Schlagwort-Archiv: Heiner Müller (in 12 Beiträgen)

18. Jahrgang | Nummer 5 | 2. März 2015

Bemerkungen

Fritz J. Raddatz, 3.9.1931 – 26.2.2015 Grade erst durfte sich das Blättchen der wohlwollenden Mitwirkung Fritz J. Raddatzʼ an der Sonderausgabe zum 125. Geburtstag Kurt Tucholskys erfreuen, da hat uns nun die Nachricht von seinem Tod am 26. Februar ereilt, … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 11 | 26. Mai 2014

Die Wiederkehr der Toten

von Erik Baron In „Mommsens Block“ geht Heiner Müller seiner eigenen Schreibblockade auf den Grund. Wenn es einem durch die Wirklichkeit die Sprache verschlägt, bleibt das Schweigen als Alternative. Oder der Schrei. Die Differenz ist marginal. Dimiter Gotscheff, der einzige … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 10 | 12. Mai 2014

Querbeet (XXXVIII)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal ein weltenschwerer Sack Zement zum Berliner Theatertreffen, eine ätzende Meryl Streep, eine Geburtstagstorte für George Tabori und ein kecker Satz von Fritz Marquardt… *** „Was mich an der Geschichte interessiert, ist das … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 8 | 14. April 2014

Dialog mit den Toten

von Erik Baron Nur der Dialog mit den Toten verhindere deren Wiederkehr als untote Gespenster – so das Credo Heiner Müllers. Man müsse die Toten ausgraben, immer wieder, denn nur aus ihnen könne man Zukunft beziehen. Insofern sei Nekrophilie Liebe … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 19 | 16. September 2013

Wir verabscheuen uns mit Respekt

von Erik Baron Wir verabscheuen uns mit Respekt. Mit großem Respekt, keine Frage – auf diesen Nenner brachte Heiner Müller 1990 das ambivalente Verhältnis der beiden Antipoden der DDR-Dramatik, Hacks und Müller. Was der eine geschichts-pessimistisch in Tragödien fasste, formulierte … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 24 | 28. November 2011

Querbeet (III)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Adventskerzen, Frauenpower, Erbsentheater und Sachsen-Stars. * Alle Jahre wieder: Eibe oder Blaufichte? Wurscht; Hauptsache, vier dicke rote Kerzen für den Kranz. Neuerdings aber mit „banztsch“! Bitte, mit was? „Kerze mit banztsch“, wiederholt … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 10 | 16. Mai 2011

Glutkern mit kontrollierter Kernspaltung

von Reinhard Wengierek „Der Regisseur ist ein Penner, der von den Almosen der Schauspieler lebt.“ Das Zitat hat die Jury für den Theaterpreis Berlin, den die altehrwürdige „Stiftung Preußische Seehandlung“ nunmehr zum 24. Mal im Rahmen des Best-of-Festivals „Theatertreffen“ auf … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 8 | 18. April 2011

„…auch die Herren sollen arbeiten“

von Hans-Dieter Schütt Kommunismus ist eine Denkrichtung. Eine. Sie muss, so scheint es, in bestimmten Situationen mit Autorität befestigt werden, die ihr teilweise abhanden kam – aufgrund der Erfahrungen von Millionen Menschen mit kommunistisch grundierten Herrschaftsformen im 20. Jahrhundert. Für … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 17. März 2011

Deutsch-deutsches Dichterleben

von Kai Agthe Eine Autobiografie hat Thomas Brasch (1945-2001) nicht geschrieben. Leider. Allein schon bei dem Gedanken, seine deutsch-deutsche Lebensgeschichte aufzuzeichnen, verspürte er großes Unbehagen. In seinem Tagebuch notierte er, er wolle sein gelebtes Leben nicht literarisch „verwursten oder sensationalisieren“. … Weiterlesen


14. Jahrgang | Sonderausgabe | 17. März 2011

Ein Buch vom Morden

von Wolfgang Brauer Es gibt Bücher, die kommen zur rechten Zeit. 1912 der erste Band der Insel-Bücherei zum Beispiel: „… und die  sechzehn runden Säbel, die auf ihn zuspringen, Strahl um Strahl, sind ein Fest.“ So beschreibt Rainer Maria Rilke … Weiterlesen


13. Jahrgang | Nummer 17 | 30. August 2010

Es gibt kein Recht auf Heiterkeitsverzicht

Über den vollendeten Dichter Peter Hacks von Wiglaf Droste Zwei große steinerne Jugendstilengel bewachen den Eingang zum Kirchhof der Französischen Gemeinde zu Berlin in der Liesenstraße in Mitte. Viele Kirchenmänner sind hier begraben; einer hat sich ein optimistisches „Ich lebe“ … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 19. Dezember 2005, Heft 26

Ein Goya in Worten

von Achim Engelberg Die Lücke, die Heiner Müllers Tod vor zehn Jahren riß, klafft immer noch als Wunde. Alles, was seitdem auf die Bühne kam, war zwar manches Mal brillant, aber nie wirklich groß. Groß meint: verstörend, noch nie so … Weiterlesen