Schlagwort-Archiv: Israel (in 71 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 8 | 10. April 2017

Bemerkungen

„Die Welt braucht Abrüstung“ In der jüngsten, am 27. März veröffentlichten „Erklärung des Willy-Brandt-Kreises zur aktuellen Diskussion um Aufrüstung in der NATO“ bringen die Unterzeichner unter anderem zum Ausdruck: „Für die Lösung der Probleme, mit denen es Europa heute und … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 17 | 15. August 2016

Für mich ist Frankreich das Land der Freiheit

von Uri Avnery, Tel Aviv Als ich gerade 10 Jahre alt war, floh ich mit meiner Familie von Nazi-Deutschland nach Frankreich, auf unserem Weg nach Palästina. Wir befürchteten, an der Grenze verhaftet zu werden. Als unser Zug den Rhein überquerte, … Weiterlesen


19. Jahrgang | Sonderausgabe | 11. Juli 2016

Aus dem Nähkästchen

von Hans-Peter Götz Ich habe kein Problem damit, wenn jemand seine in der Familie ansonsten praktisch nicht gepflegten oder auch mehr oder weniger versteckten jüdischen Wurzeln entdeckt, sich schließlich so völlig mit diesen identifiziert, dass er seinen amtlichen Vornamen Hans … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 2 | 18. Januar 2016

Der Reigen der Absurdiotie

von Uri Avnery, Tel Aviv So etwas wie „Internationalen Terrorismus“ gibt es nicht. Einen Krieg gegen „Internationalen Terrorismus“ zu erklären, ist Unsinn. Politiker, die das tun, sind entweder Dummköpfe oder Zyniker und wahrscheinlich beides. Terrorismus ist eine Waffe. Wie eine … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 23 | 9. November 2015

Israel 1995. Eine Erinnerung für Jitzchak Rabin

von Eckhard Mieder Im Oktober 1995 fuhr ein gemieteter Fiat Punto durch Israel. In dem saßen meine Frau, meine vier- und meine 15-jährige Tochter und ich. Wir fuhren di kreuz und di quer durch ein Land, von dem ich viel … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 16 | 3. August 2015

Wiener Melange …

von Gabriele Muthesius Wollte Teheran tatsächlich nach der Bombe greifen, und – falls ja – wie weit war das iranische Atomprogramm von diesem Ziel noch entfernt? Nur drei Monate, wie manche Beobachter mutmaßten? ‚Diese Fragen kann auch nach Abschluss der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

Wer fürchtet sich vor der bösen Bombe?

von Uri Avnery, Tel Aviv Ich muss mit einem schockierenden Bekenntnis beginnen: Ich habe keine Angst vor der iranischen Atombombe. Ich weiß, das macht mich zu einem anormalen Menschen, fast zu einem Monster. Aber was kann ich tun? Ich bin … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 8 | 13. April 2015

Antworten

Renate Holland-Moritz, legendäre Kino-Eule – Ihre Filmbesprechungen waren etwas, was heute genauso selten ist, wie lebende Dinosaurier: eine Instanz! Und das gleich für mehrere Generationen DDR-sozialisierter Cineasten. In einem Interview anlässlich Ihres jetzigen Rücktritts als am Längsten amtierende Film-Kritikerin der … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 6 | 16. März 2015

Eine teure Rede

von Uri Avnery, Tel Aviv Am 3. März hat der israelische Premierminister Netanjahu in einer Rede vor beiden Häusern des USA-Kongresses, von dessen republikanischen Mehrheiten er sich – an Präsident Obama vorbei – hatte einladen lassen, behauptet, das Weiße Haus … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 5 | 2. März 2015

Bemerkungen

Fritz J. Raddatz, 3.9.1931 – 26.2.2015 Grade erst durfte sich das Blättchen der wohlwollenden Mitwirkung Fritz J. Raddatzʼ an der Sonderausgabe zum 125. Geburtstag Kurt Tucholskys erfreuen, da hat uns nun die Nachricht von seinem Tod am 26. Februar ereilt, … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 1 | 5. Januar 2015

Brillante Isolation

von Uri Avnery, Tel Aviv Fast 1.000 israelische Persönlichkeiten haben schon einen Aufruf an das Europäische Parlament unterschrieben, es sollte die Regierungen bitten, den Staat Palästina anzuerkennen. Ich habe die Ehre, unter den Unterzeichnern zu sein, zu denen frühere Minister … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 21 | 13. Oktober 2014

In Gaza leben Menschen

von Georg Rammer Bomben auf Gaza. Bilder der Zerstörung, die fassungslos machen. Wir wissen: Ständig einer unberechenbaren Bedrohung des Lebens ausgesetzt zu sein, täglich Zerstörung und den Tod nahestehender Menschen zu erleben, nichts dagegen tun, nicht einmal fliehen zu können, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 20 | 29. September 2014

Der Krieg für nichts

von Uri Avnery, Tel Aviv Nach 50 Tagen ist der Krieg vorbei. Halleluja! Auf der palästinensischen Seite: 2.145 Tote, etwa 577 von ihnen Kinder, 263 Frauen, 102 alte Leute, 11.230 Verletzte, 3.374 Kinder; 10.800 Gebäude zerstört, 7.600 teilweise zerstört. Ungefähr … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 18 | 1. September 2014

Der Gazakrieg aus völkerrechtlicher Sicht

von Gerd Seidel 1. Die geografische und politische Situation im Gazastreifen Durch die andauernden militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der palästinensisch-islamischen Organisation Hamas kommt der Gazastreifen nicht aus den Schlagzeilen. Dabei ist der schmale Küstenstreifen entlang dem Mittelmeer mit einer … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 16 | 4. August 2014

Ein für alle Mal!

von Uri Avnery, Tel Aviv In diesem Krieg haben beide Seiten dasselbe Ziel: der Situation, die vor dem Krieg bestand, ein Ende zu machen. Ein für alle Mal! Dem Raketenbeschuss nach Israel vom Gazastreifen her ein Ende zu machen. Ein … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Ein Oslo-Verbrecher

von Uri Avnery, Tel Aviv Der Tod von Ron Pundak, einem der israelischen Architekten des Oslo-Abkommens 1993, brachte dieses historische Ereignis ins öffentliche Bewusstsein zurück. Die Agitatoren des rechten Flügels nannten die Initiatoren „Oslo-Verbrecher“, ein bewusstes Echo zu Adolf Hitlers … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Als Eingesperrter am unbequemsten

von Jörn Schütrumpf Nördlich von Haifa, in Beit Lohamei, einem Ort, an dem ich es wirklich nicht erwartet hatte, stand ich dem Foto von Carl von Ossietzky gegenüber, aufgenommen 1934 im Konzentrationslager Esterwegen. Beit Lohamei, ein Kibbuz, gegründet von Widerstandskämpfern … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 4 | 17. Februar 2014

Bemerkungen

Annelies Laschitza 80 Ihren Namen hörte ich das erste Mal, als ich 18 war. Damals, 1974, herrschte unter meinen älteren Freunden aus dem ISKRA-Klub Berlin helle Aufregung. Denn Annelies Laschitza und der – früh verstorbene – Günter Radczun hatten soeben … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 3 | 3. Februar 2014

Nichts Neues unter der Sonne

von Uri Avnery, Tel Aviv Während der letzten hundert Jahre hat Russland große Veränderungen durchgemacht. Anfangs wurde es vom Zar regiert, eine absolute Monarchie mit einigen demokratischen Dekorationen, eine „Tyrannei durch Unfähigkeit gemildert“. Nach dem Sturz des Zaren herrschte ein … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 21 | 14. Oktober 2013

Israel am Scheideweg

von Arn Strohmeyer Die israelische Politik der Besetzung palästinensischer Gebiete und der dortige Bau ständig neuer Siedlungen sind schon lange in der Kritik, und die Zahl der Kritiker nimmt zu, die sagen: Diese Politik gefährdet inzwischen die Existenz des Staates … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 11 | 27. Mai 2013

Der Esel des Messias

von Uri Avnery, Tel Aviv „Die Zwei-Staaten-Lösung ist tot!“. Dieses Mantra ist in letzter Zeit von so vielen zuverlässigen Kommentatoren so oft wiederholt worden, dass es wahr sein muss. Nun, das ist es nicht. Ich erinnere an ein oft wiederholtes … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 6 | 18. März 2013

Frieden und Wassermelonen

von Uri Avnery, Tel Aviv Eine der interessantesten und längsten privaten Debatten meines Lebens führte ich mit dem großartigen Dr. Nahum Goldmann. Das Thema: Amerikanische Friedensinitiativen. Es war natürlich eine ungleiche Debatte. Goldmann war 28 Jahre älter als ich. Während … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 6 | 18. März 2013

Bemerkungen

Apartheid in Israel Vor einigen Wochen ehrte Das Blättchen Rosa Parks anlässlich ihres 100. Geburtstages – jene farbige Frau, die am 1. Dezember 1955 in Montgomery, Alabama, USA, verhaftet worden war, weil sie sich geweigert hatte, ihren Sitzplatz im Bus … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 21 | 15. Oktober 2012

Die Botschaft von Romneyahu

von Uri Avnery, Tel Aviv Es war einmal, dass Präsident Richard Nixon einen gewissen Juristen für das Oberste US-Gericht ernennen wollte. „Aber dieser Mann ist ein kompletter Trottel!“ rief ein Senator aus. „Ja und?“ antwortete ein anderer, „Es gibt eine … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 19 | 17. September 2012

Der Marsch der Torheit

von Uri Avnery, Tel Aviv Nichts könnte beängstigender sein, als der Gedanke, dass dieses Duo – Benjamin Netanjahu und Ehud Barak – in einer Position ist, den Beginn eines Krieges zu entscheiden, dessen Dimensionen und Folgen unberechenbar sind. Es ist … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 15 | 23. Juli 2012

Sieg des Zeitgeists

Hintergrund. Verrat der Intellektuellen – über die kritische Intelligenz in Israel von Moshe Zuckermann Der von Karl Mannheim verwendete – wie immer problematische – Begriff der „sozial freischwebenden Intelligenz“ hatte zumindest eines für sich: Er ging von der Annahme aus, … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 12 | 11. Juni 2012

Hisbollah oder die Strafe Allahs

von Lutz Unterseher In Israel laufen gegenwärtig militärische Vorbereitungen für einen Luftschlag gegen die iranischen Atomanlagen. Und die Tatsache, dass Premierminister Netanjahu die größte Oppositionspartei, Kadima, mit an Bord seiner Regierungskoalition geholt hat, verheißt nichts Gutes. Sollte der Iran trotz … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 12 | 11. Juni 2012

Aus der Vogelperspektive

von Uri Avnery, Tel Aviv Am 15. Mai, dem Jahrestag der Gründung des Staates Israel, begehen die arabischen Bürger einen Tag der Trauer für die Opfer der Nakba („Katastrophe“) – den Massenauszug des halben palästinensischen Volkes aus dem Gebiet, das … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 12 | 11. Juni 2012

Das Gauck-Verständnis

von Uli Gellermann Liest und hört man deutsche Medien, dann ist dem ersten Pfarrer im Bundespräsidentenamt nur ein einziger bemerkenswerter Satz bei seinem Israel-Besuch gelungen: „Ich will mir nicht jedes Szenario ausdenken, welches die Bundeskanzlerin in enorme Schwierigkeiten bringen könnte … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 12 | 11. Juni 2012

Die Geburt eines virtuellen Raketenschildes

von Hermann Hagena Anders Fogh Rasmussen, seit 2009 Generalsekretär des „mächtigsten und erfolgreichsten Verteidigungsbündnisses der Geschichte“, verkündete auf dem NATO-Gipfel in Chicago große Freude: Ab dem 20. Mai des Jahres Zweitausendzwölf werde man das Bündnisgebiet und seine Bevölkerung gegen Angriffe … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 10 | 14. Mai 2012

„Broader Middle East“: Wirklich ein weites Feld!
Es dreht sich nicht alles um Iran und Israel

von Joscha Schmierer Kann man über den Frieden in der Welt und seine Gefährdung durch die Konflikte in Nordafrika und im Mittleren Osten noch sprechen, ohne über Günter Grass zu reden? Man muss es versuchen. Es gab noch selten einen … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 10 | 14. Mai 2012

„O Israel! Du hast das Schwert geschliffen…“ Offener Brief an Wolfgang Schwarz

Durch die Macht der Argumente, Durch der Logik Kettenschlüsse Und Zitate von Autoren, Die man anerkennen müsse, […] Heinrich Heine. Lieber Herr Schwarz, nach einer Weile des Abwägens möchte ich es jetzt formulieren: Ihr Beitrag „Was auch gesagt werden musste“ … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 10 | 14. Mai 2012

Ausblendungen

Lieber Herr Quinkenstein, Ihre Entgegnung ist doppelt so lang wie der Stein des Anstoßes. Da mag ich jetzt nicht noch einen drauf setzen. Aber keine Replik geht auch nicht. Zur „verwickelten Historie“, auf die Sie mit Recht hinweisen, gehört – … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 9 | 30. April 2012

Der Ruf der Kassandra

von Harry Popow Evelyn Hecht-Galinski nimmt den Staat Israel in den Fokus. Sie bestreitet nicht dessen Existenzberechtigung. Sie empört sich über das Unrecht, das von ihm ausgeht. Sie entlarvt in ihrem neuesten Buch das völkerrechtswidrige Tun Israels gegenüber den Palästinensern. … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 8 | 16. April 2012

Eine Konstante der Geschichte

von Erhard Crome Die veröffentlichte Meinung in diesem Lande will den Eindruck erwecken, es ginge um Günter Grass. Tatsächlich geht es um den Weltfrieden. Und um die Insolenz der derzeitigen israelischen Führung, sich ein Recht auf Präventivkrieg anzumaßen. Das nahmen … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 8 | 16. April 2012

Haut den Lukas!

von Lutz Unterseher Vielleicht hat die „realistische“ Denkschule in der Politikwissenschaft Recht – und nicht jene andere Fraktion, die das internationale Geschehen möglichst verrechtlichen möchte: sehen doch die Realisten die Welt als einen prinzipiell chaotischen Jahrmarkt, auf dem letztlich nur … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 8 | 16. April 2012

Was auch gesagt werden musste

von Wolfgang Schwarz Was in der wieder einmal von reflexartiger Israel-Apologetik und -Gefolgschaft dominierten öffentlichen Debatte hierzulande um eine an der Politik der israelischen Regierung geübte Kritik – in diesem Fall brach die Welle der Anwürfe über Günter Grass herein … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 7 | 2. April 2012

Brisante Story für fette Profite

von Michael Schulze von Glaßer Am 25. Oktober 2011 erschien in Deutschland das Videospiel Battlefield 3 – nicht irgendein Spiel. Der First-Person-Shooter* des US-Softwareunternehmens Electronic Arts ist eines der aufwändigsten und imposantesten Videospiele der letzten Jahre. Battlefield 3 wurde in … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 7 | 2. April 2012

Das lachende Biest

von Uri Avnery, Tel Aviv Wenn ich dem Ruf meines Herzens folgte, würde ich an unsere Regierung appellieren, die israelische Armee nach Syrien zu senden, die Assad-Gang aus Damaskus zu vertreiben, das Land der syrischen Opposition oder der UN zu … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 2 | 23. Januar 2012

Der gestohlene Krieg

von Uri Avnery, Tel Aviv Gibt es keine Grenze für die Niederträchtigkeit der Hamas? Anscheinend nicht. In dieser Woche tat sie etwas nahezu Unverzeihliches. Sie stahl einen Krieg. Seit einigen Wochen hat unser fast neuer Generalstabschef Benny Gantz bei fast … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 5. Dezember 2011

Kurz & bündig

Denken mit Karl Kraus Dieses Taschenbuch von Diogenes sollte man eigentlich bei sich tragen wie die Brieftasche – man findet alle Nase lang Anlass, die dort versammelten „Sprüche und Widersprüche“ mit seinen aktuellen Wahrnehmungen abzugleichen und, das nun sowieso, sie … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 23 | 14. November 2011

Jedermanns Sohn

von Uri Avnery, Tel Aviv Mehr als eine Woche war ganz Israel wie in einem Rausch. Gilad Shalit beherrschte das Land. Seine Fotos klebten an allen Wänden im Lande, wie die des Genossen Kim in Nord-Korea. Es war einer jener … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 23 | 14. November 2011

Potential für einen Dritten Weltkrieg?

von Erhard Crome Schimon Peres, Friedensnobelpreisträger und israelischer Präsident, hat Iran mit einem israelischen Militärschlag gedroht. Dessen Programm zum Bau einer Atombombe stünde kurz vor der Vollendung, und das werde Israel nicht dulden. Der für das israelische Militärwesen zuständige Minister … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 22 | 31. Oktober 2011

Meuterei auf der Titanic

von Uri Avnery, Tel Aviv Hier ist eine Geschichte, die niemals vorher erzählt wurde: Als die „Titanic“ auf ihrem Weg über den Atlantik war, meuterte ihre Mannschaft. Sie verlangte höhere Löhne, weniger beengte Unterkünfte, bessere Ernährung. Sie versammelte sich auf … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 20 | 3. Oktober 2011

Wider den Strom

von Gerd Kaiser Mit seinen eben erschienenen Erinnerungen an das erste Nachkriegsjahrzehnt zeichnet Wladyslaw Bartoszewski eindrucksvolle Biographien von Persönlichkeiten, denen er als Journalist und als Häftling in der VR Polen begegnete. Eine von ihnen war Jerzy Mering. Dieser hatte in … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 20 | 3. Oktober 2011

Kriegshunde

von Uri Avnery, Tel Aviv So grauenerregende Hunde sind seit Sherlock Holmes „Hund von Baskerville“ nicht mehr gesehen worden. Sie sind vom verstorbenen „Rabbi“ Meir Kahane herangezogen worden. Der wurde einst vom israelischen Obersten Gerichtshof als Faschist gebrandmarkt. Die Aufgabe … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 18 | 5. September 2011

Israels Gaza-Krieg

von Peter Petras Israel hat Norman G. Finkelstein mit einem zehnjährigen Einreiseverbot belegt. Man will damit den unliebsamen Kritiker treffen. Angeblich stelle er eine Gefahr für die „Sicherheit“ Israels dar. Die israelische Zeitung Haaretz stellte dazu fest: „Angesichts seiner ungewöhnlichen … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 16 | 8. August 2011

Heilige Mantras

von Uri Avnery, Tel Aviv Die Palästinenser planen etwas Widerwärtiges: sie beabsichtigen, sich an die UN-Vollversammlung zu wenden wegen eines eigenen Staates. Warum widerwärtig? Jeder israelische Sprecher wird prompt antworten: weil es ein „einseitiger“ Schritt ist. Wie können sie es … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 15 | 25. Juli 2011

Die jüdischen Ayatollas

von Uri Avnery, Tel Aviv Der Erzbischof von New York verkündet, dass jeder Katholik, der eine Wohnung an einen Juden vermietet, eine tödliche Sünde begeht und die Exkommunikation riskiert. Ein protestantischer Pastor in Berlin erklärt, dass ein Christ, der einen … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 13 | 27. Juni 2011

Bemerkungen

Es war nicht alles schlecht Der eigenartige Beschluss der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke zur Nahostproblematik, von dem man nach wie vor nicht recht weiß, ob er mehr mit der Sache selber oder eher mit innerparteilichen Grabenkämpfen zu tun hatte … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 12 | 13. Juni 2011

Bibi und die Jojos

von Uri Avnery, Tel Aviv Es war alles ziemlich ekelhaft. Sie waren dort, die Mitglieder der höchsten Legislative der größten Supermacht der Welt und sprangen auf und nieder wie so viele Jojos, applaudierten alle paar Minuten oder Sekunden wild zu … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 9 | 2. Mai 2011

Tödliche Dummheit

von Uri Avnery, Tel Aviv Im Alter kehrt ein Mann zum kindischen Gehabe zurück, sagte Shakespeare. Etwas Ähnliches geschieht im Staat Israel. Die neue Runde von Feindseligkeiten entlang des Gazastreifens war schrecklich. Eine Rakete wurde auf einen israelischen Schulbus abgefeuert … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 8 | 18. April 2011

Der Iran, Libyen und die Bombe

von Wolfgang Schwarz Iran darf nicht Nuklearmacht werden. Darüber besteht im Westen Konsens, und auch Russland und China haben sich wiederholt entsprechend geäußert. In den mit dieser Frage befassten internationalen Organisationen, vor allem bei den Vereinte Nationen und seitens der … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 4 | 21. Februar 2011

Eine Villa im Dschungel

von Uri Avnery Wir sind inmitten eines geologischen Geschehens. Ein Erdbeben von historischen Dimensionen verändert die Landschaft unserer Region. Berge werden zu Tälern, Inseln tauchen aus dem Meer auf, Vulkane bedecken das Land mit Lava. Die Menschen fürchten sich vor … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 17 | 30. August 2010

Wenn du nein sagst. Oder: Giftpilze

von Uri Avnery, Tel Aviv Vor dem Sieg des Feminismus gab es ein populäres israelisches Lied, in dem der Junge das Mädchen fragt: „Was meinst du damit, wenn du nein sagst?“ Diese Frage ist schon beantwortet worden. Nun bin ich … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 11 | 7. Juni 2010

Hallelujah, die Welt ist gegen uns!

von Uri Avnery, Tel Aviv Eine lokale Fernsehstation berichtete uns in dieser Woche von einer Gruppe Israelis, die an Verschwörungstheorien glauben. Sie glauben, daß George W. Bush die Zerstörung der Zwillingstürme plante, um seine niederträchtigen Pläne voran zu bringen. Sie … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 10 | 24. Mai 2010

Ein schwarzes Loch

von Uri Avnery, Tel Aviv Man möchte vor Neid platzen, wenn man sieht, wie die Briten dies gemanagt haben. Was für eine Demokratie! Mit welcher Würde! Wahlen innerhalb eines Monats. Eine neue Koalition innerhalb von fünf Tagen. Ein Wechsel der … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 8 | 26. April 2010

Das große Wagnis

von Uri Avnery, Tel Aviv Ich traf vor zwei Wochen Salam Fayad, den palästinensischen Ministerpräsidenten, und war wieder beeindruckt von der Ruhe und Bescheidenheit, die von ihm ausgehen. Wir erschienen gemeinsam am „Tag des Bodens“ in einem kleinen Dorf nahe … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 6 | 29. März 2010

Nur an einem normalen Tag …

von Amira Hass Das Jahr 2009 war vom Standpunkt der Sicherheit für die Israelis das Ruhigste und für die Palästinenser das Gewalttätigste, hinsichtlich der Angriffe von Seiten der Siedler in der Westbank.“ Als er dies gerade gesagt hatte – als … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 6 | 29. März 2010

Die Waffe des Jüngsten Tages

von Uri Avnery, Tel Aviv Es ist schon banal zu sagen, daß Leute, die aus der Geschichte nichts gelernt haben, verurteilt sind, ihre Fehler zu wiederholen. Vor etwa 1942 Jahren begannen die Juden in der Provinz mit Namen Palästina eine Revolte … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 6 | 29. März 2010

Die Waffe des Jüngsten Tages

von Uri Avnery, Tel Aviv Es ist schon banal zu sagen, daß Leute, die aus der Geschichte nichts gelernt haben, verurteilt sind, ihre Fehler zu wiederholen. Vor etwa 1942 Jahren begannen die Juden in der Provinz mit Namen Palästina eine Revolte … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 5 | 15. März 2010

Die reizlose Seite des Humanismus oder: Zum Verhältnis von Juden und DDR

von Daniel Rapoport Betrachtungen, entstanden bei der widerwilligen Beschäftigung mit der Frage, ob der Dichter Peter Hacks ein Antisemit gewesen sei Nachdem der Dichter Peter Hacks gestorben war, mehrten sich öffentlich vorgetragene Verdächtigungen, er hätte vielleicht ein heimliches Ressentiment gegen … Weiterlesen


Von Stiftungen und Anstiftern

von Moshe Zuckermann Deutsche Parteistiftungen führen ein eigentümliches Doppelleben. Sie halten sich einerseits für autonom, wissen sich aber doch der Partei verschwistert, von der sie letztlich ins Leben gerufen worden sind, und so fristen sie ein Dasein in »Parteinähe«, was … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 4 | 1. März 2010

Dubioses in Dubai

von Uri Avnery, Tel-Aviv Alle westlichen Spionageagenturen waren von der Khomeini-Revolution im Iran völlig überrascht, deren Folgen noch heute die Schlagzeilen in der Presse erreichen. Alle waren vom Kollaps der Sowjetunion total überrascht, eine der entscheidenden Ereignisse des 20. Jahrhunderts. … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 1 | 18. Januar 2010

Des Kitsches Gipfel

von Uri Avnery, Tel Aviv Es wäre der Inbegriff politischen Kitsches gewesen. Benyamin Netanyahu und zehn seiner Minister sollten eine gemeinsame Kabinettsitzung mit Angela Merkel und zehn ihrer Minister aus ihrem deutschen Kabinett halten. Wofür? Um Deutschlands Liebe zu Israel … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 27. April 2009, Heft 9

Wer ist der Boss?

von Uri Avnery, Tel Aviv Lieberman bestätigte die schlimmsten Befürchtungen, die mit der Bildung der neuen israelischen Regierung verbunden sind. Konzessionen, so sagt er, bringen keinen Frieden, im Gegenteil. Die Welt respektierte und bewunderte Israel, als es den Sechs-Tage-Krieg gewann. … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 13. April 2009, Heft 8

Rechtskabinett mit Feigenblatt

von Angelika Timm Am 31. März 2009 wurde in Jerusalem die 32. Regierung Israels vereidigt. Sie ist mit dreißig Ministern die größte in der Geschichte des Landes. An ihrer Spitze steht der Likud-Politiker Benjamin Netanjahu. Im Kabinett vertreten sind neben … Weiterlesen


Des Blättchens 12. Jahrgang (XII), Berlin, 16. März 2009, Heft 6

Offener Brief

In einem offenen Brief fordern 14 ehemalige internationale Friedensvermittler das Nahostquartett auf, den diplomatischen Boykott der Hamas zu beenden. Der offene Brief wurde in der »Times« publiziert. Wenn jede Krise auch eine Chance ist, dann ist es jetzt an der … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 24. November 2008, Heft 24

Obama und Israel

von Uri Avnery, Tel Aviv In Israel herrschte bedrückte Stimmung. Das offizielle Israel war wegen des neuen Mannes beunruhigt. Wenn es auf dem zentralen Platz in Tel Aviv ein Fest gegeben hätte, wäre ich sicher dabei, aber meine Freude nicht … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 26. Mai 2008, Heft 11

Der sechzigjährige Krieg

von Uri Avnery, Tel Aviv Ich hoffe, daß wir eines Tages eine »Wahrheits- und Versöhnungskommission« nach südafrikanischem Vorbild haben werden. Sie sollte aus israelischen, palästinensischen und internationalen Historikern zusammengesetzt sein, deren Aufgabe es wäre, herauszufinden, was sich 1948 in diesem … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 7. Januar 2008, Heft 1

Wie sie uns die Bombe stahlen

von Uri Avnery, Tel Aviv Es war, als ob Israel von einer Atombombe getroffen worden wäre. Die Erde bebte. Unsere politischen und militärischen Führungskräfte standen unter Schock. Die Macher der Schlagzeilen heulten auf vor Wut. Was war geschehen? Etwas Katastrophales: … Weiterlesen