Schlagwort-Archiv: Klaus Hammer (in 95 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 25 | 4. Dezember 2017

Manet – „le peintre de la vie moderne“

von Klaus Hammer Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal hat seine anfangs gar nicht beabsichtigte Serie der Impressionisten – sie begann mit der Schule von Barbizon und führte über Renoir, Monet, Sisley, Pissarro, Bonnard, Gigoux und Rodin zu Degas – … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 19 | 11. September 2017

Die farbige Vision der Welt

von Klaus Hammer Es ist die Kraft der Farbe und ihre gleichnishafte Aussagekraft für das menschliche Gefühl, die den Berliner Maler Volker Scharnefsky, dessen Landschaften jetzt in der Galerie der Berliner Graphikpresse gezeigt werden, zum Malen treibt. Üblicher als sonst … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 16 | 31. Juli 2017

Amerikanische Malerei im Barberini

von Klaus Hammer Drei Gemälde scheinen die Eckpfeiler der Sammlung amerikanischer Malerei der Phillips Collection in Washington, D.C., zu bilden, die gegenwärtig im Museum Barberini in Potsdam gezeigt wird: Thomas Eakins’ Portrait der in Nachdenklichkeit versunkenen „Miss Amelia van Buren“ … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 14 | 3. Juli 2017

Otto Nagel – ein Berliner Maler und mehr

von Klaus Hammer Von 1952 bis zu seinem Tod 1967 lebte er im Berliner Stadtteil Biesdorf, in der heutigen Otto-Nagel-Straße. Die Ehrenbürgerschaft, die ihm der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung von Ostberlin posthum verliehen, wurde nach der Vereinigung übernommen. Vor sechs … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 13 | 19. Juni 2017

Otto Freundlichs „Kosmischer Kommunismus“

von Klaus Hammer Im Kölner Museum Ludwig ist sie zu Ende gegangen, im Kunstmuseum Basel wird sie nun bis 10. September gezeigt – die große Otto-Freundlich-Retrospektive „Kosmischer Kommunismus“, die erstmals eine umfassende Betrachtung dieses so innovativen Künstlers und europäischen Pioniers … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 4 | 13. Februar 2017

Die zarten Farbenschleier des Gerhard Wienckowski

von Klaus Hammer Der seit 1966 in Eberswalde ansässige Maler, Zeichner und Grafiker Gerhard Wienckowski ist vor 5 Jahren im 76. Lebensjahr verstorben. Jetzt widmet ihm die Stadt Eberswalde im großzügigen Ambiente des SparkassenFORUMS eine retrospektive Ausstellung, die zweifellos ein … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 1 | 2. Januar 2017

Seine Plastiken kommen daher „wie auf Zehenspitzen“

von Klaus Hammer Rudolf Suter, schweizerischer Kunstwissenschaftler und -kritiker, hat eine umfassende, mit zahlreichen Abbildungen – biografischen wie Werkfotos – versehene monografische Darstellung des Jahrhundertkünstlers Hans Arp vorgelegt, die sowohl sein künstlerisches als auch sein literarisches Werk einer ausgewogenen Betrachtung … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 24 | 21. November 2016

Schattenrisse der Erinnerung

von Klaus Hammer Ilse Aichinger, die so bezwingende große alte Dame aus Wien, ist 95-jährig gestorben. In Trauer und Erinnerung an diese beeindruckende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur habe ich aus dem Bücherregal eines ihrer letzten Werke, den Erzählband „Unglaubwürdige Reisen“ … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 21 | 10. Oktober 2016

In Monets Gärten von Giverny

von Klaus Hammer Als sich der französische Maler Claude Monet in den 1880er Jahren in dem Dorf Giverny bei Vernon, 80 km von Paris entfernt, niederließ und seinen Garten anzulegen begann, schien das wie ein Rückzug aus dem künstlerischen Leben. … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 19 | 12. September 2016

Luise Straus-Ernst – sie war mehr als nur die erste Frau von Max Ernst

von Klaus Hammer Luise Straus-Ernst (1893–1944), Tochter eines Kölner jüdischen Fabrikanten, war Kunsthistorikerin, Journalistin, Künstlerin, Verfasserin von Kurzgeschichten, Reportagen, Romanen und Rundfunkautorin der ersten Stunde. Vor allem aber wurde sie bekannt als erste Frau des Malers Max Ernst, als „Muse“ … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 18 | 29. August 2016

Edouard Manet und das doppelte Sehen

von Klaus Hammer 1874 fand in Paris die erste Ausstellung der Impressionisten statt, und für die nächsten Jahrzehnte wurde der Impressionismus die beliebteste aller Kunstrichtungen. Einer der bedeutendsten Wegbereiter, obwohl er selbst nicht als Anführer oder Mitglied dieser Richtung gesehen … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 12 | 6. Juni 2016

Harry Graf Kessler – Flaneur durch die Moderne

von Klaus Hammer Er war der vielleicht kosmopolitischste Mensch, der je gelebt hat, ein Kronzeuge seiner Zeit, schreibt sein Biograf, der amerikanische Historiker Laird M. Easton, über Harry Graf Kessler, den umstrittenen Schriftsteller und Diplomaten, den Museumsdirektor und Kulturpolitiker, Kunstmäzen … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 11 | 23. Mai 2016

Horst Peter Meyers poetische Bildwelten

von Klaus Hammer Lustvoll setzt er auf Paradoxes und Disparates, groteske Assoziationen, betreibt mit den Titeln seiner Werke und Ausstellungen kuriose Eigenwerbung: „Die Katze jagt im Sack nach Ratten“ hieß 2006 seine Ausstellung im Thüringer Landtag Erfurt. Als „Bombergs Erbe. … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 5 | 29. Februar 2016

Der Zeichner und Grafiker Arno Mohr und seine Schüler

von Klaus Hammer Warum haben seine Blätter, die ebenso impulsiv wie präzise sind, eine so zarte, spröde und unverwechselbare Ausstrahlungskraft? Der vor 15 Jahren verstorbene Nestor der Berliner Zeichnung und Grafik Arno Mohr hat nicht gern von Gefühlen gesprochen, wo … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 4 | 15. Februar 2016

Botschaften aus der Hölle des Holocaust

von Klaus Hammer Es ist totenstill im Raum. Kaum jemand wagt zu flüstern. Erschütterung, Entsetzen, Ergriffenheit, tiefes Mitgefühl steht in den Gesichtern der Besucher geschrieben. Die Schatten der Vergangenheit kehren zurück. Diese Künstler, die den Tod erlitten oder die das … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 3 | 1. Februar 2016

Das Spätwerk Max Lingners in neuer Bewertung

von Klaus Hammer Als sein Hauptwerk in der DDR-Zeit gilt das 1950 bis 1952 entstandene Wandbild am früheren Haus der Ministerien, dem heutigen Finanzministerium der Bundesrepublik, in der Leipziger Straße. Mit fünf anderen namhaften Künstlern war Max Lingner aufgefordert worden, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 24 | 23. November 2015

Bernhard Heiliger – Skulptur als Antlitz der Zeit

von Klaus Hammer Die Skulptur ist das Antlitz unserer Zeit. Sie hat unsere Ängste, unsere Furcht und Unruhe begleitet. Sie hat uns erschüttert, weil sie den fortschreitenden Zerfall der Materie zeigte und uns durch aufeinanderfolgende Invasionen von Phantasmen in Schrecken … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Die Stadt hat viele Gesichter

von Klaus Hammer Antje Fretwurst-Colberg gehört zu den stillen Malerinnen und Grafikerinnen, die Kunst mit sich allein und wie außerhalb der zeitlichen Strömungen abmachen. Ihre biographischen Daten: 1940 in Hamburg geboren, aufgewachsen in Rostock, Kunsterziehungs-Studium in Greifswald, Studium an der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 17 | 17. August 2015

Gauguins Traum vom verlorenen Paradies

von Klaus Hammer Die wunderbare Paul-Gauguin-Ausstellung in der Fondation Beyeler in Basel-Riehen ist im Juni mit einer Riesenbesucherzahl zu Ende gegangen. Geblieben ist der prächtige Katalog mit großformativen Farbabbildungen und mit Texten von ausgewiesenen Gauguin-Spezialisten, die neue Erkenntnisse zum Werk … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 12 | 8. Juni 2015

Der Schrei der Zeit. Egon Schiele

von Klaus Hammer 1910 stellte er sich schreiend, mit übergroß, schmerzhaft aufgerissenem Mund dar, schräg in der Bildebene, in jener zerklüfteten und doch so korrekten Umrisslinie, die die Handschrift des Künstlers fast von Beginn an prägte. Seine verformten, nackten Selbstbildnisse, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 10 | 11. Mai 2015

Mirós poetische Bild- und Sprachwelten

von Klaus Hammer Die Surrealisten brauchten seine Kunst – diese freie, lyrische Mischung aus Volksmärchen, Erotik, zynischem Humor, Bla-bla und grotesker Absurdität. Aber er brauchte ihre surrealistischen Theorien nicht. Joan Miró war Katalane, und in seiner Kindheit war Barcelona, die … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

Kunst aus dem Konzentrationslager

von Klaus Hammer Es gibt kaum ein bedrückenderes – aber auch notwendigeres – Buch als dieses. Über 15 Jahre hat der Kunsthistoriker und Historiker Jürgen Kaumkötter in Gedenkstätten, Archiven und Privatsammlungen geforscht und Kunst aus den Konzentrationslagern und Ghettos recherchiert, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 4 | 16. Februar 2015

Oskar Schlemmer – Visionen einer neuen Welt

von Klaus Hammer Die Staatsgalerie Stuttgart, in der sich sowohl der Nachlass Schlemmers als auch der größte Museumsbestand seiner Werke befindet, widmet sich in einer Oskar-Schlemmer-Ausstellung dem Thema „Visionen einer neuen Welt“. Der in Stuttgart gebürtige Künstler, Repräsentant eines figürlichen … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 1 | 5. Januar 2015

Camille Pissarro – Vater des Impressionismus

von Klaus Hammer Nun schon seit mehr als 100 Jahren ist der Impressionismus die beliebteste aller modernen Kunstrichtungen. Der Hunger auf impressionistische Gemälde und Zeichnungen scheint unersättlich, obwohl der Impressionismus doch eine untergegangene Welt verkörpert: eine prämoderne Welt, deren Bilder … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 26 | 22. Dezember 2014

Die Wiener Ringstraße – ein Architekturmuseum des Historismus

von Klaus Hammer „Es ist mein Wille“, so dekretierte Kaiser Franz Joseph 1857 die Um- und Neugestaltung Wiens, die im Bau der Ringstraße gipfelte. Nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen wurde 1858 mit dem Bau dieses Prachtboulevards begonnen, und er konnte … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 24 | 24. November 2014

Dieter Goltzsche zum Achtzigsten

von Klaus Hammer „Brückegehen“ hat er seine Ausstellung genannt, die die Akademie der Künste in ihrer Reihe „Sehen und Denken“ 2012 veranstaltete, und dazu ein Künstler-Credo geschrieben: Im Traum geht jeder andere Brücken. Man ist nicht der, für den man … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 20 | 29. September 2014

Carlfriedrich Claus’ Denklandschaften

von Klaus Hammer Ganz zurückgezogen wie ein Eremit lebte er im erzgebirgischen Annaberg, als gelehrter Poet und Künstler, Avantgardist einer eigenständigen intermediären Kunst. Er wusste sich ebenso der Erkenntnisse der Kunst und Literatur wie Naturwissenschaften, der Philosophie wie Psychologie, der … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 19 | 15. September 2014

Der „Schriftmaler“ Max Uhlig

von Klaus Hammer Als „grafischer Zeichner (Schriftmaler)“ wollte er sich bezeichnet wissen und anstelle des Zeichnens und Malens eher den Begriff des raschen „Niederschreibens“ des Sichtbaren gelten lassen. Mit seiner fließend spontanen Kalligrafie hat der 1937 in Dresden geborene Max … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Die Welt des Zeichners Gerhard Altenbourg

von Klaus Hammer „Spiel auf zweierlei Ebenen“ heißt ein Aquarell des phantastischen Realisten Gerhard Altenbourg aus dem Jahre 1956. Ein Geschöpf fremder Herkunft stellt sich hier als ein Wunderbares, Ungewohntes zwischen die uns vertrauten Dinge, unter unser Licht, in unseren … Weiterlesen


17. Jahrgang | Sonderausgabe | 28. Juli 2014

Die Tunisreise 1914 von Klee, Macke und Moilliet

von Klaus Hammer Das Ereignis der legendären Tunisreise der drei Künstlerfreunde Paul Klee, August Macke und Louis Moilliet jährt sich zum hundertsten Mal. Deshalb sind im „Zentrum Paul Klee“ Bern die auf dieser Reise entstandenen oder von ihr inspirierten Werke … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 11 | 26. Mai 2014

Kokoschkas Bildnisse in Wolfsburg

von Klaus Hammer Das Ausstellungsdebüt dieses expressiven „Oberwildlings“ 1908/09 in Wien hatte gehässige, verständnislose Reaktionen zur Folge. Er galt als Bürgerschreck und Provokateur. Gemeinhin erwartet man ja auch von einem gegenständlichen Bild Stellungnahme und Entscheidungen. Oskar Kokoschka aber fügte dem … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 10 | 12. Mai 2014

Horst Hussel – Strukturen im Ungeformten

von Klaus Hammer So sah Gerhard Altenbourg, der phantastische Realist, Horst Hussel, den 8 Jahre jüngeren „Freund H.“ (1961, Lithografie auf Karton): Ein Geschöpf fremder Herkunft stellt sich als ein Wunderbares, Ungewohntes in unseren Raum, und es ist gerade die … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Robert Metzkes – zeitlose Menschenbilder

von Klaus Hammer Terrakotta (Tonerde) gehört zu den ältesten künstlerischen Werkstoffen des Menschen. Im antiken Griechenland und in Rom erreichte ihre Produktion hohe künstlerische Qualität. Die etruskische Kunst kannte bereits lebensgroße Standbilder, die in Terrakotta ausgeführt wurden. Erst seit Ende … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 7 | 31. März 2014

Bemerkungen

Das Kunstmuseum Wolfsburg trauert um seinen Direktor Markus Brüderlin Unfassbar: Markus Brüderlin, seit 2006 Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg, ist am 16. März in seinem Wohnort Frankfurt a.M. im Alter von 55 Jahren verstorben. Es war der Eröffnungstag der Ausstellung „Spuren … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Dramatische Konfliktzeichen. Dem Maler Hans Vent zum Achtzigsten

von Klaus Hammer Hans Vent, einer der bedeutendsten Vertreter der so genannten „Berliner Schule“, die als künstlerische Gruppierung so eigentlich nie existiert hat, nimmt gleichsam eine Gegenposition zu Henri Matisse, dem Maler schöner Odalisken und dem Erfinder leuchtender, harmonischer Farbwelten, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 2 | 20. Januar 2014

Ecce homo – künstlerische Antworten auf das Inferno des Ersten Weltkrieges

von Klaus Hammer Im Vorfeld der 100-Jahr-Gedenkveranstaltungen des Ersten Weltkrieges zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn mit der Ausstellung „1914. Die Avantgarden im Kampf“ anhand von 300 Werken von gut 60 europäischen Künstlern, wie der Erste Weltkrieg die Zusammenarbeit über die … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 26 | 23. Dezember 2013

Géricault oder die Leiden und Qualen des modernen Menschen

von Klaus Hammer Eigentlich war  das Werk Théodore Géricaults bisher auf drei seiner im Louvre befindlichen Bilder ausgerichtet: den „Offizier der Jäger der Kaiserlichen Garde beim Angriff“ (1812), „Der verletzte Kürassier zieht sich aus dem Gefecht zurück“ (1814) und – … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 25 | 9. Dezember 2013

Faltung und Entfaltung

von Klaus Hammer Wir kennen wohl alle „Himmel und Hölle“, jenes Faltspiel der Kinder: Kopf oder Zahl, Leben oder Tod, sie liebt mich – sie liebt mich nicht, entweder – oder, schwarz – weiß, positiv – negativ. Kein Ausweichen, kontrastreich … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 19 | 16. September 2013

Ein Standardwerk der Richard-Wagner-Literatur

von Klaus Hammer „Das Theater Richard Wagners“ – die Monografie des Heidelberger Literatur- und Theaterwissenschaftlers Dieter Borchmeyer, bereits 1982 erschienen und seither ein unverzichtbares Standardwerk der Richard-Wagner-Literatur, ist neu herausgegeben worden. Kurz vor der Erstveröffentlichung waren die Tagebücher Cosima Wagners … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 18 | 2. September 2013

Ihre Geburtsstadt Berlin ehrt Meret Oppenheim

von Klaus Hammer Das „Frühstücksgedeck mit Pelz“ (1936), eines der eindringlichsten surrealistischen Objekte, das auch heute noch nichts von ihrer Wirkung verloren hat, ist zur Retrospektive Meret Oppenheim nicht mit nach Berlin gekommen. Meret Oppenheim, 1913 in Berlin geboren, war … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 17 | 19. August 2013

R.-B.-Kitaj-Retrospektive in Hamburg

von Klaus Hammer Wenn Kunst auch wenig Wirkung auf die Politik hat, so wird doch das politische Bewusstsein – das Gefühl unserer sozialen Existenz – von der Kunst beeinflusst. Es ist und bleibt eine Tatsache, dass ein Gemälde mehr aussagen … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 12 | 10. Juni 2013

Der Holländer entsteigt einem riesigen See-Gemälde

von Klaus Hammer Mit der romantischen Oper  „Der Fliegende Holländer“ habe er ein Werk „heftiger Umkehr“ geschaffen, bekannte Richard Wagner. Die Sage vom fluchbeladenen Kapitän und seiner ewigen Irrfahrt hatte er schon früher in Wilhelm Hauffs „Geschichte von dem Gespensterschiff“ … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 11 | 27. Mai 2013

Eine virtuose Inszenierung von Ritualen

von Klaus Hammer Seit den 1970er Jahren hat er die Nachrichten der Aktuellen Kamera aufmerksam verfolgt und die Zeitungsfotos vor allem aus dem Neuen Deutschland gesammelt: Fahnenübergaben, Ordensverleihungen, Bruderküsse und Umarmungen der Parteiführer, Fähnchenschwenker, Beifallskundgebungen, Vorbeimärsche an Tribünen mit hoher … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 9 | 29. April 2013

Alberto Giacometti, der Klassiker der Moderne

von Klaus Hammer Das Lehmbruck-Museum in Duisburg besitzt den bemalten Originalgips von Giacomettis lebensgroßer „Frau auf dem Wagen“, um 1945 fertig gestellt und ein Hauptwerk des Künstlers darstellend. Die seltsam entrückte Figur steht mit geschlossenen Beinen und eng am Körper … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 5 | 4. März 2013

Der Malerpoet Chagall

von Klaus Hammer Einzigartig ist die Stellung Marc Chagalls in der Kunst des vergangenen Jahrhunderts. Er gehörte keiner ihrer vielen Richtungen an, obwohl viele für ihn – und er für viele – von Bedeutung waren. Aber er steht auch keineswegs … Weiterlesen


16. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Februar 2013

Und ewig lockt das Weib …

von Klaus Hammer Sie ist der Inbegriff der erotisch-faszinierenden, dämonisch-destruktiven Frau, die als Siegerin aus dem Kampf der Geschlechter hervorgeht. Die Femme fatale, die „verhängnisvolle Frau“, repräsentiert einen vielfach variierten, modernen Weiblichkeitsmythos, der in der Romantik aufkam, in der Epoche … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 1 | 7. Januar 2013

Conrad-Felixmüller-Retrospektive in Chemnitz

von Klaus Hammer „Menschen…erlebt, gezeichnet, gemalt“, so nannte er sein autobiographisches Fragment, das er 1975, zwei Jahre vor seinem Tod, zu schreiben begonnen hatte. Von seinem ersten Selbstbildnis als Knabe (1909), dem „Arbeiter Schiefner“ (1921), dem „Tod des Dichters Walter … Weiterlesen


15. Jahrgang | Sonderausgabe | 22. Oktober 2012

Ein Kompendium der Mahler-Forschung

von Klaus Hammer Mangelnde Resonanz auf seine erste Partitur „Das klagende Lied“ ließ Gustav Mahler vom Komponieren zum Dirigieren wechseln. Zielstrebig gestaltete er von nun an eine Kapellmeisterlaufbahn, folgte 1891 einem Ruf an die Hamburger Bühnen (dort bewunderte ihn Tschaikowski … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 19 | 17. September 2012

Jawlensky in Jena

von Klaus Hammer Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert hatte sich in München ein Künstlerkreis gebildet, aus dem vor allem zwei Russen, Wassily Kandinsky und Alexej von Jawlensky, als Wegbereiter einer neuen Kunst hervorgehen sollten. Jawlensky hatte noch … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 18 | 3. September 2012

Baudelaires „Blumen des Bösen“ und die moderne Poesie

von Klaus Hammer Mit Charles Baudelaire begann eine neue Epoche in der Geschichte der europäischen Lyrik. Er brachte neue faszinierende Themen wie das Morbide, Paradoxe und Abgründige in die Poesie und verlieh als einer der Ersten dem Empfinden des modernen … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 17 | 20. August 2012

Gustav Klimt – der visuelle Wortführer seiner Zeit

von Klaus Hammer Er war zweifellos ein Epochenkünstler, ist immer noch eine Leitfigur der seither entstandenen österreichischen Kunst. Ergriffen steht der im 150. Geburtsjahr Gustav Klimts nach Wien kommende Kunsttourist vor dem „Kuss“ (1908), jener zur Ikone stilisierten Darstellung des … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 16 | 6. August 2012

Er nannte sein Leben ein „Bilderbuch“

von Klaus Hammer Vor 50 Jahren starb Hermann Hesse, der auch ein sensitiver Maler war. 3 000 Aquarelle fanden sich in seinem Nachlass, dazu tausende kleinformatige Bilder, mit denen er seine Briefe und Gedichthandschriften versah. Zu malen begonnen hat er … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 15 | 23. Juli 2012

Alice in neuem Gewand

von Klaus Hammer Am 4. Juli 1862 soll auf einer Bootsfahrt zum Picknick mit den drei Schwestern Lorina, Edith und Alice Liddell, den Töchtern des Dekans von Christ Church College in Oxford, die Idee zur Erzählung „Alice im Wunderland“ geboren … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 14 | 9. Juli 2012

Dieter Zimmermanns Bilderteppich „Der Grübelzwang“

von Klaus Hammer Der im Spreewald-Dörfchen Brahmow lebende Maler-Philosoph Dieter Zimmermann will keine Weisheiten verkünden, sondern Zweifel provozieren, nagende Zweifel an den Scheingewissheiten unseres Tuns und Denkens. Kausalketten knüpft er mühelos zu Endlosschleifen, Ordnungssysteme wandeln sich unter seiner Hand zu … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 2 | 23. Januar 2012

Gerhard Roths vieldimensionaler „Orkus“-Zyklus

von Klaus Hammer Der achtbändige Zyklus „Orkus“ des Österreichers Gerhard Roth umfasst die Bände „Der See“ (1995), „Der Plan“ (1998), „Der Berg“ (2000), „Der Strom“ (2002), „Das Labyrinth“ (2005), „Die Stadt. Entdeckungen im Inneren von Wien“ (2009), „Das Alphabet der … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 25 | 12. Dezember 2011

Kunst zwischen Bewegung und Ruhe

von Klaus Hammer Für die futuristischen Künstler, die sich vor dem Ersten Weltkrieg um Filippo Tommaso Marinetti sammelten, war es die Technik, die Maschine, die sie als Allheilmittel gegen jegliches soziales Übel ansahen. Von allen Maschinen wurde das Auto am … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 22 | 31. Oktober 2011

Die Königsstadt Naga

von Klaus Hammer Mitten in der Wüste erheben sich die Ruinen der Königsstadt Naga im Süden des einstigen antiken meroitischen Reiches, das von 300 v. Chr. bis 350 n. Chr. der mächtige südliche Nachbar des ptolemäisch-römischen Ägypten war. Vom Fuße … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 21 | 17. Oktober 2011

Aquarell-Retrospektive von Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel

von Klaus Hammer Von 1911 bis zu seinem Tode 1976 hatte Karl Schmidt-Rottluff – von ausgedehnten Malaufenthalten in nordischer wie südlicher Landschaft abgesehen – seinen Wohnsitz in Berlin. Aber im Unterschied zu seinen „Brücke“-Kollegen Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 19 | 19. September 2011

Spurensicherung

von Klaus Hammer In Ost-Berlins Stadtteil Prenzlauer Berg – aber nicht nur dort, sondern auch in Leipzig, in der Dresdner Neustadt und anderswo in der DDR – hatte sich in den neunzehnhundertachtziger Jahren ein alternatives Künstlerbiotop herausgebildet, das vielen der … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 17 | 22. August 2011

Materie – in Bildern und Metaphern aufgelöst

von Klaus Hammer Die Malerei ist für den Berliner Maler, Zeichner, Bildhauer und Objektkünstler Walter Libuda (Jahrgang 1950) – seit 2004 lebt er in Schildow nördlich von Berlin – nicht ein Medium, das gegen ein anderes austauschbar wäre, kein Transporteur … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 17 | 22. August 2011

Bemerkungen

Opfergedenken Am 13. August, dem 50. Jahrestag des Berliner Mauerbaus, waren die Hauptstädter aufgerufen, eine Schweigeminute einzulegen, Busse und Bahnen verharrten in dieser Zeit – kurzeitige Feierlichkeit zog ein in die sonst so quirlige Stadt, um vor allem der Opfer … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 14 | 11. Juli 2011

Fontanes Berlin

von Klaus Hammer Bernd W. Seiler, emeritierter Ordinarius für Neuere deutsche Literatur an der Universität Bielefeld, hat in einem materialreichen Text-Bild-Band „Fontanes Berlin“ erkundet. Er folgt dabei neben Fontanes Wohnsitzen in Berlin vor allem den Handlungsorten seiner Berliner Romane und … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 11 | 31. Mai 2011

Von der Wahlverwandtschaft zweier Künstlerpersönlichkeiten

von Klaus Hammer Sie sind einander nie begegnet, der seit 1926 in Seebüll nahe der dänischen Grenze lebende (und 1956 89-jährig gestorbene) virtuose Maler der Farbe Emil Nolde und der im westfälischen Hagen beheimatete (und 1999 auf Ibiza verstorbene) Emil … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 8 | 18. April 2011

Ausmessen der geistig-psychischen Landschaft

von Klaus Hammer Am 6. April starb der seit 1966 in Eberswalde ansässige Maler, Zeichner und Grafiker Gerhard Wienckowski im 76. Lebensjahr. Er dachte in Bildern. Die Landschaften und Porträts waren für ihn eine „zweite“ Wirklichkeit, eine erhöhte, gesteigerte, verdichtete … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 17. März 2011

Eine Liebe aus der Distanz

von Klaus Hammer Kurt Tucholsky, der in steter Auseinandersetzung mit den Zeitereignissen zwischen 1907 und 1932 fast 2.500 Kritiken, Feuilletons, satirische Skizzen, Polemiken und Pamphlete, Porträts, Gedichte und Chansons veröffentlicht hat, wurde nach1945 vor allem durch seine Sommergeschichte „Schloss Gripsholm“ … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 4 | 21. Februar 2011

Congratulation, Wolfgang Leber!

von Klaus Hammer „Blau ist die Farbe deines gelben Haares. Rot ist das Girren deines grünen Vogels. Du schlichtes Mädchen im Alltagskleid, du liebes grünes Tier, ich liebe dir!“ So dichtete der „Merz“-Künstler Kurt Schwitters. Setzt sich Wolfgang Leber in … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 2 | 24. Januar 2011

Rudo Schwarz’ – kretische Impressionen

von Klaus Hammer Kreta, die größte Insel Griechenlands, ist eines der von Deutschen favorisierten Urlaubsziele. Herrliche Badestrände, eine imponierende Gebirgslandschaft, eine fünftausendjährige Kultur, die man in geringen Entfernungen durchmessen kann, ziehen die Touristen magisch an. Eine Reise nach dem lichtdurchfluteten … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 20 | 11. Oktober 2010

Der Maler des jungen Paares „Am Strand“. Zum Tod von Walter Womacka

von Klaus Hammer Sein lebensfrohes junges Paar „Am Strand“ wirkte seinerzeit in der DDR für die einen wie ein „Befreiungsschlag“ angesichts der unablässig kämpfenden, leidenden und siegenden Arbeiterklasse als dem staatlicherseits erwünschten Bildthema, für die anderen galt es als schönfärberisch … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 18 | 13. September 2010

Emil Noldes Frauenbilder

von Klaus Hammer Auf seinem Weg zu einer eigenständigen Bildsprache hat Nolde wesentliche Impulse nicht nur von den alten Meistern, allen voran Rembrandt, sondern auch von zeitgenössischen Künstlern wie van Gogh, Munch, Ensor oder den Malern der „Brücke“ erhalten. Oft … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 17 | 30. August 2010

Bilder an der Nahtstelle von Schein und Sein

von Klaus Hammer Die Berliner Malerin und Grafikerin Sandra Rienäcker (Jahrgang 1968), Absolventin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, einstige Meisterschülerin bei Prof. Wolfgang Peukert, malt gegenständliche Bilder, klar, prägnant, die einen eigentümlich berühren und verunsichern. Wir glauben die Dinge zu kennen, die … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 15 | 2. August 2010

Eine Felsmelodie von menschlicher Figur. Zum Tode des Bildhauers Werner Stötzer

von Klaus Hammer „Torso“, „Ariadne-Stele“, „Saale und Werra“, „Die Flut“, „Babi Jar“, „Alma Mater“, „Großer Fluss“, „Landschaft auf Naxos“, „Wegzeichen“, „Liegende Werra“, „Die Oder“, „Flußstein“, „Sitzende“, „Torso“, „Für Bobrowski“ – die Skulpturen des gebürtigen Thüringers Werner Stötzer, der in Weimar … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 14 | 19. Juli 2010

Arno Mohr zum Hundertsten

von Klaus Hammer Nicht die Dinge selbst, nicht deren Projektion auf die Fläche waren das Thema der Arbeit des Zeichners Arno Mohr, sondern die Beziehung zu ihnen. Mit der sensiblen und gespannten Energie dieser Beziehung mußte der Arbeitsprozess korrespondieren, um … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 10 | 24. Mai 2010

Die Holzstruktur als Lebenschiffre

von Klaus Hammer Mehr als vier Jahrzehnte lebte er, an der Peripherie der Großstadt Dresden, in dem Moritzburger Landschaftsraum, in dem schon die Künstler der „Brücke“ zeichneten und malten, in dem Käthe Kollwitz ihr letztes, schweres Lebensjahr verbrachte. Und dem … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 8 | 26. April 2010

Aufstieg und Fall eines Diktators

von Klaus Hammer Seit November vergangenen Jahres gehen nun schon die Richard-Wagner-Festwochen der Deutschen Oper Berlin und sie sind noch nicht zu Ende. Als Auftakt kam letztmalig „Tristan und Isolde“ in der bewährten Inszenierung von Götz Friedrich auf die Bühne, … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 3 | 15. Februar 2010

Wieland Förster 80

von Klaus Hammer Sein Schreiben, Zeichnen und Gestalten sei als Versuch zu verstehen, so der Bildhauer Wieland Förster, „aufzuarbeiten, was an Erschütterungen von der Zeit her in mich eingedrungen ist“. Das Thema Leid und Liebe, der unerlöste Widerspruch von Leben … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 27. April 2009, Heft 9

Emil Noldes »Garten voller Blumen«

von Klaus Hammer Aufgewachsen in der norddeutschen Küstenlandschafl zwischen Nord- und Ostsee, ist er zwar oft genug aufgebrochen in ferne Gegenden; aber immer zog es ihn zurück in seine heimatliche Landschaft, in der er zu seinem unverwechselbaren Stil finden sollte. … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 27. Oktober 2008, Heft 22

Ringelnatz

von Klaus Hammer Er begann unter seinem richtigen Namen Hans Bötticher als seriöser Dichter mit Gedichten (1910) esoterisch-sentimentaler Prägung. Aber schon 1912 folgte der Gedichtband Die Schnupftabaksdose, das aus dem Sprachwitz schöpfende und Unsinnserhellung betreibende Gegenstück zu den Galgenliedern Christian … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 1. September 2008, Heft 18

Pittore miracoloso

von Klaus Hammer Sebastiano Luciani (1485–1547) ist heute unter dem Namen Sebastiano del Piombo bekannt, weil ihm 1531 das angesehene, aber mit wenig Arbeitsaufwand verbundene Amt des päpstlichen Siegelverwalters (piom-batore) übertragen worden war. Während seiner Tätigkeit in der Geburtsstadt Venedig … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 26. November 2007, Heft 24

Russische Friedhöfe

von Klaus Hammer Tatjana Kuschtewskaja, Journalistin und Verfasserin zahlreicher Drehbücher und Reportagen über Rußland, lebt seit 1991 in Deutschland und hat ein aufregendes Buch über russische Friedhöfe geschrieben. In erzählender Weise werden Spaziergänge auf russischen Friedhöfen, so der Untertitel, unternommen, … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 12. November 2007, Heft 23

Perfekt und Imperfekt tranken Sekt

von Klaus Hammer »Wenn ich aber tot sein werde, so tut mir die Liebe und kratzt nicht alles hervor, was ich je gesagt, geschrieben oder getan. Glaubet nicht, daß in der Breite meines Lebens das liegt, was euch wahrhaft dienlich … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 3. September 2007, Heft 18

Fünf Finger einer Hand

von Klaus Hammer Als Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter, Kaspar Hauser und manchmal auch Kurt Tucholsky schrieb er in der Weltbühne seine Meisterwerke der Stilkunst, des Humors und der Satire. Das waren seine »5 PS«, die selbständig ihr Eigenleben, … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 8. Januar 2007, Heft 1

Gustav Seitz 100

von Klaus Hammer Noch vor fast vierzig Jahren – 1968 – vertrat er die Bundesrepublik auf der Biennale in Venedig, obwohl damals heftige Diskussionen um sein bildhauerisches Werk und um die gegenständliche Kunst überhaupt geführt wurden. Während in der DDR … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 27. November 2006, Heft 24

Sarmatien

von Klaus Hammer Sarmatien nannten die alten Völker vor der Zeitenwende die weiten, fernen, fremden Länder des Nordens und Nordostens, östlich der Weichsel und der Karpaten. Der Dichter Johannes Bobrowski erweckte diesen längst vergessenen Namen zumindest in der Dichtung wieder … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 21. August 2006, Heft 17

Czernowitz

von Klaus Hammer So etwas wie schmerzvolle Wehmut stellt sich ein, wenn man in diesem materialreichen Band blättert. Die Geschichte der so aufregenden Stadt am Pruth, im Herzen der Bukowina, begann erst 1775 mit der Angliederung der Bukowina an das … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 6. Februar 2006, Heft 3

Das imaginäre Museum des Eberhard Havekost

von Klaus Hammer Er nimmt digitale Fotos als Vorlagen oder produziert Bilder, wie sie auf der Oberfläche des Bildschirms erscheinen. Nun ist ein Computerbildschirm aber kein fester Bildträger, sondern eine digital gesteuerte Projektionsfläche, eine Benutzeroberfläche. Eberhard Havekost malt deshalb nicht … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 19. Dezember 2005, Heft 26

Körperhafte Konstruktionen

von Klaus Hammer Die Aufnahmen des Düsseldorfer Fotografen-Ehepaares Becher illustrieren weder die Entwicklung der modernen Industriearchitektur, noch orientieren sie sich an den großen Leistungen der Pioniere des funktionalen Bauens. Ihr Interesse gilt seit mehr als vierzig Jahren der mehr oder … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 7. November 2005, Heft 23

Zeitallegorien

von Klaus Hammer Die Wut der Bilder heißt die Bernhard-Heisig-Ausstellung der Nationalgalerie im Martin-Gropius-Bau Berlin. Aus dem Jahr 1977 stammt ein Schlüsselbild Heisigs: Beharrlichkeit des Vergessens. Die deutsche Geschichte als wüstes Schlacht- und Trümmerfeld mit einem Verstümmelten als Zentralfigur, der … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 3. Januar 2005, Heft 1

Schultyrann, Anarchist, Clown

von Klaus Hammer Vor einhundert Jahren erschien Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen. Weltberühmt wurde der Verfasser dieses Romans, Heinrich Mann, allerdings erst 26 Jahre später: durch den Film Der Blaue Engel. Im Januar 1933 fand sich auf dem … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 6. Dezember 2004, Heft 25

Russische Avantgarde

von Klaus Hammer Der Grieche George Costakis war in Moskau bis 1939 bei der Griechischen Botschaft, dann bei der Finnischen und später bei der Kanadischen Botschaft tätig. Bereits 1946 begann er, Werke der russischen Avantgarde aus den ersten Jahrzehnten des … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 27. September 2004, Heft 20

Unangepaßte Lebensläufe

von Klaus Hammer Als »vaterlandslose Gesellen« brandmarkte Kaiser Wilhelm II. einst die deutschen Sozialdemokraten, die seine nationalistische Politik nicht mittragen wollten. Etwas abgeändert unter dem Titel Linke Vaterlandsgesellen hat der Berliner Filmemacher Thomas Grimm jetzt Gespräche über und mit bedeutenden … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 30. August 2004, Heft 18

Der frühe Kandinsky

von Klaus Hammer Er war schon dreißig, als er 1896 nach München kam, um Malerei zu studieren. Aber binnen weniger Jahre wurde der Russe Wassily Kandinsky zum radikalen Erneuerer der Kunst unserer Epoche. Sein Glaube an eine abstrakte Farbensprache kam … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 19. Juli 2004, Heft 15

Ernst Ludwig Kirchner

von Klaus Hammer Ernst Ludwig Kirchner, der sensibelste und zugleich eigenwilligste der Brücke-Künstler, hat sich primär als Zeichner verstanden: 165 Skizzenbücher haben sich allein im Kirchner-Nachlaß erhalten, und in privaten wie öffentlichen Sammlungen sollen sich etwa sechstausend Zeichnungen, Aquarelle und … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 6. Juni 2004, Heft 12

Werner Tübke

Klaus Hammer Noch in den achtziger Jahren galten die allegorisch-literarischen Mehrfigurenbilder Werner Tübkes als Synonym für Kunst aus der DDR. Was Tübke eigen war – zeichnerische Exaktheit, eine mit altmeisterlicher Technik vorgetragene Formprägnanz, plastisch-räumliche Bildorganisation, frappierende Bilderfindungen, erzählerischer Detailreichtum, Verschlüsselung … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 26. April 2004, Heft 9

Ikonen des 20. Jahrhunderts

von Klaus Hammer Es ist das allerletzte Bild und vielleicht das kraftvollste, das er gemalt hat – Der Traum (1910) des »naiven« Zöllners Henri Rousseau. Es ist Nacht, eine schwarze Gestalt spielt beschwörend die Flöte, und ihr Klang verzaubert die … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 15. März 2004, Heft 6

Schreiben als Rettung

von Klaus Hammer Als er 1990 nach vierzehnjähriger Abwesenheit in seine Heimatstadt Sangerhausen zurückkehrte, hat er die nächtlich menschenleeren Straßen und abweisenden Häuserfassaden im gespenstischen Hell-Dunkel fotografiert – wie verlassene Bühnenkulissen muten diese Bilder der Tristesse und des Verfalls an. … Weiterlesen