Schlagwort-Archiv: Theater (in 31 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 18 | 28. August 2017

Der doppelte Lenz

von Ulrich Kaufmann In der Intendanz Christian Holtzhauers widmet sich das Weimarer Kunstfest 2017 vorwiegend dem Jubiläum der Russischen Revolution und ihren Folgen. Eine der Ausnahmen bildet das Projekt „Camera obscura : : Lenz – Eine szenische Installation für je … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 12 | 5. Juni 2017

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Ein Berliner Ibsen für den Broadway sowie ein Wiener Extrem-Mobbing in Berlin … *** In der kommenden Spielzeit 2017/18 wird Thomas Ostermeiers Inszenierung von Ibsens „Ein Volksfeind“ in einer englischen Adaption der Schaubühnen-Fassung … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 4 | 13. Februar 2017

Alles aufs – Spiel gesetzt

von Hans-Dieter Schütt Den Kapitalismus kannte sie. War selber, als Fabrikantentochter aus Berlin-Friedenau, „aufgewachsen auf der Seite des höheren Aufwandes“. Ein Mercedes fuhr sie zur Schule. Nie entließ Inge Keller das Mondäne aus der Pflicht, ihrer Erscheinung Form und Format … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Viele Flaschen Sekt von Lutter, Wegner, Offenbach, ein Löffel Gift aus Belgien und Frau Lunas Pulle Kindl-Bier … * Bei den nächtlichen Gelagen des Herrenstammtischs um den berühmten und hinsichtlich seiner Eskapaden berüchtigten … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 23 | 7. November 2016

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: diesmal ein Totenbündel vom Humboldtstrom in einer Infobox und ein Singsang vom Verwehen des Daseins… *** Vor dem bereits fertigen Rohbau des Berliner Schlosses steht, dem Lustgarten gegenüber, ein futuristisches Gehäuse: die so … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 11 | 23. Mai 2016

Denkräume für das Theater

von Peter Liebers Die enorme Energie, die von Yvonne Büdenhölzer ausgeht, lässt jeden Vorbehalt schwinden, ob eine so junge, aus dem Rheinland stammende Frau ein traditionelles Festival wie das Berliner Theatertreffen gestalten kann. Und das sowohl im Sinne einer in … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 7 | 28. März 2016

Querbeet (LXXI)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Rosen für die Domröse und ein Buch für Hochhuth… *** Kleine Paula – große Klappe, grüne Kulleraugen, zwei Kinder, Ofenheizung, Kohleschleppen, Schichtbetrieb in der HO-Kaufhalle und im Herzen eine Riesensehnsucht nach was … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 7 | 28. März 2016

Preisverleihung auf dem Minenfeld

von Wolfgang Brauer Die Berliner 1848er Revolution – die einzige, die wir wirklich hatten und die diesen Namen verdient – versackte im Folgejahr ziemlich erbärmlich im Märkischen Sande. Bei vielen Heutigen ist sie so tief dem Vergessen anheimgefallen, dass nur … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 2 | 18. Januar 2016

Gedanken zu Franz Grillparzer

von Manfred Orlick Franz Grillparzer wird heute einerseits als österreichischer Nationaldichter angesehen, als der österreichische Klassiker schlechthin, andererseits wird sein vielseitiges Schaffen kaum noch wahrgenommen. Ein Grund dafür mag sein, dass Grillparzer keiner literarischen Strömung des 19. Jahrhunderts eindeutig zuzuordnen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 26 | 21. Dezember 2015

Querbeet (LXVI)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Öderelbeland, Grebes grelles Halbstadt-Berlin-Biotop und Lumpikow in Moskau … *** Dicke Luft in Öderland. Es gärt im Volk, es motzt: Scheiß Leben, scheiß Regierung, scheiß Staat. Sogar der Staatsanwalt ist gefrustet, schmeißt hin, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 25 | 7. Dezember 2015

Bemerkungen

Das Schweigen der Indonesier Das hunderttausendfache Morden in Indonesien 1965/1966 (es gibt keine genauen Zahlen, zwischen 500.000 und drei Millionen liegen die Annahmen) fand in den letzten Jahrzehnten wenig Aufmerksamkeit; die vielen Opfer fanden nicht wie die Pol Pots in … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 24 | 23. November 2015

Was für ein Theater…

von Dieter Naumann In den meisten rügenschen Badeorten stand das Baden anfangs eher im Hintergrund, Unterhaltung und Repräsentation waren stattdessen angesagt. So sollte es auch in der fürstlichen Residenz Putbus sein, weshalb nach Auffassung des später als „Theatergraf“ belächelten Carl … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 22 | 26. Oktober 2015

Querbeet (LXII)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: diesmal Nibelungen-Deppen, Meistersinger in Schwarz-Rot-Gold und Lars, ein Bundeswehr-Kampfflieger … *** „Die Geschichte der Menschheit macht zuweilen einen Eindruck, als ob sie der Traum eines Raubtiers wäre.“ Ein Satz von Friedrich Hebbel (1813-1853), … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 20 | 28. September 2015

Das Theater im Revier und Heinz Klevenow

von Gerd-Rüdiger Hoffmann Wer über Heinz Klevenow etwas sagen will, muss über Theater reden. „Wege übers Land“ nennt der renommierte Theaterkritiker Hartmut Krug sein Ende August 2015 aus Anlass des 75. Geburtstages des Schauspielers, Regisseurs und Intendanten Klevenow im Verlag Theater … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 18 | 31. August 2015

Querbeet (LIX)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Holtz und Rose, zwei große Theatermacher … *** „Wer nicht übt, ist nichts“, droht Caribaldi, Direktor eines verschlampten Kleinzirkus‘. Und drillt seit 22 Jahren seine vier wenig bis überhaupt nicht begabten Mitarbeiter, gemeinsam … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

Gegen das altbackene Theater

von Wolfgang Brauer Wer das nächtliche Wispern der Bücher zu hören vermag, würde aus dem Regal meiner Büchersammlung, in dem die Schauspieler-Autobiographien stehen, allnächtlich ein fürchterliches Geschrei vernehmen, in dem nur ein einziges Wort, das Personalpronomen „ich“, überlaut verstehbar wäre. … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 23 | 10. November 2014

Von Jena in die Welt

von Peter Liebers Er verstehe sich als „Kind der späten DDR“, sagt Thomas Oberender am Konferenztisch in seinem Intendantenbüro des Hauses der Berliner Festspiele in Wilmersdorf. Der 1966 geborene Sohn einer Psychologin und eines Tierarztes hat im thüringischen Jena „eine … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 16 | 4. August 2014

In einem Wimpernschlag.
Zum Tod von Manfred Wekwerth

von Burga Kalinowski „[…] in unserem Herz und unserem Gedächtnis lebendig bleiben.“ Dieser Dank und letzte Gruß der griechischen Kommunisten an ihn hätte Manfred Wekwerth sicher gefreut. Kann man das so sagen, wenn einer gestorben ist? Gegangen ist ein Theatermann … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Stirb langsam

Sachsen-Anhalt: Massive Mittelkürzung bei Theatern und Orchestern bedrohen Ensembles von Burga Kalinowski Ausgerechnet Eisleben. Ironie der Geschichte: Hier wurde am 13. Juli 1945 das erste Theater in Deutschland nach dem Krieg gegründet – von Ralph Wiener, einem 21-jährigen Österreicher, unterstützt … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 6 | 17. März 2014

Ein trotziger Genosse: der Theatermacher Fritz Marquardt

von Reinhard Wengierek Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow“ – nur wenige wissen, dass dieser durchaus seltsame und etwas sperrige Titel einem Defa-Film gehört, den Siegfried Kühn Anfang der 1970er Jahre in entlegenster märkischer Landeinsamkeit drehte. In einer … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 19 | 16. September 2013

Ein Standardwerk der Richard-Wagner-Literatur

von Klaus Hammer „Das Theater Richard Wagners“ – die Monografie des Heidelberger Literatur- und Theaterwissenschaftlers Dieter Borchmeyer, bereits 1982 erschienen und seither ein unverzichtbares Standardwerk der Richard-Wagner-Literatur, ist neu herausgegeben worden. Kurz vor der Erstveröffentlichung waren die Tagebücher Cosima Wagners … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 19 | 16. September 2013

Poesie in Theater und Kunst – „Sagerts Welt“

von Peter Liebers „Das Theater ist immer die Ecke im Leben, eine große Ecke.“ Dieses Bekenntnis des Malers Horst Sagert lässt aufhorchen, so hat das Verhältnis zwischen Künstler und Bühne noch niemand gesehen. Sagert hält das Theater für einen „Glücksfall … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 10 | 13. Mai 2013

Ein Riesengott: Berliner Theaterpreis für Jürgen Holtz

von Reinhard Wengierek Da steht ein Halbjahrhundert Theatergeschichte auf der Bühne vom Berliner Festspielhaus, einstmals Freie Volksbühne. Der Alte, Jahrgang 1932, wankt ein bisschen und behilft sich mit dem Stock; schließlich haben ihn die Zeiten im geteilten Land hin und her … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 3 | 4. Februar 2013

Bemerkungen

U-Literatur – made in GDR Unterhaltungsliteratur in Gestalt von Groschenheften ist zwar häufig, muss aber nicht grundsätzlich trivial oder gar minderwertig sein. Als jugendlicher Leser in der DDR verschlang ich zahllose Hefte der seinerzeit als „Kleine Jugendreihe“ erscheinenden Abenteuer-Erzählungen – … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 8 | 16. April 2012

Ivan Nagel: Ein bisschen die Welt umstürzen

von Reinhard Wengierek Er hat viel geschrieben: Theatertheoretisches, Theaterkritiken, Theateressays, Bücher über Mozart, über seine Lieblingsregisseure Castorf, Sellars, Wilson, Zadek, Lepage, Savary. Und immer hat Ivan Nagel sich schwer getan dabei. Denn: Ein Komma, ein einzelnes Wort kann eine Sache … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 7 | 2. April 2012

Großes Gemurmel in Berlin: Der neue Regie-Star Herbert Fritsch

von Reinhard Wengierek Was wohl tun die Bücher im Bücherregal, fragt sich Herbert Fritsch, seit er lesen kann. Ganz einfach, sie murmeln vor sich hin. Und weil einst sein alter Freund, der ziemlich abwegige Schweizer Aktionskünstler Dieter Roth (1930-1998), den … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 5 | 5. März 2012

„Mit mir nicht!“ – Abschied von Thomas Langhoff

von Reinhard Wengierek „Soll er ein gesundes, kräftiges Symbol sein für die Freiheit und glückliche Zukunft, die wir uns alle wiedererobern wollen.“ Klingt nach Flugblatt, nach Fanfare. Ein gellend pathetischer Ton, den der große deutsche Schauspieler Alexander Granach da anschlägt … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 26 | 26. Dezember 2011

Die Meininger kommen – generalsaniert!

von Reinhard Wengierek Die absolut spektakulärste Vorstellung des Meininger Theaters im Jahr seines 180. Geburtstages dauerte genau 129 Minuten. So lange nämlich brauchten Ingenieure der Fluid-Technologie, die zuvor abgesägte Giebelwand des Bühnenhauses um fünf Meter nach hinten zu verschieben. 600 … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 5. Dezember 2011

Keine Porzellanvasen-Schönheit

von Reinhard Wengierek Theater könne zum Zufluchtsort des Lebens werden, wenn – ja wenn die Aufführung keiner festen Frontziehung zwischen Gut und Böse folge. Wenn sie intern Arbeit und Spiel, also risikoreich bliebe und extern eine Wirkung schaffende Tat sei, … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 21 | 17. Oktober 2011

Compagnie LEFTIE – ein tragikomisches Missverständnis

von Thomas M. Wandel Jaja, die historischen Rollen. An deren Definition, Zuweisung und Erprobung in der Praxis sind schon ganze Bewegungen und Staat gewordene Rollenbücher gescheitert. Am Ende standen Buhrufe und Ärgeres für die Regisseure, für betroffene Akteure, die sich … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 6 | 21. März 2011

„Nosferatu“ in Naumburg – ein Kabinettstück

von Kai Agthe Dieses nachtaktive, ebenso scheue wie gefährliche Wesen ist in Brehms Tierleben nicht zu finden. Es gehört zur Familie der Vampire mit den Unterarten Dracula und Nosferatu. Mag es auch in den Karpaten heimisch sein, ist es doch … Weiterlesen