Schlagwort-Archiv: Herbert Bertsch (in 27 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 14 | 3. Juli 2017

Kohl – Honecker: „Auf Wiederhören“

von Herbert Bertsch Vernünftiges Handeln in der menschlichen Sphäre ist nur möglich, wenn man die Gedanken, Motive und Befürchtungen des anderen zu verstehen versucht, so dass man sich in seine Lage zu versetzen weiß. Albert Einstein, 1947 Am 19. Juni … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 10 | 8. Mai 2017

Ach du meine Presse!

von Herbert Bertsch „Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun“. So sah und definierte Steward Alsop, US-amerikanischer Journalist mit Geheimdienst-Einschlag die Funktion der Pressefreiheit. Er wusste allerdings schon, … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 6 | 13. März 2017

„Nationaltheater“ – was wird gegeben?

von Herbert Bertsch „Der Sozialismus wird erst siegen, wenn es ihn nicht mehr gibt.“ Kurt Tucholsky im „Sudelbuch“ Das ist gewiss kein wissenschaftlicher Befund, passt aber ganz gut in die politische Landschaft. Nun gibt es keinen Sozialismus mehr als „Störfaktor“ … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 1 | 2. Januar 2017

Von politischen Befunden und alternativen Therapien

von Herbert Bertsch Der sinnig schwarz eingefärbte Umschlag von „Der schwarze Juni“ und der in Signalrot von „Deutschland gehört auf die Couch!“ umfassen inhaltlich Materialien gegenwärtiger Gesellschafts- und Staatskonzeptionen in und für Deutschland, bei beiden verbunden mit alternativen Vorstellungen zur … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 26 | 19. Dezember 2016

Parteiendemokratie – „unverzichtbar“,
dennoch Auslaufmodell?

von Herbert Bertsch In der ständigen deutschen Vorwahlzeit, unterbrochen nur durch Wahlen und das Drumherum, gibt es gemäß Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 8. Mai 1949 eine Konstante als Dreh- und Angelpunkt – die Parteien. Wenngleich das im Grundgesetz gar … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 22 | 24. Oktober 2016

Lenin und die AfD

von Herbert Bertsch „In meinem Lied ein Reim käme mir fast vor wie Übermut“ Bertolt Brecht: Schlechte Zeiten für Lyrik, 1939 Dem Schmerz des Dichters waren Kampfansage und Aufruf beim „1. Internationalen Schriftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur“ am Abend des … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 18 | 29. August 2016

„Als die Preußen marschierten vor Prag“
– oder auch nicht

von Herbert Bertsch Der diesjährige 21. August ist vorbei, ohne nennenswerte öffentliche Erwähnungen, geschweige denn Betrachtungen zum Jahr 1968. Zwar mögen Kritiker auf das Berliner Bezirksjournal LichtenbergMarzahnPlus verweisen, das am 19. August darüber informierte, dass auf dem Wenzelsplatz zur Erinnerung … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 3 | 1. Februar 2016

Manches war doch anders:
Spätfolgen auf dem „Weg nach Westen“

von Herbert Bertsch Klugen Leuten ziemt es, zunächst das Ende eines Unternehmens ins Auge zu fassen und es erst dann also ins Werk zu setzen. Aesop „Nächstes Jahr spricht sie arabisch, und die Untertitel sind deutsch“ weissagte Vera Lengsfeld auf … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 19 | 14. September 2015

Von Übeln und – welchem?

von Herbert Bertsch Anspruchsvoll meine ich, eine Tagesbilanz des gegenwärtigen Hauptthemas ähnlich dem aufstellen zu können, wie es heute, am 8. September, bei nt-v online Herr Weimer getan hat, mit dem dräuenden Titel „Der Bösewicht, der recht behalten könnte“. Warum … Weiterlesen


18. Jahrgang | Sonderausgabe | 20. April 2015

Reisen in Deutschland – mit Montesquieu

von Herbert Bertsch 260 Jahre nach dem Tod (Montesquieu starb am 10. Februar 1755 in Paris) sind eigentlich kein Anlass, um „Aufhebens“ davon zu machen – wäre da nicht ein feines Buch von ihm, „Meine Reisen in Deutschland 1728-1729“, von … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 7 | 30. März 2015

Ein Bild sagt mehr …

von Herbert Bertsch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ – Das Diktum steht vorsorglich in Anführung zwecks Absicherung gegen den Argwohn, hier könnte Anspruch auf Eigenes erhoben werden. Für die Sache ist und bliebe hingegen unerheblich, ob dies nun … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 4 | 16. Februar 2015

Geschichte mit Geschichten

von Herbert Bertsch Mit veränderten Gegebenheiten ändern sich auch „historische Wahrheiten“; womit nicht an Sinn und Nutzen historischer Wissenschaft(en) überhaupt gezweifelt wird, wohl aber am Gehalt der wesentlichen Basis, dem „Dokument“. Dabei ist Dokument nicht als technisches Produkt von „Schwarz … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 1 | 5. Januar 2015

Gibt es ein Abonnement auf „Glück haben“?

von Herbert Bertsch „Hallo erst mal! Ich weiß gar nicht, ob Sie’s schon wussten“ – die Einleitung zum Auftritt des Kabarettisten Rüdiger Hoffmann sei hier entlehnt, um auf einen Beitrag abzuheben, der vor rund zwei Jahren (Nr. 22/2012) an dieser … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 10 | 12. Mai 2014

Bemerkungen

Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Richard von Weizsäcker, 1985 Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 9 | 28. April 2014

Wie sich die Bilder gleichen…

von Herbert Bertsch Eigentlich ist die Überschrift eine Verkürzung des Originaltextes*, der meint: Die (besungenen) Damen gleichen sich an Schönheit, sind aber ansonsten höchst verschieden. Daraus erwächst Zwiespalt: Sich für eine entscheiden, für beide oder Äquidistanz wahren? Geht Äquidistanz auch … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 1 | 6. Januar 2014

Wer kann, darf

von Herbert Bertsch Ohne in urheberrechtliche Schwierigkeiten kommen zu wollen, soll an den Beitrag im Blättchen, Ausgabe 21 vom 14. Oktober 2013, von Margit van Ham „Edward Snowden, Dilma Rousseff und taube Ohren …“ erinnert werden: „Es ist, als sei … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 26 | 23. Dezember 2013

Flucht nach Europa

von Herbert Bertsch Eher unauffällig hat Tom Strohschneider in die ND-Wochenend-Ausgabe vom 23./24. November 2013 eingerückt: „Linkspartei diskutiert über Europawahlprogramm – und über den Nationalstaat“ und als Überschrift gewählt: „Zu eng für eine Heimat“. Im Text wird mit Hinweis auf … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 12 | 10. Juni 2013

Mein 17. Juni 1953

von Herbert Bertsch Mein 17. Juni 1953 begann wie andere Arbeitstage in der Redaktion der Sächsische Zeitung in Dresden ohne Auffälligkeiten; weder der Fernschreiber mit ADN-Verbindung noch die Telefonleitung zur Abteilung Presse/Rundfunk des ZK der SED gaben Signal. Am späten … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 8 | 15. April 2013

Vom kalten Krieg der Dokumente zur „lauteren Wahrheit“?

von Herbert Bertsch Das Adenauer-Zitat von den drei Stufen der Wahrheit wird zwar häufig benutzt, ebenso häufig aber unvollständig bis falsch. Deshalb hier der Wortlaut: „Wissen Sie, meine lieben Parteifreunde, mein Freund Pferdmenges hat drei verschiedene Bezeichnungen der Wahrheit. Er … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 3 | 4. Februar 2013

Wie beim Häuten der Zwiebel. Nur umgekehrt

von Herbert Bertsch Der ganze Strudel strebt nach oben; Du glaubst zu schieben, und Du wirst geschoben. Goethe Faust I, Walpurgisnacht Auf zwei Werke historischer Provenienz – „Michail Gorbatschow und die deutsche Frage – Sowjetische Dokumente 1986 – 1991“1 sowie … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 26 | 24. Dezember 2012

Unsere deutsche „Deutsche Bank“

von Herbert Bertsch Auch das Zweckbündnis von Macht und Mächtigen ist eben nur das, was es jeweils ist – und auch nur, solange es in dieser Kombination als Erfolgsmodell wirkt. Hermann Josef Abs als Finanzberater von Kanzler Konrad Adenauer soll … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 23 | 12. November 2012

Manches war doch anders*:
Der Streit der Ideologien – ein Nachtrag

von Wolfgang Schwarz Nach Veröffentlichung meines Beitrages „Der Streit der Ideologien – eine persönliche Erinnerung“ in der Blättchen-Ausgabe 18/2012 erreichten mich von verschiedenen Seiten Meinungsäußerungen, Zeitzeugeninformationen und nicht zuletzt Hinweise auf mir bis dato nicht oder nicht genügend bekannte Quellen. … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 22 | 29. Oktober 2012

50 Jahre Kuba-Krise – Robert McNamara: „Es war Glück.“

von Herbert Bertsch Jede halbwegs gute Geschichte hat eine Vorgeschichte. Die kann ihrerseits – rein zeitlich, wie im vorliegenden Falle – auch eine Nachgeschichte sein, die selbst wiederum mit weiteren Geschichten, respektive Vorgeschichten verwoben ist. Ergo mal wieder: Alles hängt … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 20 | 1. Oktober 2012

Spruchschicksale – Schicksalssprüche?

von Herbert Bertsch Die Oktober/November kommen nicht nur „mit den üblichen Winden“, sondern aus gegebenem Anlass Jahr für Jahr auch mit einer Hausse von Spruchweisheiten. In deren Rangfolge steht immer noch obenan: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 15 | 23. Juli 2012

„Über die Russen und über uns“ – wieder aktuell?

von Herbert Bertsch Am 19. November 1948 erschien in Neues Deutschland, damals Zentralorgan der SED, ein Leitartikel mit obiger Überschrift, in dem es unter anderem hieß: Die Rote Armee „kam in klobigen Stiefeln, an denen der Dreck der Historie klebte, … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 9 | 30. April 2012

Unterlassene Geiselnahme

von Herbert Bertsch Wie bekannt, kam es in der BRD am 17. August 1956 zum KPD-Verbot, worin die Verbreitung marxistischen Gedankengutes und der daraus auch abgeleiteten Staatspolitik der DDR eingesponnen waren, was unter anderem zu folgender erinnerungswürdiger „Aktion“ führte, deren … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 4 | 20. Februar 2012

Manches war doch anders* – Als die FDP noch Deutschlandpolitik machte

Die Professoren Dr. sc. Hermann von Berg und Dr. habil. Herbert Bertsch waren nacheinander von 1962 bis 1970 die Leiter des „Westbereichs“ im Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR. Danach wurde dieses Arbeitgebiet auf das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten … Weiterlesen