Schlagwort-Archiv: Mathias Iven (in 70 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 21 | 9. Oktober 2017

Eine Dichterin kehrt zurück

von Mathias Iven Im Juni 1939, nach 17 Jahren im Exil, kehrte Marina Zwetajewa in die Sowjetunion zurück. Zu den wenigen Habseligkeiten, die sie bei sich hatte, gehörten vier Schreibhefte. Neben Entwürfen zu Gedichten oder Briefen, spontanen Aufzeichnungen oder Tagesprotokollen … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 20 | 25. September 2017

Ein Jahrhundertleben

von Mathias Iven Einstmals war Podwoloczyska ein blühendes Gemeinwesen. Als das kleine galizische Städtchen noch zum Habsburgerreich gehörte, nannte man es nur das „Klein-Paris des Ostens“. Hier, 400 km westlich von Kiew, wurde am 28. Januar 1900 der Schriftsteller Hermann … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 16 | 31. Juli 2017

„Ich bin scheinbar ein hervorragender Redner …“

von Mathias Iven Der Berliner Verlag Hentrich & Hentrich, der anlässlich des 75. Todestages von Stefan Zweig bereits zwei herausragend gestaltete und kommentierte Bücher mit Dokumenten zu Zweigs Leben veröffentlicht hat (siehe Blättchen 4/2017), legt jetzt die hochwertige Faksimile-Edition einer … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 15 | 17. Juli 2017

Ein Schriftsteller in der Krise

von Mathias Iven Es gibt, wie Volker Michels urteilt und auch der Rezensent ohne Einschränkungen betont, bisher keine tiefergehende und detailliertere, ausschließlich an den Quellen ausgerichtete Darstellung von Hermann Hesses Leben in den Jahren zwischen 1916 und 1920. Präsentiert wird … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 14 | 3. Juli 2017

„Geh hinaus und bau Dir eine Hütte“ – Zum 200. Geburtstag von Henry David Thoreau

von Mathias Iven Zwar bietet die Weltliteratur „Vollendeteres und Glänzenderes, aber nichts Innigeres und Reineres“. So urteilte Hermann Hesse im Jahre 1927 über Henry David Thoreaus Buch „Walden oder Das Leben in den Wäldern“. Zweifellos gehört dieser Text zu den … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 12 | 5. Juni 2017

Wege ins Exil

von Mathias Iven Bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten hat Kristine von Soden zahlreiche jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen interviewt, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland flüchten mussten. Damals ging es der Autorin vorrangig darum, etwas über deren Lebensumstände in England oder … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 7 | 27. März 2017

Zwei Biografien, ein Leben

von Mathias Iven „Der Gedanke, dass es zu Fallada nichts Neues mehr gibt, ist abwegig.“ – Diese Auffassung vertritt nicht nur Klaus-Jürgen Neumärker, der in der jüngsten Nummer der von der Hans-Fallada-Gesellschaft herausgegebenen Zeitschrift Salatgarten bislang unbekannte Materialien zu Falladas … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 5 | 27. Februar 2017

Der Botschafter und der Philosoph

von Mathias Iven Als Iwan Maiski (1884–1975) im Jahre 1932 Botschafter der Sowjetunion in London wurde, konnte er bereits auf ein bewegtes politisches Leben zurückblicken. Mehr als zwei Jahrzehnte zuvor hatte man ihn wegen angeblicher Teilnahme an der Revolution von … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 4 | 13. Februar 2017

Letzte Station Petrópolis – Vor 75 Jahren starb Stefan Zweig

von Mathias Iven Am 15. August 1941 verlässt die „Uruguay“ den New Yorker Hafen. Zwölf Tage dauert die Überfahrt nach Rio de Janeiro. Unter den Passagieren befinden sich Stefan Zweig und seine Frau Lotte. Wenn Zweig nicht an seiner Autobiographie … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 3 | 30. Januar 2017

Vom Willen zum Werk

von Mathias Iven Als der Philosoph Moritz Schlick seinen Rostocker Studenten im Wintersemester 1912/13 einen Überblick zu der für seine Nietzsche-Vorlesung relevanten Literatur gab, empfahl er auch die Lektüre der Biographie von Friedrich Nietzsches Schwester. Allerdings wies er einschränkend darauf … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 6 | 13. März 2017

Schiller, Goethe & Co.

von Mathias Iven Seit einigen Jahren schon folgen die Autoren der „Wegmarken“ an verstreuten, oftmals nicht mehr existenten Erinnerungsorten den Spuren berühmter Literaten, Denker und Künstler. Demgegenüber lenkt die mittlerweile auf mehr als 30 Hefte angewachsene Kollektion „Menschen und Orte“ … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016

Bemerkungen

Der unbequeme Fragesteller Der Journalist und Publizist Eckart Spoo ist am Donnerstag, dem 15. Dezember, in Berlin gestorben, vier Tage vor seinem 80. Geburtstag. Als Kind erlebte er Krieg und Faschismus in seiner Geburtsstadt Mönchengladbach und im Fluchtort im Harz; … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 25 | 5. Dezember 2016

Neues von und über Hermann Hesse

von Mathias Iven Der Gärtner – Vor mehr als einem Jahrzehnt kehrte Eva Eberwein ihrem Beruf als Unternehmensberaterin den Rücken. Der Grund: Hermann Hesses Haus in Gaienhofen hatte es ihr angetan. Seit Ende der neunziger stand die Immobilie zum Verkauf. … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 20 | 26. September 2016

Mit Jean Paul auf Reisen

von Mathias Iven Wer von uns hat noch nie die Worte „Angsthase“ oder „Schmutzfink“ in den Mund genommen? Wer ist noch nie vom „Weltschmerz“ ergriffen worden? – Das wir davon und darüber reden, scheint uns selbstverständlich. Doch bedurfte es dazu … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 17 | 15. August 2016

Hermann Hesse als Romanfigur

von Mathias Iven „Wohin führt Ihr Weg?“ „Immer nach Hause.“ – Die an Hermann Hesse gerichtete Frage und die zum Buchtitel gewordene Antwort bilden den Schlüssel zum Verständnis von Thomas Langs Roman. Der bei Novalis entlehnte Wortwechsel umschreibt dabei weniger … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 12 | 6. Juni 2016

„Ich bin ein Gemisch von Hamlet und Don Quixote“

von Mathias Iven Der dies von sich behauptete, war Richard Wagner. Aufgezeichnet hat den Ausspruch seine Frau Cosima am 7. August 1878. In welchem Kontext es zu diesem Ausspruch kam, was für Hindernisse zu überwinden waren und welche Stationen Wagner … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 5 | 29. Februar 2016

Von Wien nach Rom. Das Leben der Ingeborg Bachmann

von Mathias Iven Herbst 1945. Es war ein Aufbruch ins Unbekannte. Von Klagenfurt ging es zum Studium nach Innsbruck. Bereits im darauffolgenden Semester der Wechsel nach Graz – doch auch hier hielt es sie nicht lange. Im Sommer 1946 öffnete … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Die Geschichte einer Familie

von Mathias Iven Da gibt es eine Person in der Familie, die berühmt ist – und die anderen darf man dann getrost vergessen? Vor ein paar Jahren kamen die ersten Familienbiographien auf den Markt, und so wissen wir heute, was … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 24 | 23. November 2015

Wessen Weg kreuzte sie nicht?

von Mathias Iven Zugegeben, die Lektüre ist ein wenig anstrengend und beim ersten Lesen wird man wohl kaum all das verarbeiten können, was die akribische Recherche von Thomas Blubacher zutage gefördert hat. Wie schon in seinem letzten Buch über das … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Mörderisches Landleben

von Mathias Iven „Sage mal, sieht es da auf dem Land wirklich so aus?“ – Wenn man eine Weile in England gelebt hat, wird man irgendwann von manch einem aufmerksamen Fernsehzuschauer auch mit dieser Frage konfrontiert. Und man muss zugestehen, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 14 | 6. Juli 2015

Des Geheimrats Korrespondenz

von Mathias Iven Über Jahrhunderte hinweg galt der Brief als das Verständigungsmittel schlechthin. Heute, in den Zeiten der elektronischen Post, sind es meist nur noch Werbesendungen oder offizielle Dokumente, die den Briefkasten füllen. Der handgeschriebene Brief, so scheint es, ist … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 13 | 22. Juni 2015

Die Sendung der Philosophie

von Mathias Iven Arnold Zweig, der in den Jahren 1912/13 in Rostock studiert hatte, schrieb in einem unveröffentlichten Nachruf über einen seiner früheren akademischen Lehrer: „Emil Utitz besaß ein echtes und lebendiges Verhältnis zu allen Phänomenen des Ästhetischen und der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 12 | 8. Juni 2015

Hermann Hesse und kein Ende

von Mathias Iven Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum uns das Werk Hermann Hesses bis heute so fasziniert? Die seit dem vergangenen Jahr erscheinenden Hesse-Lectures versuchen darauf eine Antwort zu geben. Alleiniger Autor ist Volker Michels, der sich … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

Verkannt und bald vergessen?

von Mathias Iven Es ist bedauerlich. Bis heute fehlt eine Gesamtausgabe der Werke von Arthur Schopenhauer. Hat uns der vor 155 Jahren in Frankfurt am Main Verstorbene nichts mehr zu sagen? Wird ihn die künftige Philosophiegeschichtsschreibung einfach zur Seite legen? … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

Partner auf Augenhöhe

von Mathias Iven Zum wiederholten Male gilt es, einen Band mit Briefen von und an Harry Graf Kessler anzuzeigen. Hervorgegangen aus einer Dissertation präsentiert diese Edition die Korrespondenz mit Henry van de Velde. Selbst wenn es manche Lücke gibt und … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 4 | 16. Februar 2015

Bemerkungen

Félicitations, Commandeur Ostermeier et les dames Hoss et Stehr! „Frankreich liebt Sie, Monsieur Ostermeier“, sagt hingerissen die Kulturministerin Fleur Pellerin (im lachsfarbenen Etuikleid, kniebedeckt). Die französische Botschaft am Pariser Platz hatte geladen, Empfang zur Biennale, Empfang für Ehrungen (ohne monetäre … Weiterlesen


17. Jahrgang | Sonderausgabe | 15. Dezember 2014

Bewahrerin eines großen Erbes: Alma Mahler-Werfel

von Mathias Iven „Man wird den autobiographischen Aussagen von Alma Mahler nicht gerecht, wenn man das Exaltierte für wahr hält, aber das Normale zur Idealisierung erklärt.“ – Jeder, der einmal in ihre Bücher geschaut hat, könnte diese Aussage unterschreiben. Doch … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 20 | 29. September 2014

Unterwegs mit Uwe Johnson

von Mathias Iven Die Lebensorte von Schriftstellern haben für die Nachwelt immer einen besonderen Reiz. Frauke Meyer-Gosau, die im Jahre 2006 bereits eine Tour zu den Wirkungsstätten von Ingeborg Bachmann unternommen hat, folgt in ihrem jüngsten Buch den Wegmarken von … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

Leseerlebnis Karl May

von Mathias Iven Ob man es will oder nicht: an Karl May führt kein Weg vorbei. Die mehr als 90 Bände umfassenden Gesammelten Werke haben inzwischen Leser auf der ganzen Welt gefunden und eine Millionenauflage erreicht. Dass man sich, zumal … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Friedrich Nietzsche in Sils-Maria

von Mathias Iven Es war der Zufall, der Nietzsche im Sommer 1881 erstmals nach Sils-Maria, in den Kanton Graubünden führte. Aus Italien kommend gerieten all seine Pläne durch einen verpassten Anschlusszug durcheinander. Schon fürchtete er, das Engadin wieder verlassen zu … Weiterlesen


17. Jahrgang | Sonderausgabe | 28. Juli 2014

Zwei ungleiche Partner

von Mathias Iven Es ist die musikalische Hinterlassenschaft des Philosophen Friedrich Nietzsche, die Harry Graf Kessler und Elisabeth Förster-Nietzsche am 26. Oktober 1895 in Naumburg zusammenführt. Als Mitglied der PAN-Redaktion sucht Kessler Kontakt zu dem im Mai 1894 von Nietzsches … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 12 | 9. Juni 2014

Notizen eines Vergessenen

von Mathias Iven Bedurfte es wirklich erst des Anstoßes durch die Leipziger Buchmesse 2014? Immerhin sorgte der diesjährige Länderschwerpunkt Schweiz dafür, dass uns von den Verlagen manch lange entbehrte Nachauflage präsentiert wurde. Und so fanden denn auch gleich fünf Bücher … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Das Doppeltalent Ernst Barlach

von Mathias Iven Fällt der Name Ernst Barlach, dann hat man sicherlich zuerst Bilder seiner Plastiken vor Augen. Dass sein literarisches Schaffen ebenbürtig neben Hunderten von Skulpturen und Zeichnungen stand und steht, wissen nur die Wenigsten. Über fast fünf Jahrzehnte … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 6 | 17. März 2014

Briefe in Zeiten des Krieges

von Mathias Iven Dass vor einhundert Jahren der Erste Weltkrieg ausbrach, ist sicherlich nicht nur ein Untersuchungsgegenstand für Historiker. Und so schauen beispielsweise Literaturwissenschaftler darauf, wie sich Schriftsteller und Publizisten zur europäischen Urkatastrophe positioniert haben. Nehmen wir Hermann Hesse: In … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Südenglische Blütenpracht

von Mathias Iven Sommer 1919: „Grundstück 1, Monks House, Rodmell. Ein altmodisches Haus inmitten von dreiviertel Acre Land bezugsbereit zu verkaufen.“ – Als Leonard Woolf das Plakat mit diesem Text an der Mauer des Auktionshauses in Lewes entdeckte, entfuhr ihm … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 25 | 9. Dezember 2013

Richard Wagner in Mitteldeutschland

von Mathias Iven Es wäre eine Mammutaufgabe: ein Kompendium, das alle von Richard Wagner besuchten Orte erfasst. Das ganze natürlich versehen mit Daten und Hintergründen zur Werkgeschichte, ergänzt mit Karten, einem Literaturverzeichnis und praktischen Hinweisen für den Wagner-Reisenden von heute … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 23 | 11. November 2013

Ein Jahr im Leben von Marcel Proust

von Mathias Iven Vor einhundert Jahren, am 14. November 1913, wurde in Paris „Du côté de chez Swann“, der erste Band von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, veröffentlicht. Jahrelang hatte Marcel Proust an diesem, sich in der Folgezeit … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 20 | 30. September 2013

Die große Unbekannte: Helena Blavatsky

von Mathias Iven In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann in Europa die Zeit der großen Umwälzungen. Immer mehr Menschen zogen in die Städte, die industrielle Produktion wurde ausgeweitet, tradierte Lebensformen kamen ins Wanken. Zugleich trat ein ideengeschichtliches Vakuum … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 18 | 2. September 2013

Philosophie zwischen Macht und Anpassung

von Mathias Iven Spätestens, wenn ein wirklich historisch zu nennendes Ereignis den Zeitenlauf ins Wanken bringt, heißt es wieder einmal, sich seiner eigenen Identität zu versichern. Und so verwundert es auch nicht, dass nach dem Ende des Sozialismus die Frage … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 14 | 8. Juli 2013

Auf Richard Wagners Spuren durch Sachsen

von Mathias Iven Neben großangelegten biographischen Arbeiten beschert uns das Wagner-Jahr 2013 auch einige kleinere Schriften, die sich ausschließlich mit Wagners Lebensstationen befassen. Denn obgleich etliche Jahrzehnte ins Land gegangen sind, so kann man doch auch heute noch an zahlreichen … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 9 | 29. April 2013

Unter Emigranten

von Mathias Iven Seit Jahren lenkt der Autor, Übersetzer und Herausgeber Manfred Flügge unser Augenmerk auf die Geschichte und die Personen des literarischen Exils. Vor allem hat der studierte Romanist dabei den Süden Frankreichs im Blick, genauer gesagt einen kleinen, … Weiterlesen


16. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Februar 2013

Nietzsche und Wagner

von Mathias Iven Schon viel ist über das Verhältnis von Friedrich Nietzsche und Richard Wagner geschrieben worden. Angefangen bei Nietzsches Schwester, die anlässlich des 70. Geburtstages ihres Bruders im Jahre 1914 alle „verfügbaren“ oder sollte man besser sagen alle von … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 25 | 10. Dezember 2012

Würzburg präsentiert den Maler Hermann Hesse

von Mathias Iven Dichter und Maler in einem – lange Zeit hat man Hermann Hesses Doppelbegabung nur am Rande zur Kenntnis genommen. So verweist beispielsweise Matthias Frehner, Direktor des Kunstmuseums Bern, darauf, dass Hesses Malerei „von der Kunstgeschichte noch immer … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 17 | 20. August 2012

Hermann Hesse in Basel

von Mathias Iven Stefan Zweig gegenüber äußerte Hermann Hesse einmal, dass er eigentlich „kein Briefschreiber“ sei. Doch aus dem Gefühl heraus, für die Wirkung seiner Publikationen Verantwortung zu tragen, entstand im Verlaufe von mehr als sechs Jahrzehnten ein fast unüberschaubares … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 13 | 25. Juni 2012

Von Gerbersau in die Welt hinaus

von Mathias Iven Den Spuren eines Schriftstellers zu folgen, in dessen erlebte und dichterische Welt einzudringen, ist für viele Leser eine spannende Angelegenheit. Zumal, wenn Leben und Werk so eng zusammenhängen wie bei Hermann Hesse, wo doch fast jeder Text … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 13 | 27. Juni 2011

Uwe Johnson in Sheerness-on-Sea

von Mathias Iven, London Ein Zimmer, ein Tisch. Eine Flasche Rotwein, zwei Korken. Eine Brille, Zeitschriften, Papiere, das Fernsehprogramm. Eine aus Ebenholz geschnitzte Katze. Getrocknetes Blut auf dem Fußboden, an der Wand eine Karte von Mecklenburg. Uwe Johnsons Sterbeort. Im … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 12 | 13. Juni 2011

Mord an einem Philosophen

von Mathias Iven „Plötzlich lautes Rufen, mehrere Schüsse, Schreie gellen durch das hohe Stiegengebäude. Ich drücke Inges Arm so fest, dass sie schreit, und sage: ,Das hat Schlick getroffen!‘ Über das Stiegengeländer gebeugt, sehe ich ihn unten auf dem Rücken … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 6 | 21. März 2011

Virginia Woolf in Monk’s House

von Mathias Iven, London Vor siebzig Jahren, am 28. März 1941, verließ die Schriftstellerin Virginia Woolf gegen 11.30 Uhr ihr im südenglischen Sussex gelegenes Landhaus und ging die wenigen Schritte zum Fluss Ouse hinunter. Dort füllte sie die Taschen ihrer … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 17. März 2011

Von Selbstmördern und Neurotikern

von Mathias Iven Bücher über berühmte Familien stehen in der Gunst der Leser immer wieder ganz oben. Und so verwundert es, dass bis zum heutigen Tage noch niemand eine Biographie der Familie Wittgenstein vorgelegt hat. Wenn man sich das weitverzweigte … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 4 | 21. Februar 2011

Bemerkungen

Offene Fragen Im aktuellen Skandal um die Plagiatsvorwürfe gegenüber Dr. jur. – Titel zurzeit ruhend – Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg (CSU) im Zusammenhang mit seiner Dissertation ergriff der Saarländische … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 12 | 21. Juni 2010

Gustav Mahler als Manager

von Mathias Iven Landauf, landab wird in diesem Jahr der 150. Geburtstag von Gustav Mahler gefeiert. Ob mit Konzerten, ob mit Neu- und Wiederauflagen von Einspielungen seiner Werke, ob mit Büchern über ihn oder Dokumenten von ihm. In diesem Fall … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 6. Juli 2009, Heft 14

Briefe an den »Zauberer«

von Mathias Iven Es fing an, wie so oft. Ein junger Mensch suchte Rat und Hilfe und hoffte, diese bei dem Schriftsteller Hermann Hesse zu finden. »Ich weiß, daß ich Maler und Dichter bin oder einmal werde […] Ich suche … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 11. Mai 2009, Heft 10

Das Wort und die Zeit

von Mathias Iven Wohl niemand glaubt heutzutage mehr daran, daß das Leben eines Schriftstellers nur beschaulich sei. Auch mit solch einem Job hat man sich jeden Tag dem Arbeitsmarkt und seinen Unwägbarkeiten zu stellen. Und so sieht es denn selbst … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 13. Oktober 2008, Heft 21

»Laß uns die Worte finden …«

von Mathias Iven Was hatte die Welt erwartet? Zwei Schriftsteller, zwei Dichter waren sich über zwei Jahrzehnte hin verbunden. Man liebte und entzweite sich, suchte nach Worten und sprach sie doch nicht aus. Eine alltägliche Geschichte – oder doch nicht? … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 7. Juli 2008, Heft 14

Max Planck: Genie und Mythos

von Mathias Iven Max Planck gehört sicherlich zu den Persönlichkeiten, über die schon alles gesagt zu sein scheint. Noch dazu ist die Ausgangslage für den Biographen denkbar schlecht, denn einen eigentlichen Nachlaß gibt es nicht. Und dennoch: Der Berliner Wissenschaftshistoriker … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 9. Juni 2008, Heft 12

Joseph Roth

von Mathias Iven Als Joseph Roth 1939, noch nicht 45jährig, starb – an delirium tremens, aber vor allem an unheilbarer Entmutigung –, waren seine Freunde sich nicht einig, wen man da zu Grabe trug. Seine Herkunft hatte er immer in … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 20. August 2007, Heft 17

Überall ist Kaiserzeit

von Mathias Iven Bei ihrem letzten Streifzug durch die Berliner Baugeschichte widmeten sich Michael Bienert und Elke Linda Buchholz den zwanziger Jahren (Das Blättchen 15/2006). In ihrem neuen Buch geht es nun um die davor liegende Zeit zwischen Reichsgründung und … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X) Berlin, 14. Mai 2007, Heft 10

Florenski lesen

von Mathias Iven Unsere überkommenen Vorstellungen von Erinnerungs- und Feierkultur verlangen es, daß in jedem Jahr anläßlich »runder« Geburts- oder Sterbetage Würdigungen jeglicher Form veranstaltet werden. Meist wird so nur der eher bekannten Persönlichkeiten gedacht. Was ist jedoch mit denen, … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 18. September 2006, Heft 19

Ein Musiker unter den Dichtern

von Mathias Iven Über Thomas Mann ist schon viel geschrieben worden, doch es scheint, daß noch lange nicht alles gesagt ist. So produzierten denn das Kulturradio des Rundfunks Berlin-Brandenburg und des Mitteldeutschen Rundfunks anläßlich seines 50. Todestages im Jahre 2005 … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 24. Juli 2006, Heft 15

Berlin in den Zwanzigern

von Mathias Iven Es gibt verschiedene Wege, sich der Geschichte einer Stadt zu nähern. An ihre »ruhmreichen« Zeiten zu erinnern, ist sicherlich eine Möglichkeit. Denkt man beispielsweise an den Mythos der »Goldenen Zwanziger«, so kommen einem sicherlich noch ein paar … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 10. Juli 2006, Heft 14

Bücher ohne Ende

von Mathias Iven Schon mehrfach wurden an dieser Stelle Ausgaben der von der Berliner Directmedia Publishing herausgegebenen Digitalen Bibliothek angezeigt. Ob es um die mit rund 53000 Gedichten bisher größte im deutschen Sprachraum erschienene Lyrik-Anthologie ging (Blättchen 6/2003) oder um … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 24. Oktober 2005, Heft 22

Durchgestanden

von Mathias Iven, London Sollten Sie Musikliebhaber sein und jemals in die Verlegenheit kommen, über zu viel Zeit zu verfügen, und sollten Sie dann noch jemanden kennen, der Ihnen in London für acht Wochen Quartier gewährt, so nutzen Sie diese … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 15. August 2005, Heft 17

Europa im Visier

von Mathias Iven In den ersten Septembertagen des Jahres 1939 begann Heinrich Mann im französischen Exil mit Aufzeichnungen, die in dieser Form jetzt erstmals ihre Leser finden. Inhaltlich stehen sie in unmittelbarem Bezug zu dem 1922 begonnenen und ebenfalls erst … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 28. März 2005, Heft 7

Die Stadt im Vorurteil

von Mathias Iven, London Kommt man als Tourist nach London, dann fallen einem bereits nach sehr kurzer Zeit drei Dinge auf: Die Stadt ist laut, kein Mensch scheint Zeit zu haben, und einfach alles ist furchtbar teuer – stimmt und … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 14. März 2005, Heft 6

Allerorten: Es schillert

von Mathias Iven Schillers 200. Todestag hin oder her: Wie ist es um die Popularität des Dichters bestellt? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, vor allem, wenn man gerade jetzt mit allen möglichen Publikationen zu seinem Leben und Werk … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 17. Januar 2005, Heft 2

Musik und Literatur

von Mathias Iven Ihre gedichte sind schön und traurig, aber die idioten, selbst leute, die so tun, als ob sie ›verstünden‹, verstehen nicht.« Sätze wie dieser, können lebenslange Freundschaften begründen. Hans Werner Henze, der Ingeborg Bachmann 1952 bei einem Treffen … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 27. September 2004, Heft 20

Briefgespräche

von Mathias Iven Im Mai 1948 erhielt Hermann Broch im amerikanischen Exil einen Brief von Veza Canetti. Das Schreiben enthielt ein »überaus interessantes Exposé über eine wissenschaftliche Erforschung des Konzentrationslagerlebens« und die Bitte, bei der Suche nach einem Verleger behilflich … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 30. August 2004, Heft 18

Rechtschreibreform 1905

von Mathias Iven Gelobt sei die Redaktion des Blättchens, hat sie sich doch in Fragen der Rechtschreibung nie beirren lassen. Jeder der Autoren darf, wie er will – nur: »neumodisch« soll es nicht sein! Vielleicht wird deshalb auch die derzeitige … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 26. April 2004, Heft 9

Eine »andere« Bibliothek der Weltliteratur

von Mathias Iven Echte Bildung ist nicht Bildung zu irgendeinem Zwecke, sondern sie hat, wie jedes Streben nach dem Vollkommenen, ihren Sinn in sich selbst.« Mit diesem Satz beginnt Hermann Hesse seine Überlegungen zu einer Bibliothek der Weltliteratur. Kann es … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 15. März 2004, Heft 6

Parallelaktionen

von Mathias Iven, Brüssel Nach jahrzehntelanger Recherchearbeit – seit fast vierzig Jahren ist Karl Corino dem Werk von Robert Musil geradezu verfallen – liegt jetzt etwas vor, daß »nach Inkubationszeit und Länge« in die verdächtige Nähe zu Musils Hauptwerk, dem … Weiterlesen