Schlagwort-Archiv: Stephan Wohanka (in 40 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 9 | 24. April 2017

Politische Ökonomie des Sozialismus als Wissenschaft?

von Stephan Wohanka Vor Tagen war ich Augen- und Ohrenzeuge eines Disputes darüber, was die Wissenschaft „Politische Ökonomie des Sozialismus“ zu leisten vermochte; mehr noch – ob sie unter den obwaltenden Umständen überhaupt eine Wissenschaft sein respektive werden konnte? Es … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 7 | 27. März 2017

Was ist mit deinen Polen los?

von Stephan Wohanka … das fragte man mich an einer Kaffeetafel im Familienkreis. Die Frage folgte aus dem Eklat um die Wiederwahl von EU-Ratspräsident Donald Tusk. Polens nationalkonservative Regierungspartei PiS hatte sich strikt gegen die Wiederwahl des Polen Tusk gewandt, … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 6 | 13. März 2017

Sprache und Politik

von Stephan Wohanka was haben wir denn gemeinsames als unsere sprache und literatur? Jacob Grimm Bis zum Überdruss wurde in der Bundesversammlung repetiert: Die Macht des Bundespräsidenten liegt allein im Wort. Und tatsächlich, worauf auch ein Disput im Blog des … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 2 | 16. Januar 2017

Neoteutonischer Furor oder vox populi?

von Stephan Wohanka Jeder Mensch hat seine eigene Sprache. Sprache ist Ausdruck des Geistes. Novalis Eine Frage treibt mich um: Warum wird auf unser Land, seine Gesellschaft, seine Demokratie, seine Regierung und in Sonderheit seine Bundeskanzlerin mit einem derartigen (verbalen) … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016

Die rechte Revolution

von Stephan Wohanka „Die Republik, die man glaubt verteidigen zu müssen, gibt es nicht mehr. Ihre damaligen Angreifer herrschen heute – ideell, politisch, medial. Die Zerstörung der verfassungsmäßigen Ordnung wurde systematisch betrieben; in den USA war das nicht anders. Das … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 21 | 10. Oktober 2016

Deutschland gegen Ende 2016

von Stephan Wohanka „Die Frau is unmöglich als Regierungsmensch. Die hat nichts gemacht. Ja, Physikerin, von der Politik hat se keine Ahnung. Sie könn Käse kaufen, der soll zwei Monate halten. Der is im Kühlschrank schon nach einer Woche vergammelt, … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 19 | 12. September 2016

„Wir“ oder warum Merkel scheitern musste

Stephan Wohanka „Wir“ ist ein Personalpronomen. Ein unschuldiges, unpolitisches Wort. Es machte in der jüngsten deutschem Geschichte trotzdem Kariere: „Wir sind das Volk!“. Es war 1989, als große Teile der DDR-Bevölkerung sich zum Geschichtssubjekt wendeten, sich aktiv gegen „die da … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 18 | 29. August 2016

Die EU und die Befindlichkeit ihrer Bürger

von Stephan Wohanka Ich weiß, traue keiner Statistik, die du nicht selbst, und so weiter … Es frappiert aber schon, dass die vor kurzer Zeit publizierten Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage ein beinahe euphorisches Stimmungsbild der EU-Bürger liefern: 80 Prozent der Europäer … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 16 | 1. August 2016

Wenn Emotion Information ersetzt

von Stephan Wohanka Und es ist zwar unredlich, Lügen zu verbreiten – als politische Strategie aber erfolgreich. Jacob Augstein Kommunikation ist laut Wikipedia der Austausch oder die Übertragung von Informationen. „Information“ sei in diesem Kontext die zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 14 | 4. Juli 2016

Wie viel hat die EU mit dem Brexit zu tun?

von Stephan Wohanka Bei Weitem nicht so viel, wie es auf den ersten Blick erscheint. Zu dieser Ansicht führt der Blick auf die Analysen der Stimmabgabe. Was Großbritannien insgesamt angeht, so ist das Ergebnis klar: 52 Prozent der an der … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 8 | 11. April 2016

Mensch oder Staat – der Bezugspunkt des Politischen

von Stephan Wohanka Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter. Mirza Abdul Hassan Khan, nach Goethes West-Östlichem Divan 1819 Schon die Präambel des Grundgesetzes zieht Lehren aus den „Erfahrungen“ mit dem Dritten Reich, indem es der Staatssouveränität … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 7 | 28. März 2016

Die AfD – der neoliberale Erbe der FDP?

von Stephan Wohanka Morgens lese ich erst Zeitung, dann surfe ich im Internet; tägliche Routine… In einem der vielen Nachrufe auf Guido Westerwelle las ich: „ […] hatte er der FDP ein neues Grundsatzprogramm verordnet, das mehr denn je die … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 6 | 14. März 2016

Zur Lage oder worum geht es?

von Stephan Wohanka Das Knäul ist die Wirklichkeit Juli Zeh Die gegenwärtige Lage ließe sich mit vielen Adjektiven beschreiben; es wäre jedoch müßig, jeder kennt sie und macht sich seinen Vers darauf… Wenn es an einer gutbürgerlichen Kaffeetafel aus einer … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 5 | 29. Februar 2016

Barzahlung, Fitness-Tracker und der Datenschutz

von Stephan Wohanka Dass Menschen nicht im klinischen jedoch landläufigen Sinne gespaltene Persönlichkeiten sind, ist nichts Neues. Der Klassiker: Das Umweltbewusstsein und das ökologisch-praktische Verhalten vulgo für den Erhalt des Regenwaldes zu spenden und Müll zu trennen, aber zugleich mit … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 26 | 21. Dezember 2015

Globalisierung, Flüchtlinge und Entropie

von Stephan Wohanka Globalisierung und Flüchtlinge – na ja, aber Entropie? Fairerweise muss auch ein Gebildeter darüber nicht mehr wissen als dass da Physik im Spiel ist, die Thermodynamik … Eingeweihte sind informiert, dass diese physikalische Kategorie auch mit dem … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 25 | 7. Dezember 2015

Die Terroristen von Paris

von Stephan Wohanka Medium auf, medium ab gilt es als ausgemacht, dass die Terroristen von Paris dadurch zu Terroristen wurden, dass sie in den Vorstädten aufwuchsen und sozialisiert wurden, dass sie sich in einer „hoffnungslosen Situation“ befanden, die ihnen nur … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 21 | 12. Oktober 2015

Merkel, die Flüchtlinge und die Folgen

von Stephan Wohanka Kanzlerin Merkels „Yes we can“ lautet „Ja, wir schaffen es“. Es ist zu früh, um darüber zu urteilen, ob Merkel scheitert – jedenfalls in beträchtlichem Umfang, wie Obama gescheitert ist – … oder aber reüssiert. Gelingt der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Hegemon Deutschland?

von Stephan Wohanka „… dass Deutschland heute in einer hegemonialen Position in Europa ist, die mächtiger ist als vor 1914, und mittels ökonomischer Mittel heute mehr erreicht als in zwei Weltkriegen mit militärischen. […] Die machtpolitische Kontinuität ist offensichtlich…“. Oder: … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 18 | 31. August 2015

„Sing, mei Sachse sing“ oder über Eigen- und Fremdwahrnehmung

von Stephan Wohanka Erinnern Sie sich noch der „Hymne der Sachsen“; entstanden 1979? Können Sie sie noch mitsummen, gar mitsingen? Unter anderem heißt es da: „Der Sachse is der Welt bekannt als braver Erdenbercher, und fährt er ringsum durch das … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 14 | 6. Juli 2015

Protokoll einer Sitzung

von Stephan Wohanka Dieser Tage war der Protokollant Zeuge einer Begegnung, die mehr ältere Menschen als jüngere, mehr Männer als Frauen versammelte – die übliche Zusammensetzung. Der Gastgeber hatte – es war Mittagszeit – für einen Imbiss gesorgt; belegte Brötchen, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 11 | 25. Mai 2015

Das Fremde und die Fremden

von Stephan Wohanka O Deutschland, wie bist du zerrissen und nicht mit dir allein! In Kält‘ und Finsternissen Läßt eins das andre sein. Und hättst so schöne Auen Und reger Städte viel; Tätst du dir selbst vertrauen Wär alles Kinderspiel. … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 10 | 11. Mai 2015

Zur Glaubwürdigkeit der Medien

von Stephan Wohanka Auf den Seiten des Blättchens spielt die Frage der Glaubwürdigkeit der Medien und die Qualität ihrer Berichterstattung eine herausgehobene Rolle. Und das vor dem Hintergrund einer weit verbreiteten Medienschelte, die im Begriff „Lügenpresse“ ihren prägnanten Ausdruck findet. … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2015

Faschisten nicht nur in Kiew

von Stephan Wohanka Dass „Faschisten“ in Kiew an der Macht beteiligt sind, ist bekannt und auf den Seiten des Blättchens häufig kommentiert worden. Das deutet auf einen klaren Standpunkt der Autoren hin und zeugt von hoher, ja seismografischer Sensibilität für … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 4 | 16. Februar 2015

Das griechische Drama

von Stephan Wohanka Denkt man Griechenland, dann fällt einem unwillkürlich das Drama ein. Das Drama (δράμα, dráma, „Handlung“) ist ein Oberbegriff für Vorgänge auf Bühnen mit verteilten Rollen. Im in Rede stehenden Drama haben wir es mit einer Vielzahl von Spielorten … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 25 | 8. Dezember 2014

Es ist stillgeworden …

von Stephan Wohanka Das Geheimnis ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Georg Simmel Ohne Geheimnisse gibt es kein Ich. Juli Zeh … um den NSA-Skandal, zu still! Wenn da nicht Pressemeldungen wären, dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zum „angeblich … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 23 | 10. November 2014

Die schwarze Null

von Stephan Wohanka Die „schwarze Null“ – Synonym für einen Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung – steht als finanzpolitische Maßnahme für die Identität Merkelscher Politik und droht dabei zum Fetisch zu verkommen. Es sei ein „Prestigeobjekt“ – alles üble Nachreden über ein … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 20 | 29. September 2014

Das Ende der Geschichte oder das gestrandete Sowjetschiff

von Stephan Wohanka Wolfgang Schwarz hat im Blättchen in einer bemerkens- und bedenkenswerten Artikelserie „mit etwas Empathie für Russland“ auf die Hintergründe der gegenwärtigen Konfliktlage geblickt. Ich habe Gleiches vor – in wesentlich kürzerer Form und mit einem etwas anderen … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

Warum ich den Krieg in der Ukraine anders sehe

von Stephan Wohanka Hohen Neuendorf, nördlich von Berlin – ein Denkmal für gefallene Soldaten der 1. Polnischen Armee, die 1945 an der Seite der Roten Armee Berlin befreiten. Ich besuchte mit Mitgliedern einer Deutsch-Polnischen Gesellschaft den Ort, um einen Kranz … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 16 | 4. August 2014

„Unabhängigere Meldungen“

von Stephan Wohanka Ich war einige Tage außerhalb Berlins; zurück, überflog ich die Beiträge im Forum… Ein Beitrag stach mir ins Auge; es ging wieder um das schon leidige Ukraine-Thema. Zu lesen ist: „Allerdings kann man so reagieren, wenn man … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 12 | 9. Juni 2014

Montagsdemo

von Stephan Wohanka „Montagsdemo“ – dieser Topos der neueren deutschen Geschichte erfährt immer mal wieder einen Bedeutungszuwachs: Wurden ursprünglich nur die letztlich zum Sturz des SED-Regimes führenden Proteste der DDR-Bürger, vornehmlich in Leipzig, so bezeichnet, fanden sich im Sommer 2004 … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 11 | 26. Mai 2014

Big Data und die Wissenschaften

von Stephan Wohanka In Das Blättchen 8/2014 zeigte ich, dass Big Data im Dienste der Politik diese „entpolitisiert“ und zusammen mit dem NSA-Skandal zur Bedrohung der bürgerlichen Demokratie und Freiheit wird. Ebenso gravierende Folgen wie für das politische kann Big … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 8 | 14. April 2014

Big Data und die politischen Folgen

von Stephan Wohanka Wenn über den Abhörskandal der NSA und anderer Dienste geschrieben wird, dann vor allem aus Sicht der Einschränkung respektive Aushöhlung der Grund- und Bürgerrechte. Die deutsche Politik nahm diese Beschädigung der Demokratie erst wirklich ernst, nachdem auch … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 7 | 31. März 2014

Auch Venezuela?

von Stephan Wohanka Nein – nicht dass ich auch Venezuela, obwohl es schon Tote bei Protesten gegen die Regierung gab, zu Ländern wie die Ukraine oder gar die der „Arabellion“ zählen will. Nein, mich interessiert etwas anderes: Warum kommt es … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Nie wieder Krieg! Anmerkungen zu einem aktuellen Thema

von Stephan Wohanka „Hätte es mit einer Intervention à la Libyen schlimmer kommen können als heute, mit 130.000 Toten, neun Millionen Flüchtlingen; Islamisten, die ganze Landstriche kontrollieren […]?“ Deutschland „hat sich in der Abstimmung des Sicherheitsrats enthalten, gemeinsam mit Russland … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 2 | 20. Januar 2014

Ratlos – Anmerkungen zu einem schwierigen Thema

von Stephan Wohanka Debatten, dem Übel der Diskriminierung mittels sprachlicher Korrektheit – in eingeweihten Kreisen auch „pc“ genannt – beizukommen, flackern immer mal wieder auf. Vor ein paar Wochen geriet das „Zigeunerschnitzel“ in ebendiese Debatte. Im Ergebnis strich die Hannoveraner … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 26 | 23. Dezember 2013

Nach der Kritik: Ökonomie positiv gewendet

von Stephan Wohanka Wenn man meint, sich in der Höhe – auch einer Wissenschaft – verstiegen zu haben, ist es gut, wieder den Grund zu suchen… Zu den ersten ökonomischen Schriften zählt „Oikonomikos – Ein Gespräch über die Haushaltsführung” von … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 25 | 9. Dezember 2013

Wirklich „Neues aus der theoretischen Ökonomie“?

von Stephan Wohanka  Im Blättchen Nr. 22 vom 28. Oktober 2013 stellt Werner Richter „Neues aus der theoretischen Ökonomie“ vor. Das weckt Interesse! Ist doch gerade die Ökonomie mitverantwortlich für den Finanz-Crash gemacht worden. Und tatsächlich wären neue Impulse für … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 5 | 4. März 2013

Von der Legitimierung des Terrors

von Stephan Wohanka Der Krieg in Mali hat wieder den internationalen islamistischen Terror ins Blickfeld gerückt. Nach verbreiteter Lesart sind dessen Ursachen ganz einfach auszumachen. Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus sagt es so: „Nehmen Sie die Islamisten: Sie geben den Armen … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 1 | 7. Januar 2013

„Wir sind keine Moralapostel“

von Stephan Wohanka 2005 besuchte ich Chile. Eine Schlagzeile blieb mir im Gedächtnis: „Mi abuelo no es ladrón“. Pinochets Enkelin wehrte sich dagegen, dass ihr Großvater Augusto Pinochet, der Putschist gegen Präsident Salvador Allende und spätere Militärdiktator, als Dieb wahrgenommen … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 26 | 24. Dezember 2012

„Fluchhafen“ Berlin – nur Dilettanten am Werk?

von Stephan Wohanka Eine Tageszeitung schreibt: „Teurer als geplant, weniger Nutzen als gedacht, später fertig als gehofft: Bei Großprojekten wie dem Flughafen in Berlin oder dem Bahnhof in Stuttgart geht fast immer etwas schief. Das Versagen hat System“. „System haben“ … Weiterlesen