Schlagwort-Archiv: Achim Engelberg (in 10 Beiträgen)

Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 10. November 2008, Heft 23

Wenn die Toten erwachen

von Achim Engelberg Stalin (zu Hitler): Verbrennst du meine Dörfer. Das ist gut. Weil sie dich hassen, werden sie mich lieben. Deine Blutspur wäscht meinen Namen rein. Heiner Müller, Germania 3 – Gespenster am toten Mann Mehr als im übrigen … Weiterlesen


Des Blättchens 11. Jahrgang (XI), Berlin, 15. September 2008, Heft 19

Lebenswege durch Europa

von F.-B. Habel Das Erinnern ermöglicht das Leben, indem es die Gegenwart mit dem Lichtschein der Vergangenheit umgibt. Orhan Pamuk Um die Erinnerung wachzuhalten, sind Menschen nötig, die sie weitergeben, und solche, die sie weitertragen wollen. Es ist höchste Zeit … Weiterlesen


Des Blättchens 10. Jahrgang (X), Berlin, 16. April 2007, Heft 8

Im Zeichen der Bombe

von Achim Engelberg Der Kalte Krieg mit seinem Gleichgewicht des Schreckens ist heute soweit Geschichte, daß einige Historiker nicht nur Einzelstudien veröffentlichen, sondern sich an Gesamtschauen wagen, die sich an ein Publikum jenseits der Fachzirkel wenden. Genau zum sechzigsten Jahrestag … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 30. Oktober 2006, Heft 22

Schüsse in der Hardenbergstraße

von Achim Engelberg Obwohl er nachweislich einige wenige Monate zuvor Talaat Pascha am hellichten Tage in der Berliner Hardenbergstraße erschossen hat, wurde Soghomon Tehlirjan am 3. Juni 1921 in Berlin freigesprochen. Wie konnte jemand, der sich offen bekannte, einen Menschen … Weiterlesen


Des Blättchens 9. Jahrgang (IX), Berlin, 2. Oktober 2006, Heft 20

Der Epilog zu den großen Kriegen

von Achim Engelberg Ein Ziegelstein von Buch liegt auf meinem Schreibtisch; eintausendvierundzwanzig eng bedruckte Seiten; dazu noch mehrere nicht numerierte Fotostrecken. Der renommierte britische, in New York lehrende Historiker Tony Judt erzählt darin die jüngste Geschichte des alten Kontinents – … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 19. Dezember 2005, Heft 26

Ein Goya in Worten

von Achim Engelberg Die Lücke, die Heiner Müllers Tod vor zehn Jahren riß, klafft immer noch als Wunde. Alles, was seitdem auf die Bühne kam, war zwar manches Mal brillant, aber nie wirklich groß. Groß meint: verstörend, noch nie so … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 29. August 2005, Heft 18

Zwischen Ohridsee und den Prespaseen

von Achim Engelberg Die Deutschen kommen nicht mehr«, sagt in gutem Deutsch tonlos traurig der grauhaarige Mann an der Rezeption des Hotels Riviera in Ohrid. Still liegt draußen der von Bergen und Klöstern umringte See. In den achtziger Jahren war … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 14. März 2005, Heft 6

Gelebtes Denken

von Achim Engelberg Ehe der Literatur- und Theaterwissenschaftler Werner Mittenzwei sich eine größere Arbeit vornimmt – ob Biographie oder Essay, ob Abhandlung oder Theorie –, denkt er nach über die Gesetze des jeweiligen Genres. Auf der Suche nach dem Sinn … Weiterlesen


Des Blättchens 8. Jahrgang (VIII), Berlin, 17. Januar 2005, Heft 2

Fremder Nachbar

von Achim Engelberg Durch lange dunkle Gänge ging ich, bis ich die verstaubten Zimmer der Macht betrat; die wenigen Fenster auf dem Wege dienten der perfekten architektonischen Inszenierung, beleuchteten etwa eine wuchtige Treppe mit hohen Stufen. In Ecken stehen Marmor-Amphoren … Weiterlesen


Des Blättchens 7. Jahrgang (VII), Berlin, 12. April 2004, Heft 8

Reisen in die Hölle

von Achim Engelberg Seit dreißig Jahren reist der Reporter Charlie Johnson von Krisenherd zu Krisenherd. Manche glauben sogar, er brauche Reisen in die Hölle, um sich lebendig zu fühlen. In Bosnien, es ist sein erster Krieg in Europa, kommt es … Weiterlesen