Schlagwort-Archiv: Sozialismus (in 32 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 24 | 20. November 2017

Bemerkungen

Berliner Notizen – Poesie, Porno und die SPD Berlin wird derzeit erschüttert. Nicht durch Erdbeben, dagegen ist die Stadt einigermaßen gefeit. Der Kampf gegen den Sexismus wühlt Berlin auf. Nachdem es nicht gelungen ist, die Damen „von’s Jewerbe“ aus der … Weiterlesen


20. Jahrgang | Sonderausgabe | 30. Oktober 2017

Das Scheitern der linken Gesellschaftsprojekte und die Suche nach Alternativen

von Rolf Reißig Die sozialistische Bewegung ist ein Produkt des 19. Jahrhunderts. Sie formierte sich in Auseinandersetzung mit dem Konservatismus und Liberalismus sowie als politische und intellektuelle Alternative zum Kapitalismus. Vor allem Robert Owen entwickelte eine Reformagenda, die von „unten“ … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 20 | 25. September 2017

Eine andere DDR

von Erhard Weinholz Wir schließen jetzt die Augen, sind ganz ruhig und entspannt und sagen leise: DDR. Ruhig weiteratmen. DDR … Was kommt uns dabei in den Sinn? Stasi natürlich. Mauer. Stacheldraht. Auch mal seufzen, wem so ist, mal richtig seufzen. … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 19 | 11. September 2017

Das Beispiel Venezuela

von Ulrich Busch Kommunistische Ideen oder Ansätze für ein sozialistisches Gesellschaftsmodell haben wir in den letzten Jahrzehnten des Öfteren scheitern gesehen, in Russland wie in Aserbaidschan, in der Mongolei, Vietnam, Angola, Mosambik, Äthiopien, Polen, Tschechien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Moldova, … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 6 | 13. März 2017

„Nationaltheater“ – was wird gegeben?

von Herbert Bertsch „Der Sozialismus wird erst siegen, wenn es ihn nicht mehr gibt.“ Kurt Tucholsky im „Sudelbuch“ Das ist gewiss kein wissenschaftlicher Befund, passt aber ganz gut in die politische Landschaft. Nun gibt es keinen Sozialismus mehr als „Störfaktor“ … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 24 | 21. November 2016

„Urteil braucht Sachkunde“

von Ingemarie Frost Ein mit mir immer noch verbundener ehemaliger Schüler schickte mir das Buch „Abitur im Sozialismus – Schülernotizen 1963 – 1967“ von Werner Müller, 2016 erschienen. Was für eine freudige Überraschung war der Inhalt. Da bemühte ein Zeitzeuge … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Die dritte Dimension oder Das Geheimnis des Würfels

von Erik Baron Wieder wird ein Vater zu Grabe getragen. Otto Ulitz, Mathematikprofessor und Wirtschaftskoryphäe unter Ulbricht, in den 1980er Jahren ins Abseits gestellt und nun in Einsamkeit gestorben. Die Reihen lichten sich, allmählich stirbt sie aus, jene Vätergeneration, die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 13 | 22. Juni 2015

Illusionen und Hoffnungen sterben zuletzt

von Heerke Hummel Die Welt ist in Unordnung wie selten vorher, vielleicht wie nie zuvor. Und der Mensch ist das Problem. Seit hundert Jahren befindet sich die menschliche Gesellschaft in einer Dauerkrise und auf der Suche nach Lösungen für die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 10 | 11. Mai 2015

Linker Illusionismus?

von Heino Bosselmann Man sollte sich Gedanken über die Linke machen. Vielleicht sogar Sorgen. Denn vom kritischen Potential her ist die intellektuelle Linke hervorragend ausgestattet. Nur einer der großen Modernen, vielleicht der Letzte, sei genannt: Eric Hobsbawn. Tragisch, dass die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 4 | 16. Februar 2015

Staatsmonopolistischer Kapitalismus – mehr als ein Nachruf

von Wilfried Schreiber Eigentlich sollte dieser Beitrag nur ein Nachruf sein – für einen klugen, bescheidenen, warmherzigen und außerordentlich kreativen Wissenschaftler. Es handelt sich um Professor Heinz Petrak, der im September des vergangenen Jahres im Alter von 85 Jahren in … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

Sozialismus ohne Vierfruchtmarmelade

von Uwe Steimle Die Anfrage vom Blättchen, ob ich Lust hätte, „mit einem Beitrag unsere Sonderausgabe zum 125. Geburtstag von Kurt Tucholsky zu bereichern“, schmeichelte mir, ich gestehe es: Kurt Tucholsky – unübertroffener Meister des treffsicheren Angriffs mit dem dialektischen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 9. Januar 2015

„Hier bin ich Mensch, hier greif ich ein.
Was Schriftsteller bewirken können.“

von Daniela Dahn Geist und Macht – ein oft und immer wieder kontrovers diskutiertes Thema. Lässt sich schreibend auf Politik und Gesellschaft Einfluss nehmen? Wenn es dabei um die Wirkung von Büchern geht, dann sollten eigentlich Leser darüber befinden. Denn … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

Kapitalistische Konstanz

von Heino Bosselmann War das Wort „Kapitalismus“ vor dem Sturz von Lehman Brothers den Restbeständen der Ideologien vorbehalten, erscheint es in der Gegenwart sich überlagernder Krisen dauerpräsent und avancierte vom Schmäh- zum Arbeitsbegriff. Wer immer die Krise als Argument aufruft, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Konservative im eiskalten Wasser

von Bernhard Mankwald Ein Blättchen-Autor, der schon einmal für „rechte“ Publikationen geschrieben hat? Bei näherer Betrachtung erwiesen sich die Gastbeiträge von Heino Bosselmann in Heft 14/2014 und den beiden folgenden Ausgaben als fruchtbare Denkanstöße; daher hier einige eigene Überlegungen zum … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 14 | 7. Juli 2014

Große virtuelle Transformation

von Ulrich Busch Bei der Beurteilung der Umgestaltungen in Mittel- und Osteuropa Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre überwog anfangs die Auffassung, dass es sich hierbei um Reformen handele, um Prozesse also, die eher zur Systemstabilisierung denn zur Systemveränderung führen … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 10 | 12. Mai 2014

Die Welt verändern

Wie Darwin und Freud gehört Marx zu der kleinen Gruppe von Denkern, deren Namen und Ideen […] Eingang in die allgemeine Kultur der Moderne gefunden haben. Eric Hobsbawm Der Sozialismus ist nicht an seiner Idee gescheitert, sondern an seinen miesen … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 2 | 20. Januar 2014

Erkenntnisse eines gebeutelten Reiters

von Gerd Kaiser Eben habe ich das gegen Ende des vergangenen Jahres in Polen erschienene jüngste Buch von Karol Modzelewski mit großer Anteilnahme und nicht minderem Gewinn gelesen. Sein polnischer Originaltitel – da eine deutschsprachige Ausgabe leider noch aussteht: „Zajeździmy … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 12 | 10. Juni 2013

Von der Stalin-Note zum 17. Juni

von Norbert Podewin Stalin war 1952 bereit, das Provisorium DDR sowjetischen Sicherheits- und Machtinteressen zu opfern. Walter Ulbricht hielt erfolgreich dagegen – mit fast letalen Folgen für die DDR. Am 10. März 1952 unterbreitete die UdSSR den Westmächten den Entwurf … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 11 | 27. Mai 2013

Engels und der Oktober

von Bernhard Mankwald Friedrich Engels liebte es, Vorhersagen zu machen; die Ergebnisse waren von sehr unterschiedlicher Qualität. Ein bestimmtes Zitat aber hat es wirklich in sich, wirft es doch Licht auf ein historisches Ereignis, das sich ein Menschenalter später in … Weiterlesen


16. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Februar 2013

Sozialismus und Kommunismus

von Erhard Crome Muss eine Rezension immer nur ein brandneues Buch behandeln? Oder darf es auch mal etwas schon Abgehangenes sein? Antonio Negri gilt als Guru einer postmodernen Linken in Westeuropa und den USA, spätestens seit er zusammen mit dem … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 26 | 24. Dezember 2012

Negris China

von Erhard Crome Das Gesprächsbuch von Antonio Negri „Goodbye Mr. Socialism“ (siehe Das Blättchen Nr. 25) enthält auch interessante Passagen zu China, die gerade jetzt, da ernsthafte Analytiker wie böswillige Kaffeesatzleser versuchen, den jüngsten, 18. Parteitag der KP Chinas zu deuten, … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 22 | 29. Oktober 2012

95 Jahre Oktoberrevolution: Wer oder was veränderte die Welt?

von Heerke Hummel Nach John Reed waren es vor allem zehn Tage, die vor nunmehr 95 Jahren die Welt erschütterten. Dieser Aussage des amerikanischen Journalisten und Arbeiterführers, der die Oktoberrevolution in Russland – Beginn am 7. November, nach dem Gregorianischen … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 20 | 1. Oktober 2012

Der dritte Weg – Vitasoziale Marktwirtschaft*

von Gerhard Burow Die Verteilungsverhältnisse im Kapitalismus – und auch im untergegangenen Sozialismus war dies der Fall – regeln sich über die Verwandlung von Geld in Kapital und die Aneignung des Gewinnes aus Marktprozessen. So entstehen Einkommen für Konsumzwecke und … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 20 | 1. Oktober 2012

Politik in den Fesseln der Zeit

von Heerke Hummel Hätte die Geschichte auch anders verlaufen können? Diese Frage stellen vor allem wir Deutschen – und zum Tag der Deutschen Einheit besonders gern. Einen bemerkenswerten Beitrag dazu schrieb Evelyn Finger fast vor Jahresfrist in der Zeit. Sie … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 18 | 3. September 2012

Erntekomplex – Teil 1

von Thomas Behlert Wer jetzt als „Städter“ seinen Urlaub in ländlichen Gegenden verbringt, der wird sich über brummende Geräusche wundern. Ob nun im Häuschen an der Ostsee oder im Zelt am Rande des Thüringer Waldes: Überall brummt es gar herrlich … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 16 | 6. August 2012

Romneys (mormonische) Geschichts-Fiktionen

von Axel Fair-Schulz, Potsdam, N.Y. Bücher von Politikern, besonders zu Wahlkampf-Zeiten, zeichnen sich selten durch Ausgewogenheit und analytischen Scharfsinn aus. Mitt Romneys No Apology – The Case For American Greatness macht da keine Ausnahme. Allerdings ist schon der Titel ein … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 11 | 28. Mai 2012

Von der Tragödie zur Farce

von Karl Marx Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce. […] Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie … Weiterlesen


15. Jahrgang | Sonderausgabe | 23. April 2012

Die Linke oder:
die liebevolle Pflege selbstverschuldeter Unmündigkeit

von Jörn Schütrumpf Vor über achtzig Jahren verzweifelte ein Tucholsky an der Infantilität seiner Adressaten: „Jeder hat ja so Recht.“1 Gebessert hat sich seitdem nichts. Nicht zuletzt deshalb steht kaum zu befürchten, dass unter Linken – und sei es auch … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 4 | 20. Februar 2012

Demokratischer Kapitalismus?

von Heerke Hummel Über das Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus sinnierte unlängst Dirk Kurbjuweit im Spiegel. Unter dem viel sagenden Titel „Rückkehr der Ruchlosen“ waren da manche Wahrheit, viel Halbwahrheiten mit Widersprüchen und auch Irrtümer niedergeschrieben. „Rettet den Kapitalismus!“ hätte … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 19 | 27. September 2010

Irrtümer der Deutschen – zwischen Spaltung und Wiedervereinigung

von Heerke Hummel I. Nach Kriegsende Genau 40 Jahre lang war Deutschland im vorigen Jahrhundert geteilt, nun ist es schon wieder 20 Jahre lang vereint – wenigstens staatlich. Und die Deutschen? Wie gingen sie mit ihrer Situation um? Sie lebten, … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 3. März 2008, Heft 5

‘68 und Sozialismus

von Erhard Crome »Die 68er« sind im Westen zur Chiffre eines bis heute anhaltenden Kulturkampfes gemacht worden – von denen, die sich dazurechnen, wie seitens derer, die sie für alle Probleme der heutigen Gesellschaft in diesem Lande verantwortlich machen wollen. … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 7. Januar 2008, Heft 1

Sozialismus-Streit

von Erhard Crome »Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf!« Als Erich Honecker im Endstadium der DDR diesen Satz sagte, wurde er nur noch belächelt. Im Westen erschienen Karikaturen, auf denen zu sehen war, wie der … Weiterlesen