Schlagwort-Archiv: Deutsches Theater (in 24 Beiträgen)

20. Jahrgang | Nummer 22 | 23. Oktober 2017

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: diesmal ein mörderischer Volksverführer, eine Burka im Kanzleramt … *** Alles halb so schlimm, das wird schon wieder – dachten viele Leute 1933, nach Hitlers Wahlsieg. Doch alles wurde, wie wir wissen, unvorstellbar schlimm. … Weiterlesen


20. Jahrgang | Nummer 19 | 11. September 2017

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: diesmal ein Todesengel, eine Wahnsinnsliebe und der Abgesang eines Kritiker-Papstes… *** Stella ist jung, schön, blond, begabt und lebensgierig – scharf auf Männer, scharf auf eine Karriere als Show-Star in Amerika. Doch sexy … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 13 | 20. Juni 2016

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal ein die Weiber verschlingender Proll aus Berlin, eine nach Genie verrückte Aristokratin aus Weimar … *** Er wurde ein Welterfolg, der Großstadt-Roman „Berlin Alexanderplatz“ des Kreuzberger Kassenarztes Alfred Döblin, erschienen 1929. Und er … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 11 | 23. Mai 2016

Querbeet

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal ein Rabbi mit Zylinder in Ascot und in Badehose am Toten Meer, eine Wiener Genie-Verschlingerin, ein wirrer Käfig in Kafkasien, der seinen wilden Vogel sucht … *** Leichten Fußes eilt er in … Weiterlesen


19. Jahrgang | Nummer 3 | 1. Februar 2016

Querbeet (LXVII)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Eislers, Grimms und ein schwarzes Viereck … *** Ein geschwisterliches Trio aus dem 20. Jahrhundert. Erstens: Hanns Eisler, Schönberg-Schüler, Karl Marx der Musik, von der DDR gemaßregelter Komponist der DDR-Nationalhymne, die musikalisch dem … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 25 | 7. Dezember 2015

Querbeet (LXV)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal ein Geburtstagskind in der Wintersonnenwende … *** Hälfte des Lebens, und die Schauspielerin Jutta Wachowiak ist – mit ihren dreißig Jahren – beruflich ganz weit oben in er DDR. Im weltberühmten Deutschen Theater … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 11 | 25. Mai 2015

Bemerkungen

Schiffe versenken Man kann (nicht nur) unseren Politikern vorwerfen, was man will: An Ideenarmut und Tatkraft mangelt es ihnen nicht. Nachdem sich das Retten von Boatpeople – wenn es denn gelingt – zur nachhaltigen Lästigkeit entwickelt hat, soll es nun … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 9 | 27. April 2015

Querbeet (LV)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal ein fader und ein flotter Dreier, dazwischen eine Erschütterung … *** Was für ein Fest hätte das werden können an Berlins Deutschem Theater. Oder vielmehr: hätte es werden müssen! Drei Mal Shakespeare – … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 6 | 16. März 2015

Hundetheater (Auszug) – in memoriam Fred Düren

von Eberhard Esche Es war im Jahre 1963 und in einem Stück von William Shakespeare. „Zwei Herren aus Verona“. Und erleben muß­te es der Schauspieler Fred Düren. Und veranlaßt hatte es der Regisseur Benno Besson. Dennoch trifft sie beide kei­ne … Weiterlesen


18. Jahrgang | Nummer 3 | 2. Februar 2015

Bemerkungen

Gespenstersonate Lasst, die ihr eingeht, alle Hoffnung fahren. Dante Alighieri Die Göttliche Komödie, 3. Gesang: Inferno Dantes Sentenz passte als abgründiges Motto auch trefflich zu einer Institution – bürgerliche Familie geheißen –, so sie etwa von einem dermaßen und derart … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 25 | 8. Dezember 2014

Querbeet (XLVI)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Sozialdemokraten, Faschisten, ein letzter Kommunist – und alle in Berlin *** Auf so ausladendem wie effektvollem Tableau, in einem Schwimmbad realsozialistischen Designs, lassen im Deutschen Theater zu Berlin die Regisseure Tom Kühnel … Weiterlesen


17. Jahrgang | Nummer 16 | 4. August 2014

Gregor Gysi traf … Volker Braun.
In Fundamenten wandeln und den Irrtum suchen

von Margit van Ham Ende Juni, noch vor den großen Urlaubsströmen, traf Gregor Gysi im Deutschen Theater Volker Braun. Große Erwartung auf reiche Gedanken. Die gab es zuhauf – aber eine kleine Enttäuschung blieb, denn Gregor Gysi, der der Politikworte … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 25 | 9. Dezember 2013

Die Sophokles-Horror-Picture-Show

von Alfred Askanius Wenn die „Elektra“ des Sophokles angesagt ist wissen alle: Das bedeutet Theaterblut kanisterweise, irre Schreie mit höchster Tonfrequenz, Tränen, Wahnsinn und überhaupt ein geschocktes Publikum, weil man andauernd über die Tiefen der eigenen Abgründe nachdenken muss. Das Deutsche Theater … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 20 | 30. September 2013

Querbeet (XXXI)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: diesmal Nachtwandeln in Apulien, Berliner Gedenken, Zarenhorror *** Anflug Bari, Apulien, der immerhin gut heraus geputzte Hacken vom Stiefel Italiens. Tief unten die sich kräuselnde Adria, dann endlose Olivenwälder, Weinfelder, der Turm der … Weiterlesen


16. Jahrgang | Nummer 7 | 1. April 2013

Querbeet (XXIII)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal Ostberliner DDR-Bürger, Frankfurter Banker, Florentiner Fürsten und ein kostbar klassizistisches Osterei versteckt im Gräflich Reußschen Garten um die Ecke vom Brandenburger Tor. *** Was verbindet den Komponisten Ruggero Leoncavallo (1857-1919) mit seinen … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 24 | 26. November 2012

Querbeet XVII

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: ein großes „Nu jaja, nu neenee“, eine sächsische Duftrose, ein letztes Gesumm.  *** Er sehe aus „wie ein Tollhäusler“, bemerkte Frank Wedekind. „Mit seinem grotesken, etwas blöden Profil, mit rattenkahl geschorenem Schopf und … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 21 | 15. Oktober 2012

Querbeet (XV)

von Reinhard Wengierek Meine Fundstücke im Kunstgestrüpp: Diesmal großes Tellkämping, Musical mit Willy und Stasi, Hexensabbat mit Harfouch. *** Gerade war großes Tellkämping; hat mit dem glückseligen Erinnerungsfeiertag der Nation zu tun sowie mit dem wahrscheinlich bislang stärksten und mit … Weiterlesen


15. Jahrgang | Nummer 5 | 5. März 2012

„Mit mir nicht!“ – Abschied von Thomas Langhoff

von Reinhard Wengierek „Soll er ein gesundes, kräftiges Symbol sein für die Freiheit und glückliche Zukunft, die wir uns alle wiedererobern wollen.“ Klingt nach Flugblatt, nach Fanfare. Ein gellend pathetischer Ton, den der große deutsche Schauspieler Alexander Granach da anschlägt … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 18 | 5. September 2011

Verwandlungsvirtuose, Einfühlungsartist, Staatsschauspieler

von Reinhard Wengierek Den „Jud Süß“ hat er nicht gespielt. Doch statt der Hauptrolle in Veit Harlans NS-Hetzfilm gleich fünf Nebenrollen. Alles Juden, und jeder als niederträchtige Type verzeichnet. Werner Krauß hat sich gedrängt danach; sein Kollege Fritz Kortner hat … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 14 | 11. Juli 2011

Ein Doppeltusch für Dieter Mann und Otto Sander

von Reinhard Wengierek Verbeugung, Fanfare, Blümchen! Zwei Berliner Sehenswürdigkeiten, zwei Legenden des einst ost-west-geteilten deutschen Theater- und Filmbetriebs wurden 70: Gratulation den Schauspielern Dieter Mann und Otto Sander! Gegen Weltverkleinerung: Dieter Mann Ein verführerischer Schlaks in Lederjacke. Mit unverschämt breitem Grinsen. Mit … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 12 | 13. Juni 2011

Bemerkungen

Aufstand spielen im DT Im Berliner Deutschen Theater darf man – vorausgesetzt man löst ein Ticket für Jette Steckels „Kleinbürger“-Inszenierung nach Maxim Gorki (nicht „von“, hier irrt das Programmheft) – nach entsprechender Aufforderung durch Felix Goeser (Nil) in der zweiten … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 11 | 31. Mai 2011

Viel Jux mit Hacks – „Die Sorgen und die Macht“ am Deutschen Theater

von Reinhard Wengierek Da lebt in München ein feiner junger Herr, gefeiert für sein erstes uraufgeführtes Stück, bestaunt von Brecht und hingerissen vom kommunistischen Weltverbesserungsprojekt im Osten. Also verlässt Peter Hacks den Westen („fauler Apfel“), geht nach Ostberlin („saurer Apfel“) … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 10 | 16. Mai 2011

Glutkern mit kontrollierter Kernspaltung

von Reinhard Wengierek „Der Regisseur ist ein Penner, der von den Almosen der Schauspieler lebt.“ Das Zitat hat die Jury für den Theaterpreis Berlin, den die altehrwürdige „Stiftung Preußische Seehandlung“ nunmehr zum 24. Mal im Rahmen des Best-of-Festivals „Theatertreffen“ auf … Weiterlesen


14. Jahrgang | Nummer 2 | 24. Januar 2011

Ein Stück Empörung im Deutschen Theater

von Wolfgang Brauer Das Stück ist jetzt 110 Jahre alt und wird von vielen allenfalls noch als kulturhistorisches Lehrmaterial gesehen. Am Anfang stand das Verbot. 1894 durfte es nach langem juristischen Streit und einer nichtöffentlichen Uraufführung an der Freien Bühne … Weiterlesen