Schlagwort-Archiv: Mario Keßler (in 47 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 25 | 4. Dezember 2017

Georg Iggers

von Mario Keßler Am 26. November starb kurz vor seinem 91. Geburtstag in der Nähe von Buffalo (US-Staat New York) der Historiker Georg Gerson Iggers. Er gehörte zu den letzten noch lebenden Wissenschaftlern, die, aus Nazi-Deutschland vertrieben, von den USA … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 9 | 24. April 2017

Bemerkungen

Werner Berthold Sauberkeit in der Wissenschaft, im persönlichen Auftreten und der politischen Haltung – diese Trias zeichnete den Leipziger Historiker Werner Berthold aus. Den ersten Nachweis dafür erbrachte er schon als Heranwachsender: Der 1923 in einer Leipziger Arbeiterfamilie Geborene nahm … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 8 | 10. April 2017

Boris Souvarine und das Genfer Hochschulinstitut

von Mario Keßler Der Schriftsteller und Journalist Boris Souvarine (1895–1984), in Kiew geboren, doch in Frankreich aufgewachsen, ist heute leider fast vergessen. Seine erstmals 1935 publizierte Stalin-Biographie wollte er ausdrücklich nicht als Beitrag zum Antikommunismus, sondern als Aufklärung über die … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 18 | 29. August 2016

In memoriam Kurt Pätzold

von Mario Keßler Kurt Pätzold, der am 18. August 2016 im Alter von 86 Jahren starb, war das, was der Name des Professors einmal ausdrückte: ein Bekenner. Niemals ließ er Zweifel daran aufkommen, dass hier ein Marxist unter Klios Jüngern … Weiterlesen


19. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Juli 2016

Volksgenossen und Gemeinschaftsfremde

von Mario Keßler Der Begriff der Volksgemeinschaft ist keine Erfindung der Nazis. Womöglich benutzte ihn zum ersten Mal 1887 der Soziologe Ferdinand Tönnies – alles andere als ein Parteigänger der Nazis, die den alten Professor vielmehr im „Dritten Reich“ ausgrenzten. … Weiterlesen


19. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Juli 2016

Historiker im geteilten Nachkriegsdeutschland

von Mario Keßler Im Jahre 1938 warf der aus Deutschland vertriebene Historiker Arthur Rosenberg einen Blick in die Zukunft seines Faches, als er schrieb, es komme für eine neue Generation von Forschern darauf an, „die gegenseitige Isolation der sogenannten bürgerlichen … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 10 | 9. Mai 2016

Eine neue Sicht auf den Judenmord?

von Mario Keßler Selbst Experten können die Literatur zum Mord an den europäischen Juden wohl nicht mehr vollständig erfassen. Spezialstudien zu einzelnen Regionen, Biographien über die Täter der ersten und zweiten Reihe oder den jüdischen Widerstand haben ebenso ihren Platz … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Faschismusanalysen ohne Dogma

von Mario Keßler Der Hannoveraner Politikwissenschaftler und Zeithistoriker Gert Schäfer (1941-2012) hinterließ neben einer Reihe sehr lesenswerter Bücher eine Vielzahl von bislang ungedruckten Manuskripten. Daraus hat sein Freund und Mitstreiter Peter Schyga unter Mitarbeit von Detlef Hörster eine Auswahl zusammengestellt, … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Von der KPD zu den Naturfreunden

von Mario Keßler Die Anzahl von Biographien über Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung hat in den letzten Jahren erfreulich zugenommen. Der hier vorliegenden Darstellung liegt eine Stuttgarter Dissertationsschrift, die von Axel Kuhn betreut wurde, zugrunde. Wie bei fast allen neueren Arbeiten über … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 1 | 4. Januar 2016

Vertreibung als „ethnische Homogenisierung“

von Mario Keßler Das Thema der Vertreibungen ist so brennend aktuell wie historisch ein „heißes Eisen“. Wer es anfasst, geht das Risiko ein, unsichtbare Brandwunden davonzutragen, die ihn dennoch zeichnen – jedenfalls in den Augen derer, die sich in ihren … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 23 | 9. November 2015

Bemerkungen

Hans Mommsen Am 5. November, seinem 85. Geburtstag, ist der Historiker Hans Mommsen in Feldafing bei München verstorben. Er stammte aus einer berühmten bürgerlichen Familie, doch was und wie die Arbeiter dachten, hat ihn stets interessiert: Hans Mommsen, Urenkel des … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 21 | 12. Oktober 2015

Eric Hobsbawms letztes Buch

von Mario Keßler, zurzeit New York „Fractured Times“, Eric Hobsbawms jüngstes Buch, ist sein vorerst letztes: Der 2012 verstorbene britische Historiker österreichischer Herkunft konnte diese Sammlung von 22 Essays noch selbst in den Druck geben, erlebte aber ihr Erscheinen nicht … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 20 | 28. September 2015

Vertreibung als „ethnische Homogenisierung“

von Mario Keßler Das Thema der Vertreibungen ist so brennend aktuell wie historisch ein „heißes Eisen“. Wer es anfasst, geht das Risiko ein, unsichtbare Brandwunden davonzutragen, die ihn dennoch zeichnen – jedenfalls in den Augen derer, die sich in ihren … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 17 | 17. August 2015

Zuflucht auf den Philippinen

von Mario Keßler In Zeiten, da Flüchtlingen bei uns oft Argwohn, manchmal auch Hass entgegenschlägt, tut es Not, an Schicksale von Menschen zu erinnern, die willkürlich aus Deutschland vertrieben wurden; zwischen 1933 und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges waren dies … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 16 | 3. August 2015

Gibt es einen Putinismus?

von Mario Keßler Walter Laqueurs jüngstes Buch ist keine Biographie Wladimir Putins, sondern, wie der Titel anzeigt, eines über den „Putinismus“. Doch gibt es diesen überhaupt? Laut Laqueur – ja, und er definiert Putinismus als„Staatskapitalismus mit liberaler Wirtschaftspolitik, mit erheblichen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 2 | 19. Januar 2015

Leben nach dem „Prinzip Links“

von Mario Keßler, New York Der Historiker Hermann Weber prägte zwei Generationen lang die westdeutsche, schließlich auch die gesamtdeutsche Forschung zur Geschichte des deutschen Kommunismus und der DDR. Das Interesse an der Arbeiterbewegung war sozusagen erblich: Der 1928 in Mannheim … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 1 | 5. Januar 2015

Gerard Braunthal, eine Erinnerung

von Mario Keßler, New York Die „Generation Exodus“, wie sie Walter Laqueur in seiner Kollektivbiographie dieser Gruppe bezeichnete, verlässt uns nun: Nur noch wenige der zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Machtantritt Hitlers Geborenen und durch sein Regime aus Deutschland … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Wolfgang Leonhard

von Mario Keßler Ohne seine Tabakspfeife sah man ihn so selten wie Helmut Schmidt ohne Zigarette. Wie der Altkanzler gehörte Wolfgang Leonhard zur Kriegsgeneration, doch unterschieden sich seine Erfahrungen himmelweit von denen seiner meisten deutschen Zeitgenossen. Dem Nazireich vermochte er … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 17 | 18. August 2014

Politische Streifzüge

von Mario Keßler Der Historiker Walter Laqueur, 1921 in Breslau geboren und 1938 dort vertrieben, gehört zu den produktivsten Vertretern seines Berufes. In Palästina arbeitete er im Kibbutz und als Journalist. Diesem Beruf blieb er als politischer Publizist auch dann … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 15 | 21. Juli 2014

Lustvolle Polemik – stets mit Gewinn.
Zum Tod des Historikers Hans-Ulrich Wehler

von Mario Keßler Nicht nur die Geschichtswissenschaft der Bundesrepublik Deutschland hat einen ihrer originellsten, produktivsten und streitbarsten Vertreter verloren, sondern generell die intellektuelle Diskursgemeinschaft. Er war kein Mann im wissenschaftlichen Elfenbeinturm, sondern mischte sich in alle gesellschaftlich relevanten Debatten ein. … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 3 | 3. Februar 2014

Pete Seeger (1919-2014)

von Mario Keßler, New York Es gab im Jahre 1971, als ich mit dem Aufbau meiner Plattensammlung begann, nicht allzu viele Scheiben in der DDR, die mich interessierten. Zwei Ausnahmen bildeten LPs von Joan Baez und Pete Seeger. Seegers Konzert … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 19 | 16. September 2013

Walter Laqueur über ein Europa in der Krise

von Mario Keßler Walter Laqueur, 1921 in Breslau geboren und 1938 nach Palästina emigriert, war Direktor des Center for Strategic and International Studies an der Georgetown University in der US-Hauptstadt Washington. Der Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte der Sowjetunion, des … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 24 | 28. November 2011

Arkadij Maslow

von Mario Keßler In der DDR galt er als Renegat des Kommunismus, im Westen wurde er, wenn überhaupt, nur in Verbindung mit seiner Lebensgefährtin Ruth Fischer (1895 – 1961)* genannt: Arkadij Maximowitsch Maslow, geboren als Isaak Jefimowitsch Tschemerinskij am 9. … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 2 | 24. Januar 2011

Zwischen russischer Revolution und deutscher Konterrevolution: Simon Dubnow

von Mario Keßler Am 22. September 2010 hatte sich der Geburtstag des Historikers Simon Dubnow (1860-1941) zum 150. Mal gejährt. Sein Leben war geprägt vom Selbstbehauptungswillen eines Juden jenseits von Assimilation und Zionismus, doch vor allem von den tragischen Umständen … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 18 | 13. September 2010

Ein Grenzgänger: Alfred Meusel

von Mario Keßler Zum Grenzgänger der Wissenschaften – zwischen Soziologie und Geschichte – wurde er aus eigenem Entschluss, zum Leben jenseits der deutschen Grenzen zwangen ihn die Nazis. An ihn sei aus Anlass der Wiederkehr seines 50. Todestages am 10. … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 13 | 5. Juli 2010

Im Schatten von Stalins Terror: Arnold Reisberg

von Mario Keßler Vor dreißig Jahren, am 20. Juli 1980, starb in Berlin der 1904 geborene Historiker Arnold Reisberg. Kaum ein anderer seiner Fachkollegen hat einen vergleichbaren Lebenslauf. Geboren im galizischen Boryslaw, floh die jüdische Familie (Reisbergs Vater war Volksschullehrer) … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 12 | 21. Juni 2010

Hitlers Olympia und die vergessenen Rekorde

von Mario Keßler Der amerikanische Historiker David Clay Large, Professor an der Montana State University in Billings, hat mit „Nazi Games. The Olympics of 1936“ das wohl bisher beste Buch zum Thema vorgelegt. Die Schilderung reicht von der Politisierung der … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 6. Juli 2009, Heft 14

Wolfgang Abendroth: ein Gehilfe Ulbrichts?

von Mario Keßler Anzuzeigen ist ein schmales, doch wichtiges Buch über Wolfgang Abendroth (1906-1985), das eine willkommene Ergänzung zu den beiden großangelegten Untersuchungen über diesen Juristen und Politikwissenschaftler darstellt, die Andreas Diers (Arbeiterbewegung – Demokratie – Staat. Wolfgang Abendroth: Leben und … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 22. Juni 2009, Heft 13

Die Letzten

von Mario Keßler »Last Post« ist ein überaus bemerkenswertes Buch des britischen Schriftstellers Max Arthur, bemerkenswert wegen der porträtierten britischen Soldaten, durchweg Veteranen des Ersten Weltkrieges, die Arthur interviewte und deren Geschichten er in gut lesbaren Kapiteln aufzeichnete. Sie alle … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 27. April 2009, Heft 9

Zwischen Berlin, Jena und Washington

von Mario Keßler Peter Schäfer, geboren 1931 in Berlin und im nördlichen Stadtteil Hermsdorf aufgewachsen, wurde in der DDR als Spezialist für die neuere Geschichte der USA bekannt. Weniger bekannt war, daß seine Kindheit durch existentielle Gefährdungen bestimmt war: Seine … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 4. August 2008, Heft 16

Erich Schmidt

von Mario Keßler Nun verlassen sie uns, die noch Zeugnis ablegen konnten von einer Arbeiterbewegung, die Hitler die Stirn zu bieten suchte. Zu jenen Aktivisten, die ohne die Scheuklappen der KPD- und SPD-Führung eine Aktionseinheit aller Linken suchten, um Hitler … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 7. Juli 2008, Heft 14

»Dann fangen wir von vorne an«

von Mario Keßler Theodor Bergmann, Jahrgang 1916, war seit 1930 in der Jugendorganisation der KPD-Opposition (KPD-O) aktiv und mußte als Jude und Sozialist im März 1933 Deutschland verlassen. In Palästina arbeitete Bergmann auf einem Kibbutz, in der CˇSR studierte er … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 18. Februar 2008, Heft 4

Ossip K. Flechtheim & Co

von Jörn Schütrumpf Vielleicht stimmt die Geschichte, daß sich Mario Keßler irgendwann infiziert habe – an Jürgen Kuczynski, einem seiner Forschungsgegenstände. Von dem behaupteten einst böse Zungen, daß er Bücher schneller schriebe, als viele Menschen sie lesen könnten. Keßlers Buchausstoß … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 21. Januar 2008, Heft 2

Feliks Gross und sein letztes Buch

von Mario Keßler Das zwanzigste Jahrhundert war sein Jahrhundert, und zwar zur Gänze: Geboren am 17. Juni 1906 in Kraków, lebte und arbeitete der polnisch-amerikanische Soziologe und Politologe Feliks Gross auf zwei Kontinenten, schrieb mehr als zwanzig Bücher in englischer … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 20. August 2007, Heft 17

Die DDR-Universität Jena

von Mario Keßler Hoffnungen, Enttäuschungen, neue Erfahrungen« – unter diesem Signum veranstaltete die Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen in Jena eine Tagung über die Universität Jena 1989-90 und schloß mit ihr eine Veranstaltungsreihe ab, die sich mit der Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität in der … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 25. Juni 2007, Heft 13

Rudolf Arnheim

von Mario Keßler Die Generation der 1933 aus Deutschland vertriebenen Linksintellektuellen verläßt uns nun. Einer ihrer wichtigen, schon in der Weimarer Republik – nicht zuletzt in der Weltbühne – wirkungsmächtigen Repräsentanten war der Filmkritiker und Kultursoziologe Rudolf Arnheim, der am … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 19. März 2007, Heft 6

Werner Schmidt

von Mario Keßler Zu den bemerkenswertesten Zeugnissen des Überlebenskampfes im Nazireich gehört Leben an Grenzen. Autobiographischer Bericht eines Mediziners aus dunkler Zeit – ein Buch, das zuerst 1989 erschien und jetzt in fünfter Auflage als Taschenbuch vorliegt. Sein 1913 geborener … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 22. Januar 2007, Heft 2

Stärker als Hitler und Stalin

von Mario Keßler Über den Historiker Wolfgang Ruge, Jahrgang 1917, hieß es in einem biographischen Abriß in der DDR: »Von den braunen Machthabern in die Emigration getrieben, nahm er am sozialistischen Aufbau teil und studierte in Moskau und Swerdlowsk Geschichte.« … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 2. Mai 2006, Heft 9

John H. Herz

von Mario Keßler, New York Sein kleines Haus im Landstädtchen Scarsdale im Staat New York stand Besuchern weit offen. Da sein Gehör wie sein Sehvermögen stark nachgelassen hatten, war er um so mehr auf den geistigen Austausch des Gesprächs angewiesen, … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 25. April 2005, Heft 9

Lisa Hausen

von Mario Keßler Wie erst jetzt bekannt wurde, starb am 3. Februar die 1906 in Jena geborene Lisa Hausen in Swarthmore, Pennsylvania. Mit ihrem Mann Erich gehörte sie zu den kommunistischen Gegnern Stalins: Sie war Mitglied der KPD-Opposition. Lisa Hausen, … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 11. April 2005, Heft 8

George F. Kennan

von Mario Keßler Als er am 16. Februar 1904 in Milwaukee, Wisconsin, geboren wurde, hieß der US-Präsident Theodore Roosevelt und der Krieg gegen Spanien, der die Weltmachtstellung der USA begründete, lag erst sechs Jahre zurück. Am 17. März 2005 starb … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 28. März 2005, Heft 7

Nathan Steinberger

von Mario Keßler Er hat das Jahrhundert der Katastrophen zur Gänze durchmessen, und er hat die Katastrophen am eigenen Leib zu spüren bekommen. Von Hitler und von Stalin verfolgt, mußte er beinahe ein Menschenalter lang das Leben eines Ausgestoßenen führen. … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 14. Februar 2005, Heft 4

Johan Huizinga

von Mario Keßler Der sechzigste Jahrestag der Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus lenkt den erinnernden Blick zurück auf jene, die diese Befreiung nicht mehr erleben durften, auf jene, die kurz vorher noch an der Verfolgung durch ihre Peiniger zugrundegingen. Zu ihnen … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 20. Dezember 2004, Heft 26

Joseph Berger, Leopold Trepper

von Mario Keßler Die Wiederkehr des hundertsten Geburtstages einer geschichtlichen Persönlichkeit bietet Anlaß zur Rückschau. Fällt das Jubiläum in das Jahr 2004, steht ein vergangenes Leben, das 1904 begann, mit großer Wahrscheinlichkeit im Schatten von Leid und Gewalt, die das … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 13. September 2004, Heft 19

Jürgen Kuczynski 100

von Mario Keßler Über einhundert Bücher hat er veröffentlicht, am 17. September wäre er einhundert geworden, der vor sieben Jahren verstorbene Jürgen Kuczynski. Fünf Gesellschaftsordnungen hat er in Deutschland erfahren, davon vier zusammenbrechen sehen, elf Jahre in den USA und … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 19. Juli 2004, Heft 15

Ultralinks?

von Mario Keßler Jörn Schütrumpfs nuancierte Rezension meines Buches Arthur Rosenberg. Ein Historiker im Zeitalter der Katastrophen (1889-1943) im Blättchen, Nr. 10/2004 ist schon deshalb zu begrüßen, weil damit an einen Politiker und Historiker der Weimarer Republik erinnert wird, der … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 21. Juni 2004, Heft 13

Marc Bloch

von Mario Keßler Begriffe wie Alltags- und Mentalitätsgeschichte, Prozesse und Strukturen, historische Sozialwissenschaft und Interdisziplinarität sind für Historiker und historisch Interessierte längst zum vertrauten Vokabular geworden. Dies war lange Zeit nicht selbstverständlich, und in der Zeit zwischen beiden Weltkriegen wurde, … Weiterlesen