erlebnisgesellschaft“ und „Risikogesellschaft“ bis hin zu „Wissensgesellschaft“, „Bildungsgesellschaft“ und „Informationsgesellschaft“. Ein Bezug … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 21 | 15. Oktober 2012

Der Preis der Euro-Rettung

von Ulrich Busch Noch ist die Kuh nicht vom Eis, die Anzeichen aber mehren sich dafür, dass es den Euro-Staaten gelingen wird, ihre Währung zu retten. Aber zu welchem Preis! Zum einen ist es die Souveränität der Euro-Staaten, die spürbar … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 17 | 20. August 2012

Kritik linker Kapitalismuskritik

von Ulrich Busch Radikale Kapitalismuskritik gehört von jeher zu den Essentials linker Politik. Mit der Herausbildung des Finanzkapitalismus verschiebt sich jedoch ihr Fokus. Stand früher der Fabrikbesitzer als Prototyp des industriellen Kapitals im Zentrum der Kritik, so rücken nunmehr Banker, … Weiterlesen


Des Blättchens 5. Jahrgang (V), Berlin, 5. August 2002, Heft 16

Reichtum heute

von Ulrich Busch Als der preußische König Friedrich Wilhelm I. zur Finanzierung öffentlicher Bauten und zum Ausgleich des Haushalts 1734 zusätzliche Einnahmen benötigte, zögerte er nicht lange, die fünfzig reichsten Familien Berlins und Potsdams zur Kasse zu bitten. Er begründete … Weiterlesen